Giuseppe Gracia – warum Freiheit ihn antreibt

Shownotes

Giuseppe Gracia gilt heute als vielseitig gebildeter Mann: Journalist, Kommunikationsberater, hat Theologe studiert und ist ehemaliger Mediensprecher des Bistums Chur. Überdies hat er bereits 16 Bücher veröffentlicht – vier davon wurden Bestseller. Seine Biografie begann jedoch weit weniger privilegiert. Gracia wuchs als Sohn einer Gastarbeiterfamilie in sehr einfachen, teils prekären Verhältnissen auf. Weil seine Eltern kaum über die Runden kamen, wurde er als Baby in eine Schweizer Pflegefamilie gegeben – eine Zeit, die ihn geprägt und gestärkt hat. Mit sechs Jahren kehrte er zurück zu seiner Herkunftsfamilie – ein Schritt, der für den kleinen Jungen alles andere als leicht war. Als Teenager verlor er seinen Vater an Krebs. Die finanzielle Not wuchs und für Giuseppe stand fest: «Die Reichen sind schuld.» Er schloss sich marxistischen Ideen an, bewegte sich in linkspolitischen Kreisen, las viel, schrieb und diskutierte leidenschaftlich. Mit dem christlichen Glauben konnte er damals nichts anfangen. In seinen damaligen Worten: «Entweder du bist intelligent oder katholisch.» Doch ein Geschenk eines Freundes – ein Buch von Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) – stellte diese Überzeugung auf den Kopf. Das Lesen eröffnete ihm neue Perspektiven und weckte sein Interesse an der Theologie. Aus Neugier begann er sogar zu studieren – eine Entscheidung, die sein Denken grundlegend veränderte. Über die Kommunikationsbranche führte ihn sein Weg schliesslich als Mediensprecher zum Bistum Chur, wo er zehn Jahre lang tätig war. Gracia blieb nie leise: Er ist bekannt dafür, Klartext zu sprechen – auch wenn es aneckt. Debatten scheut er bis heute nicht. Für ihn ist Meinungsfreiheit essenziell: Sie hält Gesellschaften lebendig, fordert Mut und fördert Dialog. Dafür setzt er sich auch in seiner neuen Rolle als Herausgeber des «Schweizer Monats» ein: Ein Ort, an dem unterschiedliche Stimmen gehört werden sollen und wo er weiterhin für freie Diskussion, Haltung und geistige Auseinandersetzung kämpft.

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Autorin & Host: Ruth Stutz

Transkript anzeigen

00:00:00: Echt das.

00:00:00: Lebensenergie gehört zur Lebensenergie.

00:00:02: Das ist wie mit Fussballspielen oder Lachen.

00:00:07: Das ist ein Austausch von meinen.

00:00:08: Ich habe das Gefühl, die Leute haben das auch vergessen.

00:00:11: Sie meinen, es ist besser Safe Space, eine Safe Space-Existenz, die man sich nicht wemacht, oder?

00:00:18: Ja, nicht.

00:00:19: Aber der Preis ist natürlich, dass du eigentlich im Koma lebst.

00:00:23: Du bist eigentlich im Koma.

00:00:24: Und da siehst du es ja auch.

00:00:25: Viele Leute können ja sehr freundlos das Leben, so junge Leute.

00:00:40: Mein Gast heute habe ich andere Lesungen kennengelernt.

00:00:43: Ganz ehrlich, ich war von all diesen Titeln, die er schon ein wenig beeindruckte.

00:00:50: Er schrieb zu sechs Büchern, z.B.

00:00:52: vier von seinen Bestsellern.

00:00:54: Er ist Journalist, schrieb fürs Foto von der NCZ Kommunikationsberater.

00:01:00: Genau, die Theologie hat er auch noch studiert, zehn Jahre lang hat er als Mediasprecher vom Bistum Chur gearbeitet und ist dort wieder in den Medien.

00:01:10: Dort hat er dann auch immer wieder von sich reden gemacht.

00:01:12: Er war bekannt dafür, dass er seine Meinung sagt und damit auch immer wieder aneckt.

00:01:19: Es war erlässlich von Giuseppe Grazia.

00:01:22: Ich bin also dort her, und als ich persönlich kennenlerne, habe ich also Schnurrstrax alle Titel und Geschichten auf die Seite legen können.

00:01:32: Giuseppe Grazia habe ich sehr nahbar, unkompliziert und locker erlebt.

00:01:38: Und ich habe ihn darum gefragt, wer seine Geschichte im Vis-à-Ville kommt und zu erzählen.

00:01:43: Ich habe sehr gefreut, hat er zugezählt, ist er dabei und bist es du auch.

00:01:47: Ich bin die Rutschdutz.

00:01:49: Giuseppe, herzlich willkommen im Vis-à-Ville.

00:01:51: Ich freue mich sehr, dass du hier bist.

00:01:53: Du hast gerade gesagt, wie in einem vollgestopften Zug bist du hierhergekommen.

00:01:57: Ja, genau.

00:01:58: Aber das ist ja übbar.

00:02:00: Immerhin ist es nicht in Deutsch-Bundesbarn.

00:02:02: Es ist viel schlimmer.

00:02:03: Ich schätze auf jeden Fall sehr und Josepe.

00:02:06: Bei all dem habe ich vorhin gesagt von diesen Titeln und so, wirst du mich mal wundern.

00:02:10: Wie siehst du dich selbst, Josepe?

00:02:12: Wie wirst du dich selbst beschreiben?

00:02:16: Als öffentlicher Mensch, als Schweizer, bin ich eigentlich ein liberaler Mensch.

00:02:22: Ich will, dass jeder Mensch in unserem Land zu erleben, wie er will leben.

00:02:27: Egal, was die anderen sagen oder denken.

00:02:29: Und als privater Person, als Familienmensch bin ich katholik.

00:02:34: Und da ist katholik nicht im Sinn von katholisch Kirchen, man muss sich völlig verändern und muss neu werden und so.

00:02:40: Sondern so wie es ist, ist gut, das gefällt mir.

00:02:43: Es gibt Werte, die sich nicht verändern sollen, meiner Meinung nach.

00:02:46: Aber das ist für mich privat.

00:02:47: Ich will niemanden meinen Glauben aufdrehen oder so.

00:02:51: Das vermischt sich bei mir.

00:02:53: Wenn ich es zusammenfassen möchte, würde ich sagen, ich bin ein typischer katholischer Liberale.

00:03:00: Also ein Liberale, aber vom katholischen Denken her prägt.

00:03:03: Der Glauben kommt relativ schnell rein, wenn du über dich selbst redest.

00:03:08: Ja, er ist für mich wesentlich, wir können auch anders formulieren, ein Togwheel oder ein Böckenfördeliberale.

00:03:13: Also Böckenförde und Togwheel, die sind grosse demokratische Denke, die haben beide gewusst, dass ein liberaler Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen, die er selber nicht kann garantieren, die er aber braucht.

00:03:24: Und die Voraussetzungen sind das Christentum.

00:03:27: Und darum ist für mich das Christentum sehr wichtig, auch wenn jetzt viele liberale Leute, die ich kenne, Unternehmer, Leute, die Freiheit lieben, so wie ich sie lieben, die auch sagen, die, die nicht meiner Meinung sind, sollen auch lautreden können.

00:03:40: Mir ist das gleich.

00:03:41: Möglichst wenig verbieten, möglichst wenig starten.

00:03:44: Das ist jetzt meine Sicht, oder?

00:03:47: Selbst diese sieht man manchmal nicht, dass alles diese Grundvoraussetzungen gebraucht.

00:03:51: Moralische auch.

00:03:52: Nämlich dass jeder Mensch ... dass es gleich ist und viel Recht hat.

00:03:58: Und diese Voraussetzung ist nicht selbstverständlich.

00:04:00: Die müssen wir immer wieder neu erkämpfen in jeder Generation.

00:04:03: Und für das braucht es Christentum.

00:04:05: Weil historisch gesehen, ist es nur mit Christentum möglich.

00:04:09: Das sind wir schon wieder in der Mitte drin, gell?

00:04:12: Aber ich lege gleich noch etwas zuerst.

00:04:14: Giuseppe, in deine ganz persönliche Geschichte tauchen.

00:04:18: Gehen wir zurück in die Kindheit.

00:04:20: Das ist ja nicht ganz so ... wie du aufgewachsen bist.

00:04:24: Du warst in einer Gastarbeiterfamilie aufgewachsen.

00:04:28: Wie war das?

00:04:30: Ich war hin und her gereicht worden.

00:04:33: Meine Eltern schafften beide.

00:04:35: Sie waren sehr arm, kann man sagen.

00:04:39: Mittellos.

00:04:39: Sie schafften beide voll und gaben mich als Baby eine Pflegefamilie, eine Schweizerfamilie.

00:04:46: Als ich sechs oder sieben Jahre alt war, war ich bei ihnen.

00:04:49: Die ganze Woche, am Wochenende einfach heim.

00:04:52: Aber eigentlich waren meine Eltern, also die Gastfamilien älteren.

00:04:56: Und mit den Schweizerfamilien heute noch sehr guten Kontakt.

00:05:00: Viel mehr als zu den leiblichen Eltern.

00:05:03: Mein Vater ist früh gestorben.

