Liebe in der Krise: Christine Gertsch begleitet ihren Mann durch mehrere Hirnblutungen

Shownotes

Christine Gertsch heiratet ihre Jugendliebe, doch das junge Glück wird schon bald von einem Telefonanruf auf den Kopf gestellt: Ihr Mann habe eine Hirnblutung. Bald darauf folgt eine zweite, später eine dritte. Mit jeder Hirnblutung wird der Zustand ihres Mannes schlimmer: Christine erkennt ihn kaum mehr. Sie lässt ihre Zukunftspläne und den Traum einer Familie los – zeitweise sogar fast die Beziehung zu ihrem Mann. Aber die Hoffnung und der Mut reichen aus, um an ihren Träumen festzuhalten. Mittlerweile ist Christine Mutter von zwei Kindern und geniesst mit ihrem Mann das gemeinsame Familienglück.

Ausserdem gründete sie ihr eigenes Schmucklabel "PerlenArt" und gibt so ihre Hoffnung weiter – in Form von Perlen, die den Blick auf das Gute richten.

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Host: Sarah-Maria Graber

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00:00:00: Seit dem ersten Telefon kam es so viel Schlimmes und Schreckliches passiert.

00:00:05: Und so, wie zu merken, ich bin total dem ganzen Lamm gelegt in diesem System.

00:00:12: Es passiert einfach mit mir, was so passiert.

00:00:14: Es ist so, wie ich es nicht im Griff habe.

00:00:16: Und aus diesem raus, so wie Gott, du musst schauen.

00:00:20: Jetzt musst du schauen.

00:00:23: Wie so wie?

00:00:24: Bei uns erzählen die Menschen ihre Geschichte.

00:00:31: Herzlich,

00:00:31: echt und unschämiert.

00:00:34: Christiane Gertsch heiratet ihre Jugendliebe, aber die jungen Glück wird schon gleich von einem Telefonanruf

00:00:40: verkauft gestellt.

00:00:42: Ihr Mann hat eine Hirnblutung.

00:00:44: Schon gleich kommt eine zweite

00:00:46: und später sogar eine

00:00:47: dritte Hirnblutung

00:00:48: dazu,

00:00:49: und mit jeder wird der Zustand von ihrem Mann schlimmer.

00:00:52: Christiane muss ihre ganze Zukunftspläne ablegen, ihren Traum vor einer Familie und zeitweise sogar

00:00:58: fast die

00:00:58: Beziehung zu ihrem Mann.

00:01:00: Und gleich fängt sie genug Hoffnung und Mut und lässt ihren Traum nicht los.

00:01:04: Mittlerweile ist Christine eine Mami von zwei Kindern.

00:01:07: Der Weg ist schwer,

00:01:09: aber

00:01:09: doch voll Hoffnung, sagt sie.

00:01:11: Die Hoffnung möchte sie mit ihrer Geschichte anderen mitgeben, in Form der Perlen und die Handgelenke.

00:01:17: Mehr dazu erzählt sie uns jetzt.

00:01:19: Mein Name ist Sarah Maria Graber.

00:01:21: Schön, dass sie

00:01:22: zu ist.

00:01:24: Herzlich

00:01:25: willkommen, Christine.

00:01:26: Geht's?

00:01:27: Schön, dass du da bist.

00:01:29: Du hast eine ganz spannende Geschichte zu erzählen.

00:01:32: Falls unsere Zuhörerinnen und Zuhörers-Machlis auf dem Tisch hören, dann ist es wegen deinen Armbänden, Armketteln.

00:01:40: Du hast hier ganz viele kräuere Ketteln am Arm und aus einem guten Grund.

00:01:46: Die hast du selbst gemacht, gell?

00:01:47: Was bedeutet die dir?

00:01:49: Ja, die werden dir ganz viel vermisst.

00:01:50: Es ist nicht einfach Schmuck.

00:01:52: Ich mache jedes Kettel von Hand selber und muss dir ein bisschen anschauen.

00:01:57: Mein Lieben, jedes einzelne Kettel.

00:01:59: Sie sind

00:01:59: sehr schön.