00:05:04: Ich war in den letzten Jahren, in dem er gestorben ist, in Krebs.

00:05:09: Und ich hatte nie wirklich einen dort.

00:05:12: Ich glaube, die ersten sechs, sieben Jahre für ihre Kinder sind wirklich prägend.

00:05:16: Und für diese ist eine gewisse Fremdheit immer bleiben zu den Eltern, zu den Leiblichen.

00:05:21: Wenn ich mitbekommen habe von daheim, ist natürlich eine wahnsinnige Freude am Leben, am Essen, am Zemisei, wenn sie am Wochenende Gäste oder die Liebe zum Fußball zur italienischen Nationalmannschaft sind.

00:05:35: Also da ist bei mir geblieben.

00:05:37: Ich kann mich erinnern, wir haben Gottesdienstgekampeln am Sonntag.

00:05:40: Dann hat der Pfarrer mit uns nach einer Fußballspiele, oder?

00:05:43: Am Nachmittag und ist immer in Skol.

00:05:46: Und ich kann mich nicht erinnern, dass es im Büro ein Foto von Barbst hat.

00:05:50: Und direkt auf den gleichen Augenhöchern der nationalen Mannschaft.

00:05:54: Das war für das Gleiche.

00:05:57: Das ist ein Katarizismus, das ich als Kind als italienischer Katarizismus bekomme.

00:06:03: Und das ist mir heute noch ... Ich habe später kennengelernt, dass der Schweizer eher ältelig ist und etwas AV-mässig ist.

00:06:10: Das ist nicht so wahnsinnig sexy.

00:06:13: Aber das andere ist sehr lebendig und sehr orientiert am Alltag.

00:06:18: Die Leute der Mission in Katholika waren auch in der Ostschweiz sehr wichtig für Gastarbeiter.

00:06:24: Die haben auch geschaut, dass die richtigen Arbeitsverträge gemacht werden, dass die Leute nicht über den Tisch gezogen werden, dass man gegenüber der Ämter ... Ich kann eigentlich kämpfen, wenn es irgendwie unrecht ist.

00:06:34: Also ich habe in dem Sinne der Kirche als soziale Kraft erlebt.

00:06:39: Und gut, positiv

00:06:39: erlebt.

00:06:39: Sehr positiv.

00:06:41: Und der Glaube hast du auch dort irgendwie schon?

00:06:44: Ja, in dem Alter war das für mich eher lastig.

00:06:47: Man hat es da in Gottesdienste reingegangen und beiget und die ganze Zeit hat mich eigentlich aufgeweckt.

00:06:52: Ich hatte keine Beziehung zu dem eigentlich.

00:06:54: Ich wollte einfach mein Zeug machen.

00:06:56: Da ich eher intellektuell veranlagt bin, habe ich dann angefangen, intellektuelles Zügel zu lesen, halt zu dieser Zeit, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, in den Sieben, sozialistische und die haben wir gefallen.

00:07:10: Und wenn man jung ist, will man so eine Art Kale gegenstukten zu den Eltern, oder?

00:07:15: Genau.

00:07:15: Und dann wäre er eigentlich da gewesen.

00:07:17: Und dann bin ich jahrelang eigentlich so ein bisschen maksistisch drauf gewesen.

00:07:19: Ja, genau.

00:07:20: Und das, was wir unbedingt gereden haben, nimmt es mir noch unter.

00:07:22: Du hast gesagt, sechs Jahre bei der Pfleckfamilie.

00:07:25: Also eben, das war deine Familie.

00:07:27: Oder sie ist zu Hause.

00:07:28: Das Wochenende hast du dann gerne.

00:07:30: Was hast du bei deinen Herkunftsfamilien verbracht?

00:07:34: Ich kann mich nicht genau erinnern, ich habe nur so fette Hafte, aber ich weiss von den Pflegefamilien, die ich war, wie weiss ich, dass ich immer gebrüllt habe, wenn sie mich geholt haben.

00:07:44: Das heisst ja schon etwas.

00:07:46: Ja, also ich wollte nicht gehen.

00:07:47: Ich habe mich auch verstickt.

00:07:48: Aber ich kann mich selber nicht erinnern.

00:07:51: Man hat es mir einfach gesagt.

00:07:52: Magst du dich erinnern, was dann wieder zu deiner Familie zurückmögen?

00:07:56: Ich stelle mir vor, dass mein Bub ist jetzt sechs Jahre alt.

00:07:58: Das muss sehr her sein, oder?

00:08:00: Kannst dich da noch erinnern?

00:08:01: Fast ein Traum, oder nicht?

00:08:03: Ja, aber vielleicht verdrängt.

00:08:04: Ja.

00:08:05: Und wie

00:08:07: waren die Jahre nachher?

00:08:09: Die Kindheit, wie sie verlaufen?

00:08:11: Du hast gesagt, sicher wenig Geld, oder?

00:08:13: Der Papa, der dann irgendwann stirbt.

00:08:15: Das war erst später.

00:08:16: Hast du auch schöne Erinnerungen, weisst

00:08:19: du?

00:08:20: Mit den Resten der Familie essen.

00:08:22: Das war schön.

00:08:24: Die anderen Verwandten, die kommen.

00:08:27: Oder eben die ganzen Feriengeschichte, die wir in Spanien können.

00:08:32: In meiner Mutter kommt Josef Barcelona, Vater aus Sizilien.

00:08:36: Und einfach die ganze Kultur hat mir schon gefallen.

00:08:39: Es ist eine andere Kultur als die Schweizer Kultur.

00:08:41: Es ist viel lebensfreudiger.

00:08:43: Aber natürlich auch viel Problem behaftet und fühlt insgesamt.

00:08:47: Emotionaler auch, oder?

00:08:49: Hast du es immer noch so?

00:08:50: Das Emotionalen.

00:08:52: Kannst du laut werden?

00:08:54: Ja.

00:08:54: Sicher?

00:08:55: Und emotional so?

00:08:56: Kannst dich fest freuen und fest traurig, fest schimpfen?

00:09:02: Sagen wir mal so, ich muss vielleicht auch mehr als andere Leute an der Selbstbeherrschung arbeiten.

00:09:07: Aber es ist ja auch lustig, dass es in anderen Ländern völlig normal ist, dass es so gelebt wird.

00:09:12: Und in der Schweiz müssen wir dann wie an diesem arbeiten.

00:09:14: Weisst du, Sie meinen?

00:09:15: Ich finde das auch noch speziell.

00:09:17: Ja, ich glaube, die Schweizer Kultur ist halt sehr auf Konsens.

00:09:22: Nicht nur Politik, leider, sondern auch Privat.

00:09:26: Wir reden lieber nicht über Unangenehmes.

00:09:28: Es ist verständlich, weil es unangenehm ist, wenn man sich tatsächlich die Wahrheit sagen würde.

00:09:35: Aber auf der anderen Seite verliert man eine Bindigkeit.

00:09:38: Ich glaube, es gibt Beziehungen zwischen Menschen, die immer anstrengend sind.

00:09:42: Wenn es echte Bindungen sind, sind es Bindungen anstrengend.

00:09:45: Es ist Arbeit.

00:09:47: Die Arbeit schäumt man halt und geht den bequemen Weg.

00:09:50: Aber man verliert die Bienen durch eine Lebendigkeit.

00:09:52: Das ist dann einfach tödlich, oder?

00:09:56: Ich finde es schade, weil sie schon stirbt.

00:09:58: Und der ist wirklich ruhig.

00:10:00: Ja, das stimmt.

00:10:02: Du hältst es eh mega gut aus, wenn mal eine andere Meinung im Raum ist.

00:10:05: Aber das müssen wir nachher reden.

00:10:06: Das ist so spannend, nämlich mit dir über die ganzen Meinungsverschiedenheiten zu reden.

00:10:10: Ich glaube, da gibt es ganz viel Spannens, was du uns weitergeben kannst.

00:10:14: Aber du hast gesagt, mit die Sechzehne, die Siebzehne, ist dein Papa in Krebs gestorben.

00:10:18: Dann hat es noch weniger Geld für deine Familie.

00:10:22: Also sind es recht unten durch, gell?

00:10:25: Ja, es war ganz, ganz schlimm.

00:10:26: Also auch für meine Mutter.

00:10:28: Aber es schulden.

00:10:29: Weil die Krankenkasse kostet, sind sie nicht übernommen von der Krankheit.

00:10:33: Es ist alles kompliziert.

00:10:35: Und sie waren nicht verheiratet aus verschiedenen Gründen.

00:10:37: Sie konnten nicht verheiratet.

00:10:38: Und dann ist es ohne Weiterenten, ohne Job, richtige Job und ohne Geld.

00:10:45: Und drei Kinder.

00:10:46: Für meine Mutter sicher eine sehr schwierige Situation.

00:10:48: Und meine Geschwister sind alle Jünger.

00:10:51: Zwei Geschwister waren zu dem Zeitpunkt siebne und zähne.

00:10:56: Nicht wirklich gut.

00:10:57: Es ist sehr ein grosser Druck.

00:10:59: Hast du dir gesagt, weil ich es nie habe.

00:11:02: Ich will mal Geld haben.

00:11:03: Könnte ja wie ein Volk sein.

00:11:06: Nein, in diesem Weg war es vielleicht geschieht, dass man sagt, ich würde Geld machen gegen die Uni und studiere etwas geschieht, sondern mein Gedanke ist, dass die reichen Sierke die Schuld sind, dass es uns nicht gut geht.

00:11:17: Darum

00:11:18: war es, was du vorhin gesagt hast.

00:11:19: Genau,

00:11:20: also mein Auswege war eher, dass die bösen Reichen alles sind.

00:11:23: Das sind alles Kapitalisten, die die Schuld sind.

00:11:26: Irgendwann habe ich eben gemerkt, dass es nicht wirklich stimmt, dass es in den Ländern, wo es weniger Reiche gibt.

00:11:33: wo es quasi mehr Kommunisten gibt oder mehr Sozialisten, dass dort noch viel schlimmer ist.

00:11:38: Und dann habe ich irgendwie durchschaut, der Trick der linken Propaganda ist im Prinzip, dass sie außerhalb des westen Gesellschafts ausblendet.

00:11:48: Sie nehmen den Westen aus wie sie, also die Schweiz, Europa und Amerika, also alle westlichen Nationen und schauen dort Fehler an.

00:11:55: Und die Fehler gibt es, weisst du, also ich will da nicht beschönigen.

00:11:58: Es gibt Rassismus bei uns, es gibt Sexismus, es gibt Arme, es gibt missbrauchsorientierte Unternehmen, es gibt Kapitalisten, die die Leute ausbaut, dann gibt es alles, das stimmt.

00:12:11: Aber was ich dir nicht als junger Mensch nicht zeige, ist, dass das beste System ist, vergleichen mit allen anderen Systemen auf der Welt.

00:12:19: Und dass der Westen nicht gut ist, weil er perfekt ist, sondern er ist gut, weil alle anderen Systemen noch viel schlimmer sind.

00:12:25: Und wenn du ein kapitalistisches System hast, hast du die Chance, dass du nicht mehr arm bist oder deine Kinder aus der Arme kommen, unendlich viel größer als in einem sozialistischen oder kommunistischen Land.

00:12:37: Das sagen sie ja nicht.

00:12:38: Aber das sind Facts, das sind auch historische Facts.

00:12:41: Und weil es da nicht zu sagen ist, ist es doch irgendwo eine Manipulation, weisst du?

00:12:46: Aber das heisst ja, du hast dich dort richtig in das Gedankegut gefuxt.

00:12:50: Das war wirklich deine Welt.

00:12:52: Du hast ja auch schon in der Grundschule viel geschrieben.

00:12:55: Was war das?

00:12:58: Dein Ventil?

00:12:59: Können wir das so sagen?

00:13:00: Ja, es war eine Parallelwelt für mich.

00:13:02: Ich habe eine eigene Welt gebraucht.

00:13:04: Bis heute bleibe ich es schreiben.

00:13:06: Was hast du dort geschrieben als Bub?

00:13:08: Aufsetzt oder kurze Geschichten?

00:13:11: Schatz, sorry.

00:13:12: Also einfach Geschichten, jetzt noch nicht irgendwie ...

00:13:15: Nein, Geschichten, Harage-Geschichten.

00:13:18: Das hätte ich

00:13:22: natürlich prägt.

00:13:23: Okay, das wäre auch mal spannend, so etwas zu lesen von dir.

00:13:26: Jetzt gibt es ja ganz viele andere Literaturen, aber so ganz am Anfang mal vom Giuseppe Grazia, das würde mich interessieren.

00:13:33: Du hast lehrgemacht als Verkäufer.

00:13:36: Und dann sagt man, die Bücher waren immer deine Errettung geistlich und intellektuell.

00:13:40: Das ist eine riesige Liebe zur Literatur.

00:13:43: Kannst du uns ein wenig mitnehmen?

00:13:45: Was ist das?

00:13:45: Es fühlen ja nicht alle gleich für Paar und gerade heute für die jungen Bücher.

00:13:51: Lieber nicht, oder?

00:13:52: Ja, also ich sehe es als psychologisches Phänomen.

00:13:58: Meine Welt, in der ich war, also die Gastarbeiterwelt und die Arbeiterwelt, ist sehr eng.

00:14:07: Sehr lebendig, also zwischenmenschlich sehr fruchtbar, finde ich.

00:14:10: Viel lebendiger als die Schweizer Familie, die ich noch keine gelernt habe, also nicht meine Pflegerfamilie.

00:14:14: Das war auch sehr lebendig, weil es viele Kindtaxen sind immer.

00:14:17: Aber später, das bürgerliche, grossbürgerliche Leben ist doch sehr tödlich, sehr museumhaft.

00:14:24: Aber die Geistigintellektur ist sehr eng für mich, also nicht befriedigend.

00:14:28: Und ich habe etwas gesucht, eine Art ... die Möglichkeit zum Geist zu können, auch noch etwas anregen zu haben, etwas lebendiges.

00:14:37: Und das Buch, in meiner Lebenszeit in den Achtzigjahren, war der beste Ausweg.

00:14:42: Es gab kein Smartphone, kein YouTube.

00:14:47: Also das Buch und das Kino.

00:14:48: Das Kino bin ich auch sehr viel gegangen filmen.

00:14:50: Und das Buch ist bis heute meine grosse Liebe, diese zwei Sachen.

00:14:54: Und für mich war das eine Möglichkeit, aus dieser Enge zu kommen, oder?

00:14:59: Und ich kann mich noch genau erinnern, als ich das erste Mal Shakespeare gelesen habe.

00:15:03: Und ich dachte zuerst, das ist sehr kompliziert zu lesen, mit diesen Fersformen und so.

00:15:08: Und ich kann mich erinnern, dass es Romeo und Julia war.

00:15:12: Und dann gibt es eine Szene, in der es die berühmte Balkonszene gibt.

00:15:15: Und dann sagt er zu ihr, du bist ganz bleich, oder?

00:15:19: Wieso bist du so bleich?

00:15:20: Und dann sagt sie, die Trauer trinkt unser Blut.

00:15:27: Und dann habe ich mit diesem Satz gestockt und dachte, wie eine Macht der Sprache.

00:15:32: Also, was tun wir mit der Sprache?

00:15:33: Das ist schon innerhalb des Kinos.

00:15:35: Die Trauer trinkt unser Blut.

00:15:37: Was für ein Satz, oder?

00:15:39: Und dann habe ich angefangen, mehr solche Sachen zu lesen, weisst du.

00:15:41: Also Klassiker, Thomas Mann, Goethe.

00:15:44: Und all diese Sachen, die am Anfang eher etwas sperrig waren, wenn man noch nicht so viel gelesen hat.

00:15:49: Also, wie dann?

00:15:49: Wie besser, oder wie?

00:15:51: Du bist nicht von Anfang an noch daraus gekommen.

00:15:53: Nein, nein.

00:15:53: Aber ich habe gemerkt, es gibt ... Es gibt der Sprachmagie, wo du wirklich einen grossen Realität-Ausdruck hast.

00:16:02: Mit zwei Sätzen.

00:16:03: Ein Shakespeare ist eine der grössten Autoren, die sie gegeben hat.

00:16:08: Der kann mit einem Satz natürlich eine Wirklichkeit ausdrücken.

00:16:12: Das ist Wahnsinn.

00:16:12: Auch bei Otello gibt es einen Szene, in dem der Jagd, der Böse, die ihr einversucht, weckt.

00:16:18: Im Otello, in dem er ein Taschen durchstellt.

00:16:25: Am ... Am ... Am ... Am ... Am ... Am ... Am ... Am ... Äh ... Am ... Äh ... Am ... Äh ... Am ... Äh ... Am ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh ... Äh.

00:16:51: Das ist einfach eine grosse Literatur.

00:16:53: Da posten keine Filmszene, keine speziellen Effekte.

00:16:57: Nur diesen Satz.

00:16:57: Und wieder genau die gleichen.

00:17:00: Und da habe ich gemerkt, diese Sprache ist viel mehr als nur ein Werkzeug.

00:17:05: Es ist tatsächlich eine magische Kraft dahinter, wenn sie richtig einsetzt.

00:17:10: Und übrigens später, wenn man im Bibel lese ... Das sind ja Sets drin, das sind ja auch praktisch ein Wichtigesetz.

00:17:17: Genau.

00:17:18: Das heisst, du warst dort wirklich in dieser Literaturwelt drin.

00:17:22: Du hast auch selber ganz viel geschrieben und eben in dem Marxismus, in dem ... Links liberalen Denken.

00:17:31: Oder könnte man das so sagen?

00:17:32: Ja schon, links radikal.

00:17:34: Und sehr so eine intelligente Szene, in der du dringend warst.

00:17:37: Und ihr hattet ja auch so Troffen.

00:17:39: Vielleicht sagst du, du warst jetzt vielleicht neunzehn in zwanzig, umeinander.

00:17:43: Ihr hattet so Troffen in einem Restaurant.

00:17:45: Und das war so wie eine eigene Gruppe.

00:17:48: Was muss ihr sich das vorstellen?

00:17:50: Ihr hattet Troffen und geschrieben, oder wie?

00:17:53: Ja, debattiert, geschrieben, dunkel, geraucht.