00:02:01: Ja, ich lege sehr Wert auf Qualität.

00:02:04: Also brauche ich auch die Natursteine und hochwertige Materialien wie Perlen und Edelstahl.

00:02:11: Einfach etwas Sättiges, was ich habe.

00:02:12: Ich lege die Werte rein, die persönlichen Werte in jedem Kettel.

00:02:18: Vielleicht ein Traum, das ich noch gerne nicht ... Dass es ihr viel geht oder einen Wunsch oder einen Durchbruch, den ich schon geschafft habe, den ich mit diesem Kettel so wie gesagt habe, dass ich es geschafft habe.

00:02:31: Oder ich gehe für den Traum und wenn ich sie tragen würde, würde ich immer wieder daran erinnern, dass es so ein Hoffnungsträger ist, nicht nur ein wunderschönes Kettel.

00:02:41: Sondern auch so einen Hoffnungsträger.

00:02:43: Und dann machst du jetzt die Kette nicht nur für dich, also zu deinem eigenen Schmuck, sondern du hast mit dem eine Firma gegründet.

00:02:51: Ja, genau, das ist eine Firma.

00:02:52: Die heisst Perlenart.

00:02:54: Das ist mein Small Business.

00:02:56: Und ich habe so eine Leidenschaft.

00:02:58: Ja, von Anfang an bräuchte ich ein Label.

00:03:01: Ich mache es richtig.

00:03:02: Und ich habe das auch selber aufgebaut.

00:03:05: Mit Webshop und allem.

00:03:06: Und Logo.

00:03:07: Und ja, ich habe es auch dazu gehört.

00:03:09: Genau.

00:03:10: Das ist ein sehr enges Knüpft-O mit deinem eigenen Leben, mit deinem eigenen Erleben, das so Erlebnis hat, was du so gebraucht hast oder Sachen, wo du dich dann festhalten kannst, hoffnig und treu, wo du dich daran festhalten kannst.

00:03:24: Du gehst mit deinem Mann zusammen sehr schwierige Zeiten.

00:03:27: Du hast den Leben und du hast immer noch den Leben, das ich mir gerade vorhin gesehen habe.

00:03:30: Das ist gerade wieder recht auserfordend im Moment.

00:03:33: Ja, genau.

00:03:33: Aber

00:03:34: bevor wir dort von Ihrer Geschichte mit deinem Mann etwas mehr hören, erzähl uns doch noch ein bisschen vorher.

00:03:40: Wie bist du aufgewachsen?

00:03:43: Von wo kommst du?

00:03:44: Ja, genau.

00:03:45: Ich bin Christine, Christine Geert.

00:03:48: Ich bin jetzt gleich bei den Fünf und Drei.

00:03:51: Wahnsinn.

00:03:52: Ich habe eine Brut, also ich habe es heute aufgewachsen, genau im Bern.

00:03:58: Wir waren in der Region daheim und hatte sehr behäuderte Kinder.

00:04:05: Ich selber habe schon so ... Ich habe einfach nie so ein einfaches Leben gehabt, sagen wir.

00:04:10: Ich habe mit nieerem Problem gestartet, als ich auf den Elko schon operiert wurde.

00:04:15: In der Schulzeit bin ich häufig gemobbt worden.

00:04:18: Ich hatte schwere Zeiten.

00:04:20: Ich war dann auch versetzt in einer Oberstufe, in einer anderen Schule, wo es einfach schwer war.

00:04:26: Aber ich wusste, ich kann heimgehen zu meinen Eltern.

00:04:29: Ich bekam dort immer wieder die Identität zugesprochen.

00:04:34: Wer ich bin und dass ich wunderbar ... Ja, einfach so meine Beine, dass ich gut bin und dass ich mir lieb.

00:04:40: Und dann musste ich immer wieder aufbappeln, weil ich die Schutzzeit nicht einfach hatte.

00:04:46: Es ist aber unerstaunlich, dass du siehst ... Du hast eine behäute Kindheit gehabt, am ersten Moment.

00:04:51: Du

00:04:52: hast

00:04:52: aber auch noch so viel durchgemacht.

00:04:54: Ja, für mich war es so Basis, so das älteren Haus, so das Heiko.