00:17:57: Und alle aber die gleiche Meinung, oder?

00:17:59: Ja,

00:17:59: aber erst später habe ich gemerkt, dass es geistig so eine Ehreneinheitsprei war.

00:18:03: Das habe ich erst später gemerkt, wo ich den Autoren gelesen habe mit ganz anderer Meinung.

00:18:11: Aber wenn du nur drin bleibst, merkst du das gerne, dass das alles eine Weltanschauung ist.

00:18:17: Also weisst du, das ist nicht deutlich.

00:18:19: Ich kann mir vorstellen, wenn du immer noch in den christlichen Kreisen verkehrst oder immer nur in den rechten Kreisen, in den nationalen Kreisen, dass du das irgendwie nicht mehr merkst, dass du in einer Blase bist, weisst du?

00:18:30: Also das ist ja ein Problem von vielen Kreisen, dass sie dann in ihr Leben lang in der gleichen Blase bleiben.

00:18:36: Und für mich war das aber nie eine Option, aber es ist auch heute noch nicht so.

00:18:40: Ich bin gerne in einer anderen Welt unterwegs, immer wieder in verschiedenen ... Weil mich das auserfordert.

00:18:45: Intellektuell, oder?

00:18:47: So eine andere Lange wird mit ihnen auch schnell, wenn sie immer das Gleiche ist, oder?

00:18:50: Und gleich hast du den Satz gesagt ... Für dich war es ganz klar, dass das Ganze mit den Glauben nichts mit deinem Leben zu tun hat.

00:19:01: Bei diesem hast du abgeschlossen.

00:19:02: Auch bei den katholischen Kielen ging es am Sonntag nicht mehr.

00:19:05: Du hast schon gesagt, dass Kinder nicht so mega gepackt sind aus den Gefahren, die mit dir gejuttet haben.

00:19:12: Du hast den Satz gesagt, entweder du bist intelligent oder katholisch.

00:19:17: Du warst so überzeugt, dass die Glauben nicht intelligent sind.

00:19:21: Wir können nicht intelligent sein und glauben, warum hast du so eine krasse Überzeugung und einen so heftigen Aussag gemacht?

00:19:29: Ja, das ist natürlich ein linkes Vorurteil aus der kommunistischen Ideologie.

00:19:36: Das ist ja auch Maro, das Opium des Volkes, also Religion als Opium des Volkes.

00:19:43: Das ist ein klassisches, ideologisches Vorurteil, dass Religion nur Leute haben, die Opium brauchen, also in diesem Sinne Drogen.

00:19:51: Also etwas, das die Realität erzählt, was du nicht mehr musst denken.

00:19:55: Vorurteilen nahm ich mich natürlich auch an.

00:19:59: Vielleicht auch darum, weil ich sehr wenig geschiedene Christen gekennten habe, die mir etwas anderes bewiesen haben.

00:20:06: Bis es dann so war, dass ein guter Freund von mir aufgedacht ist, das ich sehr schätze, auch intellektuell, weil er eine absolut brillante Philosophie ist.

00:20:14: Und das war katholisch, oder?

00:20:16: Und es ist immer eine Kirche, und ich denke, das kann ich nicht sehen.

00:20:19: Dann gebe ich ein paar Bücher von Josef Ratzinger, später ein paar Abspinne-Dicke im Seilzeiten.

00:20:24: Und die habe ich dann gelesen.

00:20:26: Und beim Lesen habe ich gemerkt, ob da...

00:20:28: Aber gelesen, weisst du, das braucht ja mega viel Mut.

00:20:31: Das ist ja dann wieder ein Schritt aus dieser Blase, oder?

00:20:34: Also du bist ja mega überzeugt von dem, was du gelebt hast.

00:20:39: Also das hat sicher noch viel gebraucht, dass du dann plötzlich sagst, ich lese jetzt so ein Buch und es war total entspannt.

00:20:44: Total entspannt, weil ich war immer neugierig.

00:20:47: Okay.

00:20:47: Ich habe

00:20:47: dann gedacht, ich lese zwanzig Zeit und lege sie wieder weg und sage am College und sage ich, oder?

00:20:51: Ja.

00:20:51: Aber leider konnte ich es nicht weglegen.

00:20:54: sehr, sehr gut gefunden.

00:20:56: Und hat dann fast alles angefangen zu lesen, was ich von Josef Warzinger gefunden habe.

00:21:00: Und bis heute, was ich sage, ist eine der ... Ich glaube, es ist eigentlich ein Jahrhundertthiologe.

00:21:05: Was hättet ihr denn packt?

00:21:07: Es war eine seltsame Mischung von intellektueller Schärfe und Gäte, Wärme.

00:21:16: Also eine ganze seltsame Mischung, die ich auch selten wieder gefunden habe.

00:21:20: Also, dass einerseits sehr scharf denkt, oder?

00:21:23: Andererseits sehr gütig, sehr sanft, sehr weich.

00:21:28: Aber gleichzeitig sehr scharf, denke ich.

00:21:31: Normalerweise hast du entweder das eine oder das andere, oder du hast entweder so ein Syrup, so eine gritschige, kristliche Syrup, wo alles ein wenig nett ist und so weiter.

00:21:41: Und Jesus ist in Kumpel und so.

00:21:44: Oder du hast so eine geistige Schärfe, die aber gnadenlos alles auseinander nimmt, oder?

00:21:49: Und da habe ich wie beides gleichzeitig gefunden.

00:21:52: Also wirklich, die sehr genau und sehr grosszügig intellektuell denkt.

00:21:59: Und Sachen zulassen, Kritik zulassen.

00:22:02: Und aber doch mit einer grossen Wärme, oder?

00:22:05: Und da habe ich mich fasziniert.

00:22:07: Und dann habe ich mich auch für Theologie interessiert.

00:22:09: Weil ich eigentlich keine Theologen gelesen bin.

00:22:11: Nur eigentlich philosophische Philosophen.

00:22:15: Und dann hat man die Theologie natürlich gepackt.

00:22:17: Und dann habe ich angefangen, zum Teil auch Theologie zu studieren.

00:22:19: Und dann habe ich wirklich gepackt.

00:22:21: Und dann habe ich wirklich, muss ich sagen, verändert.

00:22:23: Das ganze intellektuellen Koordinatesystem verändert.

00:22:26: Also du hast ein Studium angefangen in Theologie?

00:22:30: Ja.

00:22:30: Okay.

00:22:30: Also hast du ihn vorher gewählt?

00:22:32: Nein, nein, nein.

00:22:33: Das ist einfach Interesse.

00:22:34: Ah, einfach

00:22:34: Interesse.

00:22:34: Okay.

00:22:36: Aber was ist jetzt nicht fertig?

00:22:37: Ist es nicht abgeschlossen?

00:22:38: Zwei, drei Jahre?

00:22:38: Und dann bist du aus Kurtschab gekommen und war stressig.

00:22:41: Dann habe ich abgebrochen.

00:22:43: Aber hätt ich dir glauben ... Also, der hat dich irgendwie gepackt.

00:22:47: Wenn du das wirklich konkret gemacht hast, oder hättest du das nur intelligent abgeholt oder auch irgendwie im Herzen?

00:22:56: Eigentlich zuerst nur mit dem Kopf.

00:22:58: Also, ich habe einfach gewusst, nach dieser Phase habe ich gewusst, dass es ... Ich bin kein Materialist.

00:23:05: Ich bin nicht einer, der der Mensch als Produkt von seinem Umfeld anschaut, so wie die meisten politischen Philosophien.

00:23:13: Der Mensch macht zusätzlich Geist.

00:23:16: Er ist quasi ... Genetik, er ist der Staub der Geschichte.

00:23:22: Aber er ist auch Geist und Geist.

00:23:23: Er steht über der Geschichte.

00:23:25: Geist ist Transcendente, grösser ist mehr als die Zunge der Welt.

00:23:31: Der Mensch ist grösser.

00:23:34: Es gibt nur zwei Möglichkeiten.

00:23:35: Entweder er kommt aus dem Nichts, völlig zufällig und verschwindet in das Nichts, oder der Größe des menschlichen Geistes entspricht Quellen.

00:23:45: Eine Quelle, wo man sagen kann, es geht, oder wie auch immer du den Begriff, ist eigentlich nicht so wichtig, wie du es nennst.

00:23:50: Aber logisch gesagt gibt es nur die zwei Möglichkeiten.

00:23:53: Mehr ist plötzlich nicht mehr klar eingelüftet, wieso soll der Rationaler sein, dass alles aus nichts entsteht und alles wieder in nichts geht.

00:24:02: Wieso soll der Rationaler sein, als der Name, dass es eine schöpferische Intelligenz gibt, wo ich will und mich, wo uns zwei will und wo uns zwei treibt und wo mit uns zwei kommuniziert?

00:24:13: immer wieder.

00:24:14: Wieso sollte er irrational sein?

00:24:16: Ich finde es nicht nur rationaler, sondern auch schöner.

00:24:19: Und für mich ist Schönheit schon auch sehr wichtig.

00:24:21: Also Schönheit im Sinne von schöne Frau, aber Schönheit auch im Sinne vom Gedanke und vom Konzept.

00:24:30: Warum verteidige ich Freiheit so fest?

00:24:32: Auch in meinen Texten ist es darum.

00:24:33: Freiheit vom Mensch ist etwas Schönes, etwas sehr Schönes.

00:24:38: Es ist auch mögliche Schönheit, es ist auch mögliche Kreativität.

00:24:42: Es sind mögliche Liebe, auch diese Sachen.

00:24:45: Für mich ist das wie eine Einheit mit der Zeit.

00:24:49: Es ist nicht langsamer gewachsen, sagen wir es so.

00:24:52: Ich bin aber nicht so ein Gefühliger.

00:24:54: Ich spüre nicht sofort etwas.

00:24:56: Ich finde es aber komisch, wenn ich mit Leuten zusammen bin, die sofort alles spüren.

00:25:00: Ich bin erdich-bus.

00:25:02: Das Gefühl hat mir gefühlt, es müsse dir fast wiegegleit sein als Spanier-Italiener.

00:25:07: Es gibt auch

00:25:09: Intellektuelle.

00:25:10: Natürlich,

00:25:11: aber das heisst nicht, dass es anderen nicht auch um ist.

00:25:13: Ich habe mich schon wundert.

00:25:16: Weisst du, was es mit deinem Herz gemacht hat?

00:25:18: Hast du mal bettet?

00:25:19: Hast du Bibel gelesen?

00:25:20: Und hast du dort auch bemerkt, dass das verhebt ist?

00:25:24: Weisst du, wie erzählen wir viele Leute von Erlebnissen, was sie gemacht haben, was sie gespürt haben?

00:25:29: Hast du so etwas gehabt, das du festmachen konntest?

00:25:34: Nein, eigentlich kann ich nicht sagen.

00:25:35: Es war ein langsames Vorwärtstastung.

00:25:37: Ganz langsames, ganz vorsichtig.

00:25:40: Ich merke einfach, wenn ich die geistige Texte lese, also einfach nur einen Psalm.

00:25:45: Das ist eine andere Qualität, oder?

00:25:47: Das ist etwas anderes als Text, das wir sonst haben.

00:25:50: Auch als Shakespeare, das ist etwas anderes.

00:25:51: Warum denn?

00:25:54: Ich kann es eben nicht genau sagen, oder?

00:25:55: Es ist etwas... Es ist wie wenn tausende von Jahren mitredet in der Erfahrung mit Gott.

00:26:04: Du bist nicht alleine, oder?

00:26:05: Du lest es in Psalm, oder?

00:26:07: Und dann denkst du, aha, das sind jetzt tausende von Jahren von Menschen, die da irgendwo mitreiten, in Psalm.

00:26:12: Und du, jetzt, als du da lest, ist auch gleichzeitig alles stimmt vor Gott.

00:26:17: Alle haben die Erfahrung in diesem Psalm gemacht.

00:26:20: Du kannst dich wie mit dem Konekten, weil es deine Erfahrung ist.

00:26:24: Es ist die Erfahrung vor allem.

00:26:26: Das ist etwas anderes als die Literatur.

00:26:29: Das ist nicht das Gleiche.

00:26:31: Obwohl ein Shakespeare auch sehr viel gelesen wird oder schon über hunderte Jahre gelesen wurde.

00:26:37: Ja, aber es bringt dich nicht auf den Betten.

00:26:43: Man muss vielleicht noch klären, was du unter Gebet verstehst.

00:26:45: Ich verstehe unter Gebet eigentlich eine Reflexion darüber, dass Gott jetzt hier ist.

00:26:50: Und dass er vielleicht etwas von mir will.

00:26:55: Oder ich von ihm.

00:26:56: Und das kann stumm.

00:26:58: Das kann stummfassig gehen.

00:26:59: Ich arbeite mit dem Wort.

00:27:02: Das Wort ist mein Beruf.

00:27:04: Und dann habe ich vor Gott lieber kein Sprach.

00:27:06: Ich.

00:27:06: Nicht dort auch noch, oder?

00:27:09: Spannend, also heisst es, wenn du pädest, wie sieht das aus?

00:27:13: Ich mache eine liebste, stile Arbeit.

00:27:14: Ich lasse mich anschauen, wo es geht.

00:27:18: Und ich weiss auch immer alles von mir.

00:27:20: Der weiss ja immer lecker und gut oder was auch immer.

00:27:22: Der weiss alles.

00:27:24: Alle Ängsten, alles.

00:27:25: Das ist eine schöne Erfahrung, es ist beruhigend.

00:27:27: Also dann

00:27:28: hast du es einfach da.

00:27:30: Ich versuche es mir regelmässig zu sitzen.

00:27:33: Ich bin nicht so ein guter Peter.

00:27:35: Aber wenn ich es mache, versuche ich ruhig, eine Stunde oder eine halbe Stunde mich anzuschauen.

00:27:40: Ich habe einen geistlichen Begleiter der Typen gegeben.

00:27:43: Ich möchte nicht noch mal Schwarte machen am Feierabend.

00:27:47: Dann bist du einfach still.

00:27:49: Was spürst du denn denn?

00:27:52: Manchmal gerne X. Manchmal ein Sonat-Preset.

00:27:54: Eine gute, schöne Aufgabe heute.

00:27:59: Aber oft auch nicht.

00:28:01: Wir gehen noch einmal zurück, immer wieder zurückspulen.

00:28:06: Wir sind dort, wo du in dieser Gruppe warst, wo wirklich sehr links extrem intelligent ist.

00:28:15: Und dann erlebst du, dass du durch den Freund von dir mit dem katholischen christlichen Glauben kommst und es packt dich.

00:28:24: Und du gehst weiter auf diesen Weg.

00:28:27: Und dann hast du sogar angefangen, Theologie zu studieren.

00:28:29: Du hast aber auch Journalismus gemacht, gleichzeitig, kann man sagen.

00:28:33: Und die Ausbildung zum PR-Berater.

00:28:35: ist das richtig so.

00:28:36: PR-Berater ist vollhergekommen,

00:28:38: ja.

00:28:39: Du hast dann auch als PR-Berater geschaffen für einen Privatbank.

00:28:44: Und dann bist du um Basel zuerst, gell?

00:28:47: Und dann wechseln du zum Bistum Kuhr.

00:28:49: Was hat dich gereizt an dieser Aufgabe?

00:28:52: Ehrlich gesagt bin ich einfach nicht gerutscht.

00:28:54: Ich habe eine Kriseberatung für die Bischofskonferenz gemacht.

00:28:56: Wenn ich der Präsident der Bischofskonferenz war, dann war der Bischof Koch, der Bischof Koch.

00:29:02: Dann war der Bistum Basel, der Chef.

00:29:04: Er hat dort einen Kommunikationschef gesucht und bin ich dort angekommen.

00:29:08: Dann ist er aber gerade in Anwader relativ schnell.

00:29:11: Dann bin ich ein Bistum Chur, weil die haben auch sehr viel Krise gehabt und ich war auch relativ speziell, dass ich auch auf Krise war.

00:29:20: Und sie bin ich bei ihnen gerutscht, und sie hat einen Hangen geblieben.

00:29:24: Das war zehn

00:29:25: Jahre.

00:29:25: Es war sehr anstrengend.

00:29:27: Sicher?

00:29:27: Ja, es gab keine Ferien in diesem Sinn.

00:29:30: Schon offiziell, aber eigentlich.

00:29:32: Ist irgendetwas passiert?

00:29:34: Sehr

00:29:35: viel prisante Themen natürlich auch.

00:29:37: Wollen Sie eine Meinung vertreten, die immer auch deine Meinung warst?

00:29:42: Oder wie ist das als Mediasprecher?

00:29:44: Nein, du vertreten die Meinung von Bistum, in diesem Fall oder von Bischof oder von der Lehre der Kirche.

00:29:49: Das steht schon ab, oder?

00:29:50: Und zwar so, dass man es auch wirklich versteht.

00:29:53: Und nicht einfach ein Text von sich geben und dann wirklich versuchen, es zu vermitteln, oder?

00:29:58: Ist das für dich immer einfach gewesen?

00:30:00: Also, wie ist es, diese Meinung zu vertreten?

00:30:03: Nein.

00:30:04: Eigentlich war es sehr schwer.

00:30:06: Es ist viel Arbeit.

00:30:08: hinterher, oder?

00:30:11: Es bedingt vor allem eine grosse Empathie zum Empfänger gegenüber, dass der Empfänger ja wirklich keine Ahnung hat und nicht muss haben.

00:30:18: im Grunde, weil das ist ein komplexes Material aus einer theologischen Ebene, die in der heutigen Welt nicht so bekannt ist.

00:30:27: Ich sage den Brückenbauerarbeit oder den Sprungbauen.

00:30:31: Und nicht umsonst heisst der Babster Pontifex.

00:30:33: Der ist ja der Brückenbauer, also der hat einen Zusammenhang.

00:30:36: Von dem her ist die Kommunikationsarbeit Brückenbauerarbeit.

00:30:41: Später war ich selbstständig, als Berater sicher drei Jahre lang.

00:30:46: Dort konnte ich für mich alle vermitteln, ob es kristliche Dinge sind oder ob es Unternehmen, Bildungsinstitutionen oder Politiker.

00:30:55: Das Brückenbauen ist Kommunikation und viele Leute verstehen den Anfall nicht.