00:04:58: Das war für mich zu behäuteten.

00:05:02: Dank dem, dass ich wirklich älter hatte, dass ich immer noch die vierzeigerte, acht oder dreißigjährige, schon wahnsinnig war.

00:05:09: Es war so ein Vorbild für mich.

00:05:11: Wir konnten heimkommen.

00:05:13: Egal, ob es schwierig war.

00:05:15: Und ich habe wirklich die Liebe bekommen, die mir geschützt wurde und es schwer hatte.

00:05:21: Aber ich habe schon das Geico sehr behütet.

00:05:25: Im Vordergrund so, weil ich auch nicht weiss, wie schwer es war.

00:05:30: Du hast schon die NMS gemacht, das ist jetzt Bern neue Mittelschule, oder?

00:05:34: Ja, genau.

00:05:34: Und

00:05:35: wie ging es nach der NMS für die Beruflichkeit?

00:05:37: Ich habe VG gelernt, also Fachfrau und Gesundheit.

00:05:41: Also ich habe noch BMS gemacht, noch ein Jahr.

00:05:43: Berufsmaturität, so eine richtige Sozialgesundheit.

00:05:47: Ebenher habe ich das Pflegerischen mit VG gestartet.

00:05:50: Und das war dann so eine neue Lehrgang eigentlich.

00:05:55: Wie angefragt wurde, ob ich noch Pflegerfachfrau machen möchte?

00:05:58: Und irgendwie habe ich mich nie so gesehen, so volle Auspflegefachfrau.

00:06:02: Aber dann habe ich mich entschieden, eine richtig soziale Pädagogin.

00:06:05: Und hat es noch gemacht.

00:06:08: Und das hätte ich an diesen sozialen Prüfen gezogen?

00:06:12: Ich

00:06:13: liebe Menschen.

00:06:15: Und ich liebe die Däufgang, wenn man mit Menschen kongregt ist.

00:06:18: Ich habe begleitet, daraus erfordernde Situationen.

00:06:22: Und wirklich so das dran zu sein.

00:06:24: Also in so einem Privat, das könnte auch alle Jungs von mir schreiben, So die oberflächlichen Gespräche.

00:06:30: Klar gehört das auch dazu, aber ich habe das nicht gerne.

00:06:33: Das bin ich.

00:06:34: Ich teile sehr gerne ein Leben.

00:06:35: Klar war ich jetzt mehr professionell oder beim Schaffen mehr.

00:06:41: Ja, wirklich mit den Leuten unterwegs.

00:06:43: Und sie haben die Unterstütze mit ihnen gezielt, vereinbaren, dran zu sein, nachher zu fragen, wie es geht, was brauchst du noch dafür?

00:06:50: Einfach so, dass wirklich dran sein mit den Leuten.

00:06:52: Das ist einfach für mich eine sehr grosse Erfüllung.

00:06:57: Ich glaube, du hast recht klein die Maler kennengelernt,

00:07:00: oder?

00:07:00: Ja, genau.

00:07:01: Wie war das?

00:07:03: Ja.

00:07:04: Ja, wir haben uns ... Ich war noch fünfzehn, als wir uns kennengelernt waren.

00:07:07: Ich war schon etwas Anfangslehr.

00:07:09: Ein Kollege, der uns zusammen lehrgemacht hat, sagte, dass wir uns noch eine Schneebe mitnehmen.

00:07:15: In diesen Worten hat sie es gesagt.

00:07:16: Eine Schneebe?

00:07:17: Was ist eine

00:07:17: Schneebe?

00:07:18: Ja, er ist ein Typ.

00:07:23: Nein, ich habe noch nie gehört.

00:07:27: Oh, Schneeben.

00:07:28: In diesem Wort ist Schneeben.

00:07:29: Okay.

00:07:29: Ich habe einfach einen coolen Typ, oder?

00:07:30: Und er ist so, ja, okay, gut.

00:07:32: Und dann ist er aber der Pesco.

00:07:33: Also sie hat mit dem Pesco gemeint.

00:07:35: Da ist der Pesco gekommen.