00:30:59: Es ist nicht sehr verständlich.

00:31:02: Viele Leute meinen, ich habe jetzt etwas gesagt, wie es ist, und da ist Kommunikation.

00:31:07: Nein, das ist nicht angekommen, vielleicht ist es nicht verstanden worden.

00:31:11: Vielleicht ist es nicht wirklich.

00:31:12: Dann ist diese Brücke wie nicht überrecht.

00:31:14: Kommunikation ist schauen, dass diese Brücke stattfindet.

00:31:17: Was man auf einen zukommt, das ist die Kommunikation.

00:31:20: Und das ist mir immer fasziniert als Beruf.

00:31:22: Das ist auch bleiben.

00:31:23: Das ist bis heute immer noch bleiben.

00:31:25: Machst du auch immer noch, oder?

00:31:26: Also bist du immer noch in der Kommunikation als Berater tätig?

00:31:30: Ja, ich bin jetzt ab im Jahr im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im

00:31:34: Jahr- und Jahrzehnte im Jahr-

00:31:35: und Jahrzehnte

00:31:36: im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und

00:31:39: Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte

00:31:40: im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzehnte im Jahr- und Jahrzeh.

00:31:53: Ich habe gesagt, es sind etwa sechszehn Bücher.

00:31:57: Machst du das am Abend nach einem strengen Arbeitstag nachher und schreibst noch ein bisschen Buch?

00:32:03: Nein, das ist nicht möglich.

00:32:05: Auch nicht das Familienvater.

00:32:06: Ich

00:32:06: glaube,

00:32:06: man muss sich die Zeit einfach zusammen, man muss sagen, ganz diszipliniert, dann am Nachmittag schreibe ich dort und dort weiter.

00:32:14: Sonst geht das nicht.

00:32:15: Einfach dort und dort eine Stunde rausnehmen?

00:32:17: Ja,

00:32:18: vier Stunden oder so, wenn es geht.

00:32:20: Aber ohne Disziplin hast du keine Chance.

00:32:22: Aber weisst

00:32:22: du, du musst schon

00:32:23: einen Kopf haben.

00:32:24: Du hast auch so etwas Herrliches gesagt.

00:32:26: Du hast gesagt, ich habe dich gefragt, was ist ... Also, das haben wir auf der Record gemacht.

00:32:30: Ich habe dich gefragt, was ist außen vor und steht im Leben?

00:32:32: Und du sagst eigentlich, dass immer die Palos zwischen deiner geistlichen Hyperaktivität finden.

00:32:40: dass du immer aktiv bist im Kopf und eigentlich sehr wenig entspannt.

00:32:44: Also du bist eigentlich immer etwas am Denken.

00:32:46: Das klingt schon recht streng.

00:32:48: Und gerade wenn du sagst, du hast noch ein Buch geschrieben, so zwischendurch, das klingt schon danach.

00:32:52: Oder dass du eigentlich immer am Produzieren bist im Hirne oben.

00:32:56: Ja,

00:32:57: leider ja.

00:32:58: Findest du nicht so gut?

00:32:59: Ich

00:33:01: wäre gerne manchmal etwas entspannter.

00:33:02: Aber ich habe noch keine Mittel gefunden, um das zu erreichen.

00:33:07: Aber dafür hast du einen reinen Output, oder?

00:33:09: Da kommt mega viel raus.

00:33:11: Ja, schon.

00:33:11: Das ist auch gut und so.

00:33:12: Aber es ist nicht sehr viel, wenn du es nicht so kannst geniessen.

00:33:15: Von daher würde ich manchmal gerne etwas mehr geniessen.

00:33:18: Wie geht denn deine Frau damit um?

00:33:20: Weisst du, am Abend stelle ich mir vor, bist du vielleicht auch ein Tee, der einfach mal entspannt herhüchelt?

00:33:26: Ja, doch, das schaffst du mir schon.

00:33:27: Das schaffst du, okay.

00:33:29: Meine Frau ist sowieso das Beste, das in meinem Leben passiert ist.

00:33:31: Da muss man einfach Klip und Klang sagen.

00:33:34: Und wenn sie nicht werden, dann wäre das alles sehr, sehr, sehr schwierig für mich.

00:33:38: Also sie ist wunderbar und wir sind jetzt das nächste Jahr, die Dreißigjahr zusammen.

00:33:42: Und das ist schon fantastisch.

00:33:43: Also die Ehe ist für mich ein Säge.

00:33:45: Ich höre zu dieser Gattung, die ich wirklich mit gutem Geist sagen darf, ich bin glücklich verheiratet und immer noch verliebt genauso wie früher.

00:33:55: Also von dem her.

00:33:56: Also ein Säge.

00:33:58: Und ohne das wäre es sehr schwer, glaube ich.

00:34:00: Ja.

00:34:01: Warum hast du das Gefühl, wer ist sehr schwer?

00:34:03: Was gibt es in dir, die dir so holt?

00:34:05: Ein

00:34:07: Heimat.

00:34:08: Es gibt bei der Hei.

00:34:10: Wenn sie da ist, ist es egal.

00:34:11: Es ist nicht physisch.

00:34:13: Es ist eine Art.

00:34:14: Der Hei ist mit ihr.

00:34:15: Wenn sie da ist, ist es egal, wo wir sind.

00:34:18: Wenn sie nicht da ist, ist es nicht der Hei.

00:34:20: Wie hast du sie kennengelernt und gemerkt, dass es sie

00:34:24: ist?

00:34:24: Das war das Zufall.

00:34:25: Wir waren eher unüblich für uns beide.

00:34:28: Es war auch einer Party.

00:34:30: An einer Party von anderen Leuten.

00:34:34: Ich habe sie in Deutschland und in Hamburg.

00:34:36: Dann habe ich ihre Stimme gehört im Hintergrund.

00:34:39: Die Stimme hat mich fasziniert.

00:34:41: Erst sah ich sie nachher.

00:34:41: Es ist auch noch wunderschön.

00:34:44: Super.

00:34:45: Es ist nicht so, dass ich keine Chance habe.

00:34:49: Aber es ist doch cool.

00:34:51: Sie muss das lassen.

00:34:52: Das ist ja eine lieben Erklärung.

00:34:55: Wunderbar.

00:34:57: Ja, so schön.

00:34:59: Das ist eine lange Zeit.

00:35:00: Wir haben eine Tochter und eine Pflegtochter.

00:35:03: Und ein

00:35:04: Erwachsenssohn.

00:35:05: Ein Erwachsenssohn?

00:35:06: Das heisst, es läuft doch noch viel daheim.

00:35:09: Pflegtochter und Tochter sind im Teenager-Alter.

00:35:12: Genau.

00:35:13: Also das heisst

00:35:14: ... Sehr, sehr streng.

00:35:16: Und du sagst ja auch, du bist jemand, also nicht.

00:35:19: du sagst, das weiss ich von dir, du bist ja jemand, der starke Meinung hat, du sagst deine Sachen, also am Anfang gesagt, du eckst einmal an, das ist für dich jetzt nicht wirklich ein Problem, du diskutierst auch gerne, und wie ist das denn daheim, also hast du da auch, machst dann gleich weiter mit diskutieren.

00:35:36: Ja, also mit den Teenagern lohnt sich das nicht, oder?

00:35:38: Die wollen ja nicht diskutieren, die wollen sich einfach teurer setzen.

00:35:41: Dann tut sich gerne etwas.

00:35:43: Aber mit dem Erwachsenen und der Frau sowieso sind wir sehr, sehr viel am Tisch, am Arbeit oder am Morgen schon beim Kaffee.

00:35:51: und diskutieren Sachen teuren.

00:35:53: Also manchmal denken wir, wenn die Auswahl gehört wird, dass wir am Morgen beim Kaffee schon diskutieren.

00:35:58: Also da haben wir eigentlich geht und die Weltform ist schon gelöst, oder?

00:36:01: Und dann gehen wir schon auf.

00:36:03: Also das ist unglaublich.

00:36:04: Auch mit dem Sohn.

00:36:05: Auch politische Fragen, weisst du.

00:36:07: Das ist so cool, oder?

00:36:11: Aber mit den Teenager-Töchtern ist es einfach zu ermätig.

00:36:14: Ich kenne jetzt aber einige Leute, die sagen, man müsse einen Selbstschiffengruppengründen für älteren mit Kindern in der Adoleszenz.

00:36:20: Adolescent heisst Teenager

00:36:22: Adolescent heisst.

00:36:24: Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent

00:36:25: heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst.

00:36:28: Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst.

00:36:30: Teenager Adolescent heisst.

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00:36:40: Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent heisst Teenager Adolescent

00:36:49: heisst Teenager Adolescent heisst Teenager

00:36:50: Adolescent heisst Teenager.

00:36:51: Ja, eigentlich geht der Vater mit uns und jetzt gibt er uns den Zug mit den Teenagen.

00:36:56: Also, das ist ein Joke, oder?

00:36:58: Ja, natürlich, natürlich.

00:36:59: Aber ich fand, dieser Joke hat viel Wahrheit.

00:37:00: Ja,

00:37:01: muss man auch loslassen und so.

00:37:03: Ich habe nicht mehr so viele Beeinflüsse, oder?

00:37:06: Wenn du diskutierst, ob es in politischen Rahmen oder auch sonst mit Menschen ist, spüre ich immer ganz fest, wenn ich Intrusion von dir lasse, dass du willst, dass die Leute ihre Meinung sagen.

00:37:16: Das ist nicht so.

00:37:17: Ich habe das Gefühl, dass du deine Meinung willst durch den Boxen.

00:37:20: Vielleicht schon auch.

00:37:21: Aber du willst auch loslassen, dass da etwas zurückkommt.

00:37:24: Das ist dir ganz wichtig.

00:37:26: Man kann sagen, Meinungsfreiheit ist dir wichtig.

00:37:28: Wie würdest du das sagen?

00:37:29: Ja, also Freiheit.

00:37:31: Freiheit vom Geist.

00:37:33: Und es ist etwas lebendiges.

00:37:36: Es ist Energie.

00:37:38: Es gibt ja auch Energie zurück.

00:37:40: Und die einzigen Gespräche, die nur Energie haben, sind die Gespräche, wo es einseitig ist.

00:37:46: Also wo du quasi gehst und gehst und gehst.

00:37:48: Du gehst ja von dir etwas.

00:37:50: Also wir gehen jetzt voneinander etwas in diesem Gespräch.

00:37:52: Du gehst schon etwas von dir, ich geh etwas von mir.

00:37:54: Wir legen uns quasi auf den Tisch.

00:37:56: Also ein Stück weiter.

00:37:59: Wenn das nicht passiert, wenn der Einseitig ist, ist es sehr erschöpfend.

00:38:02: Oder wenn es beide nicht machen, ist es ein paar Zips erlorene Zeit.

00:38:06: Und echt das Lebensenergie gehört ja zur Lebensenergie.

00:38:09: Oder du schwimmst mit den Fussballspielen, oder du laufst, oder du spartmachst, oder du schwimmst, oder lachst.

00:38:16: Das ist Ausdrucks vorm Einigen.

00:38:18: Und ich habe das Gefühl, die Leute haben da wie vergessen.

00:38:21: Sie meinen, es ist besser Safe Space, ein Safe Space Existenz.

00:38:26: wo man sich nicht weh macht, oder?

00:38:27: Ja, nicht.

00:38:28: Aber der Preis ist natürlich, dass du im Koma eigentlich im Koma lebst.

00:38:32: Du bist eigentlich im Koma.

00:38:33: Und da siehst du es ja auch.

00:38:34: Viele Leute gehen ja sehr freundlos das Leben.

00:38:36: Schon junge Leute.

00:38:38: Schon junge Leute.

00:38:39: Also eigentlich, wie halbe Zon bist du schon in das Leben gehen?

00:38:41: Und du hast

00:38:41: das Gefühl, mit dem zu tun, dass man wie das Gefühl hat, man tut Meinung, man kann sie nicht teilen, oder?

00:38:45: Oder

00:38:45: tut sich ein Ende nicht mehr aussetzen?

00:38:47: Man muss nicht einmal über die Meine laufen, sondern grundsätzlich kann man nicht mehr aussetzen.

00:38:52: Wie aus dieser komischen Vorstellung, dass wenn ich mich jetzt aussetzt, dass dann quasi nur schädlich ist, das ist quasi toxisch, oder für alle.

00:39:02: Ich finde, es gibt natürlich toxische Entwicklungen, das ist schon klar.

00:39:05: Oder wenn sie übergriffig wird oder gewalttätig und so.

00:39:07: Aber grundsätzlich gehört das zum Leben das Risiko.

00:39:11: Und es ist einfach ... Du kannst das Risiko schon minimieren.

00:39:15: Aber dann minimierst du die Lebenserfahrung oder die Lebensenergie.

00:39:20: Ich finde, den Zusammenhang muss man vielleicht auch einmal deutlich machen.

00:39:24: Im Schluss ist es mir eigentlich egal, wer recht hat, weil niemand ganz und alle ein bisschen recht hat.

00:39:33: Dass wir miteinander reden, ist viel wichtiger, als dass wir am Schluss einen Punkt haben.

00:39:37: Und wenn da wegfällt, ist schon ein Teil der Bündigkeit weg.

00:39:41: Darum stehe ich so auf die Freiheit.

00:39:44: Weil in der Freiheit ist es teilweise möglich.

00:39:47: Ich verdachte, dass viele sich gerne über frei fühlen, was sie denken.

00:39:51: Entweder persönlich, dass sie es finden, ich würde sie als Freund nicht verlieren, ich kann sie nicht sagen.

00:39:56: Oder politisch, ich komme dann dran am Arbeitsplatz oder so.

00:39:59: Also einfach aus irgendwelchen Gründen Angst.

00:40:02: Und dann ist es aber wirklich nicht mehr lebendig.

00:40:05: Aber vielleicht eine begründete Angst, die ich dann wirklich mit sich folgen kann, wenn ich meine Meinung sage.

00:40:11: Darum haben die Leute ja Angst.

00:40:13: Das kann ja dann auch etwas passieren.

00:40:15: Das erlebst du ja wahrscheinlich auch, oder?

00:40:18: Ja,

00:40:19: da war es natürlich, da war es.

00:40:20: Das ist ein Thema, das wir in der Angst-Witze haben, oder?

00:40:23: Wenn man diskutiert viel darüber, wie schwierig das Wort ist, auch in der Einzelzeit.

00:40:28: Wenn du dich exponierst, gibt es natürlich böse Rückmeldungen.

00:40:32: In gewissen Jobs kommst du gerne nicht mehr über, wenn gewisse Meinung äusser ist.

00:40:35: Genau, und dann fangen die Leute gar nicht erst an.

00:40:37: Verstasht das auch?

00:40:38: Das verstehe ich.

00:40:40: Aber auf der anderen Seite muss man sehen, wo das führt.

00:40:43: Wo eine Viertel in eine sehr abeteimte, komatöse Lebensform, die am Schluss sehr unzufrieden oder eigentlich die Leute sind.

00:40:54: Und weil du laust dein Leben leiden von deiner Angst und nicht von dem, was du eigentlich willst oder wo religiös gesagt wurde, der Herr gerade dich angesetzt hat.

00:41:03: Also wenn er eigentlich ... ... der Schweizer Land vergraben, oder?

00:41:08: Das hat mich immer fasziniert.

00:41:09: bei dem Gleichnis der Talente.

00:41:11: Die, die die Bibel kennen, wissen, wie ich meine.

00:41:14: Der einzige, der zusammengeschissen wird auf gut Deutsch, ist der, wo sein Talent vergrabt ist.

00:41:20: Wenn du deinen Talent hast, siehst du sie nicht vergraben.

00:41:22: Wie kannst

00:41:23: du das noch schnell erklären?

00:41:24: Für jemanden,

00:41:26: der das gar nicht kennt, ganz kurz?

00:41:28: Was ist das für eine Bibel?

00:41:29: Ich sage es ganz einfach, paupäufig.

00:41:30: Mehrere Leute kommen mit verschiedenen Talenten über.

00:41:32: Einer kommt eine Talente über, der andere kommt drei Talente über, der andere kommt zehn über und so weiter.

00:41:38: Und am Schluss, nach einem Jahr, kommt der, der die Talente verteilt hat.

00:41:43: Und schaut, was hast du ausgemacht?

00:41:44: Der eine hat jetzt drei, der andere hat jetzt neu und so weiter.

00:41:49: Das ist mit allen nicht zufrieden, außer mit dem einen, der seinen eigenen Talent vergraben hat, damit er sie auch nicht verliert.

00:41:56: Und mit dem ist Herrgott sehr unsfrieden.

00:41:59: Und mir hat es immer fasziniert, dass Herrgott will vermehren.

00:42:02: Er will vermehren.

00:42:03: Wenn du die Natur angeschaut hast, ist sie natürlich verschwender.

00:42:08: Sie verschwenden sich dauernd, oder?

00:42:11: Samen wird verschwendet, Licht, Luft, Wasser, damit Leben entsteht.

00:42:16: Es braucht eine grosse Verschwendungskraft.

00:42:18: Wer ein Kind hat, weiß, was ich meine.

00:42:20: Du musst dich selber auch immer jeder Kind.

00:42:22: Sonst kommt es nicht gut.

00:42:23: Das Verschwendungsprinzip zum Leben quasi fördert, das ist in der Natur angelegt.

00:42:28: Das sehe ich in dem Gleichnis auch.

00:42:31: Darum ist es vergraben, bis ich bleiben, knauserig sein, ängstlich sein, zuermachen, den Laden runter.

00:42:37: Das ist alles nicht wirklich gefragt.

00:42:40: Das macht nicht lebendig, das führt nicht ins Leben.

00:42:44: Du hast gesagt, mit dem Schweizer Monat, das ist deine neue Mission, das ist das, wo du neu abpackst und das auch unterstützen möchtest, dass die Meinungsfreiheit stattfindet.

00:42:54: Komm, erzähl noch etwas, was brennt dein Herz im Moment.

00:42:57: Genau, der Schweizer Monat gibt es seit dem Jahr neunzehnzehn und sehr viele Leute, die ich kenne, kennen den nicht.

00:43:02: Ich kenne den immer schon recht lange.