00:07:36: Ich glaube, ich habe ihn nicht überfahren können.

00:07:39: Ich habe ihn ja nicht kennengelernt.

00:07:40: Ich habe ihn dann schon drei Küsse gegeben.

00:07:42: Das ist echt so eine Begrüßung.

00:07:43: Ich weiss so nicht.

00:07:44: Manchmal ist es überdessen, ob ich ihn noch ins Nachhinein kenne.

00:07:47: Ich glaube, er hat mich so gedacht, okay, was läuft mit dieser?

00:07:50: Ja, und dann hatten wir einen ganz coolen Abend.

00:07:54: Und er hat sich den Lohnen gemacht.

00:07:57: Ich habe auch einen Trink bestellt und mit den Eischörfeln drin.

00:08:00: Und er hat den ganzen Abend mit den Eischörfeln doof.

00:08:04: Da habe ich Witze gemacht.

00:08:05: Und ich habe es irgendwie lustig gefangen.

00:08:07: So hat es mich angefangen.

00:08:09: Aber ich habe nicht von Anfang an gefangen an geholen Emotionen unbedingt haben.

00:08:13: Aber die Best Comments hatte ich sicher von Anfang an das Gefühl.

00:08:17: Also das ist nicht so

00:08:19: eine.

00:08:21: Nein, nicht unbedingt, nein.

00:08:23: Und wie ist es denn, dass er beide gefunden hat?

00:08:26: Wir haben uns auf dem Kollegial, also auf dieser Ebene verstanden, wir hatten einen ähnlichen Humor, wir hatten es sehr gut, wir fanden aus, wir fanden beide die Musik sehr cool.

00:08:37: Wir haben uns schon immer näher.

00:08:40: Man hatte uns nicht regelmässig getroffen.

00:08:42: Ich habe mich nicht mit allen in dieser Gruppe, sondern rechts zu zweit.

00:08:46: Sie haben es gesehen oder durch die Stadt gelaufen oder einfach uns getroffen.

00:08:51: Und dann kamen natürlich schon die Gefühle bei mir.

00:08:54: Gleiche und recht schnell.

00:08:56: Er hat mir schon sehr gefallen.

00:08:57: Hast du

00:08:59: mir das gesagt?

00:09:03: Ja, ich glaube, er hat es auch etwas gemerkt.

00:09:05: Ich weiss gar nicht, ob ich es so wirklich gesagt habe, aber ich glaube, er hat es auch gemerkt.

00:09:11: Er hat es eigentlich auch gesagt, dass man es im Herbst kennengelernt.

00:09:15: Was war das?

00:09:16: Im Sechs.

00:09:17: Wir kennen es im Sechs.

00:09:20: Und er im Winter hat es gesagt, er habe noch nicht so eine energieführende Beziehung.

00:09:26: Er wollte mir nicht falsche Hoffnungen machen.

00:09:29: Er war vorher in einer Beziehung, also in einer Kurze.

00:09:33: Und er war wie nichts.

00:09:35: Und für mich war er auch etwas zu stört, weil ich mich so verliebt habe.

00:09:42: Ich muss noch erinnern an ein Geburtfest, das wir im Herbst waren.

00:09:46: Und er war oft ohne mir gelegen.

00:09:49: Und ich habe ihn nach Hause gefuselt, und ich habe ihn verstorben.

00:09:52: Ich muss mich noch so gut erinnern, so als Teenager.

00:09:57: Und die Schweste, was hättest du so fasziniert?

00:10:01: Er war so ein positiver Mensch, also immer noch.

00:10:04: Also so locker, so unkompliziert, geradeaus.

00:10:08: Mega fröhlich.

00:10:10: Aber so positiv, einfach.

00:10:11: Er hat immer gelachen, er war immer gut gelungen.

00:10:15: Er hat mich selber immer so, er hat mir einfach gut verraten.

00:10:19: Und auch gerne mit ihm Zeit verbracht.

00:10:21: Man ist immer verstanden, man hat immer Zeit, um zu reden.

00:10:23: Manchmal trifft man ja Leute und du.

00:10:24: Manchmal fragst du dich fast nicht, was du redest, was so komisch ist.