00:43:05: Ich schreibe für den Tanzzettel.

00:43:06: Es gehört etwas vom geisteshaltigen Tanzzettel zu fairen.

00:43:11: Es ist wirklich ... eigentlich liberal und freiheitsliebend.

00:43:16: Und das sind sehr kritische Geister dort in denen, die schon schreiben, sehr bekannte Leute.

00:43:21: Wenn man auf Fikri Päde einen schweizer Monat geht und die Liste der Autore anschaut, ist es Wahnsinn.

00:43:27: Nobelpreisträger haben hier schon geschrieben, oder?

00:43:30: Es ist unglaublich, unglaublich.

00:43:31: Aber doch sehr wenige Leute kennen das.

00:43:34: Und ich werde der Herr Ausgeber jetzt sein, ab Januar vor dem Magazin.

00:43:39: Wir machen auch alles, wir machen ... Wir suchen eigentlich immer Mitglieder.

00:43:43: Wir haben nicht Abonnenten im Klassischen Sinn, sondern Mitglieder.

00:43:45: Dann kannst du zehn bis vierzehn Ales pro Jahr besuchen.

00:43:49: Was ist mit so ein Speakers?

00:43:51: Mit Jordan Peterson war es auch schon bei uns.

00:43:53: Und so Leute können wir den einladen.

00:43:55: Dann gibt es einen Themenarbeit, zum Beispiel Free Speech, in diesem Fall.

00:43:59: Und Debatten, und du kannst wirklich mit Leuten, die ähnlich sind, wie du, dich austauschen, machen und denken, sagen wir, interessieren uns.

00:44:09: Und die Mission ist jetzt wirklich, das bekannter zu machen.

00:44:13: Auch jetzt bei dir in der Sendung zum Beispiel.

00:44:15: Und natürlich mehr Gönner und mehr Unterstützer zu finden für die Mission.

00:44:19: Weil ich glaube, dass die nächsten zwanzig bis dreißig Jahre, sagen wir mal, werden in Bezug auf Freiheit und geistige Freiheit enger werden.

00:44:27: Sie werden härter werden.

00:44:29: Weil du hast in der Universität und in der Medien eine absolute Dominanz von linken Positionen.

00:44:35: Absolute Dominanz.

00:44:36: Und da heisst es ja, dass du nachwuchst.

00:44:39: der akademische Nachwuchs Asia-Links sein wird in den nächsten paar Jahren.

00:44:43: Und das bedeutet, dass die Schlüsselstellen sehr viel Linke sind, oder?

00:44:46: Also, ich würde das nicht ... Es ist schwarzmolig und so.

00:44:49: Aber es ist in der Tendenz leider so, dass nicht liberali oder sogar konsumativ die Schlüsselstellen werden, sondern eher linksorientierte von der Universität.

00:44:57: Und das findest du aber nicht gut.

00:44:59: Heisst das?

00:44:59: Nein,

00:44:59: das heisst weniger Freiheit.

00:45:01: Ja, weil es einfach nur auf einer Seite ausgerechnet ist.

00:45:04: Ja, also

00:45:04: überall ... Du kannst auch andere Länder schauen.

00:45:06: Überall, wo Linke ... an der Macht sind, gibt es weniger Meinungsfreiheit.

00:45:10: Und im Übrigen auch weniger Religionsfreiheit, wenn wir schon beim Thema Freiheit sind.

00:45:15: Man kann sagen, konservative sind auch dort nicht einmal gesehen, der Geschichte stimmt selbstverständlich, man darf nicht verschwiegen.

00:45:21: Aber was bei uns passiert, du siehst es in Deutschland, du siehst es teilweise auch in Österreich, in Frankreich, dass du ... Wenn du eine wocke Leitkultur hast, dann musst du unterschreiben.

00:45:33: Und wenn du nicht unterschreibst, dann bist du lieber still, weil die meisten ja sind.

00:45:37: Ist auch gut so.

00:45:38: Aber wir kämpfen für offene geistige Räume.

00:45:42: Nicht im Sinn von einem Programm, wir haben jetzt eine Meinung.

00:45:45: Sondern wir wollen viele Meinungen.

00:45:46: Und wir wollen den Stritt.

00:45:47: Wir wollen die Wettbewerb von ihnen.

00:45:48: Ja,

00:45:49: eben du sagst, du willst debatten.

00:45:51: Du möchtest, dass es Diskussionen gibt und dass nicht alle einer Meinung sind.

00:45:55: Ja, weil niemand wirklich ganz recht hat.

00:45:58: Und niemand ist wirklich ganz falsch.

00:45:59: Da ist nicht so.

00:46:01: Der Mensch ist ergänzungsbedürftig und zwar radikal.

00:46:04: Und ich glaube, das ist theologisch.

00:46:06: Der Herrgott hat Menschen so gemacht, dass sie sich brauchen.

00:46:11: Und darum braucht es den Wettbewerb von der Idee, weil wir uns brauchen.

00:46:16: Und weil dann etwas Besseres herauskommt, als wenn du es nicht machst.

00:46:20: Darum ist es für mich schrecklich, wenn eine Politiker sagt, wir haben eine Zerlösung oder ein Programm für alle.

00:46:26: Und das tun wir jetzt zurückziehen.

00:46:28: Das ist der schrecklichste Verdacht, also das auf der Literismus.

00:46:32: Und ob das von links oder rechts ist egal.

00:46:34: Darum sage ich, es braucht mehr Medien, die das fördern.

00:46:38: Und der Schweizer Monat ist eines der traditionsreichsten.

00:46:41: Und darum ist das eine grosse Ehre für mich, dass ich als Herausgeber quasi wirken darf.

00:46:48: Die letzte Frage ist immer noch eine Frage am Schluss, die ich allen gestelle.

00:46:52: Was würdest du sagen, Giuseppe?

00:46:54: Was gibt dir Hoffnung?

00:46:57: Man gibt eigentlich Hoffnung, dass der Mensch im Laufe der Geschichte zeigt sich die Vergangenheit und er wird auch in Zukunft zu sein.

00:47:04: Immer wieder dann, wenn es am engsten wird oder wenn es am mühsamsten wird, am meisten positive Kraft plötzlich entwickelt.

00:47:11: Das ist ein ganz interessantes Phänomen.

00:47:13: In der ganzen Menschheit macht man Hoffnung.

00:47:16: Also kannst du totalitären Regimes studieren.

00:47:19: Du kannst jetzt aber auch eine Gesellschaft wie mir, so eine Art Wohlstandswachung, oder so eine Art Halbkoma, die alle in ihrem Handy kleben.

00:47:26: Du kannst das auch studieren.

00:47:28: Am Schluss, wenn es wirklich hart darauf ankommt, gibt es plötzlich eine Energieschub, die wieder eine Art Lebendigkeit, eine positive Energie bringt.

00:47:38: Das ist meine Hoffnung.

00:47:39: Und letztlich natürlich auch, dass mir, das stimmt mich auch positiv, es gibt so viele junge Menschen, von denen ich immer wieder die Hörer verkreise, die durchschauen, unser System, das wir jetzt im Moment ein wenig haben, dass das leisten und konsumieren werden.

00:47:57: dass das alles ist, was es gibt im Leben.

00:47:59: Also mit Leistung meinen ich nicht nur die Jobs, sondern sich selber optimieren, Fitnesscenter, coole Bezeps, cooles Einkommen, coole Karriere.

00:48:08: Und dann alles konsumieren, oder?

00:48:10: Dass da nicht lange, dass sie etwas spirituelles noch brauchen, dass sie, wir spüren, dass der Mensch mehr als da ist.

00:48:17: Da macht mir Hoffnung, da gibt es eben, und es gibt immer mehr so Leute, Junge, die uns Frieden sind, mit dem ganz einfachen Konsum- und Leistungskonzept.

00:48:25: Da macht mir Hoffnung.

00:48:27: Danke vielmals Josepe für deine Zeit und bis bald vielleicht

00:48:30: wieder.

00:48:31: Gerne, danke für die Radiogeber.

00:48:35: Josepe Grazia, ein Mann, der Wort über alles liebt, sagt, dass das geschriebenen Wort oder das ausgesprochenen Wort, das auch etwas lüter und anders sein dürfte, als das gegenüber vielleicht gerade gehört.

00:48:48: Ab Januar ist er der Herausgeber vom Schweizer Monat.

00:48:52: Einen Link zu dieser Zeit schreibt ihr in die Show Notes.

00:48:55: An dieser Stelle danke ich euch für das Mitdrehen von uns von eRF-Media.

00:49:00: ERF-Media ist ein Spendenwerk und produziert ihr Podcast, das wir machen.

00:49:05: Das geht nur, wenn ihr diese Vision ... die Leidenschaft mit uns teilen und uns unterstützen.

00:49:12: Den Link zum Spenden mögen wir euch sehr gerne in die Show-Notes.

00:49:15: Ich danke euch viel, vielmals und danke fürs Zulassen.

00:49:19: Mein Name ist Ruth Stutz.

00:49:21: Wieso?

00:49:22: Bei uns erzählen die

00:49:23: Menschen

00:49:24: ihre Geschichte.

00:49:25: Ein Podcast von RF Mediaschutz.

00:49:29: Herzlich, echt und ungeniert.

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