00:10:27: Man hat immer ... Ja, man hat immer geredet.

00:10:31: Unsere Gesprächsstoff hat nie aufgehört.

00:10:33: Und wie alt war es, als wir zusammenkamen?

00:10:36: Jetzt steht es nicht...

00:10:37: Sechzehn.

00:10:38: Ah, Sechzehn?

00:10:39: Das ist auch nicht lange gegangen?

00:10:40: Das halbes

00:10:40: Jahr später sind wir noch gleich da.

00:10:42: Aha.

00:10:43: Ja, ne, so lange ist es noch nicht gegangen.

00:10:45: Ja.

00:10:46: So eine

00:10:46: richtige Jugendliebe in diesem Fall.

00:10:47: Eine mega Jugendliebe, ja.

00:10:49: Ja, und ich bin dann regelmässig in die Kille gegangen, am Sonntag.

00:10:54: Und ich habe ihn manchmal mitgenommen.

00:10:56: Und er ist immer wieder gekommen.

00:10:58: Er ist immer wieder in die Kirche gekommen.

00:10:59: Das war noch etwas, was ich so etwas verbunden habe.

00:11:02: Aber er ist selbst nicht im Glauben irgendwie aufgewachsen.

00:11:05: Er hat so nicht gross etwas gesehen.

00:11:08: Aber er ist einfach mitgekommen.

00:11:09: Das heißt, du bist im Glauben aufgewachsen.

00:11:12: Das ist

00:11:12: wirklich ein Thema gewesen.

00:11:14: Ja, genau.

00:11:14: Das war ein sehr Thema, aber in der Freiheit, nicht so im Zwang.

00:11:20: Du musst glauben, sonst kommt es sehr gut mit dir.

00:11:23: Oder irgendwie so mit Druck oder so, überhaupt nicht.

00:11:25: Sondern einfach in der Freiheit.

00:11:27: Also wir sind immer regelmässige Kille.

00:11:29: Wir haben ja immer Betten.

00:11:31: Das war schon das Fundament.

00:11:32: Aber sehr so in der Natürlichkeit, die wir gut haben.

00:11:36: Ja, genau.

00:11:38: Und dann ist Kille auch etwas geworden, das ich verbunden hatte.

00:11:40: Ich habe die Zeit.

00:11:41: Ja.

00:11:42: Und er hat eine Rock-Hirate.

00:11:43: Wie eine Rock-Hirate.

00:11:45: Das

00:11:45: ist wahrscheinlich auch aufgrund von eurem Glauben.

00:11:47: Dass es für euch so einen hohen Wert hatte.

00:11:49: Definitiv.

00:11:51: Das ist etwas zusammengekommen.

00:11:53: Er hat zum Glauben gefunden, wie er erkennt, nicht mehr als einfach ein Kollege, sondern sie ist an deiner Seite.

00:12:00: Seine Mischuppe von den Augenkeiten.

00:12:02: Das ist auch ein mega krasser Moment für ihn.

00:12:05: Er hat sich für Gott entschieden, mit ihm zu leben.

00:12:09: Verbringen hat er wie gleichzeitig mehr erkennt drinnen.

00:12:13: Das ist irgendwie seine Frage.

00:12:15: Also hat er die Sechzehn?

00:12:16: Hat

00:12:16: Beziehungen ganz andere Bedeutungen bekommen.

00:12:18: Mega.

00:12:19: Also vor allem einfach eine Rofferie.

00:12:20: Wo ich immer gesagt habe, wenn da etwas richtig, so etwas ernst, dann schon.

00:12:24: Aber mit der Fünfzehn, ja, ist es für mich klar gewesen, sich etwas ernst zu möchten.

00:12:29: Ja, wir haben auch gearaten mit zwanzig.

00:12:30: Ich bin zwanzig gewesen und erinnert zwanzig.

00:12:33: Für uns war es klar, wir wollten zusammenbleiben.

00:12:36: Wir wollten zusammen verbringen.

00:12:38: Wieso müssen wir uns das Hingertürli offen lassen?

00:12:41: Mein Mann hat immer das Hingertürli offen lassen.

00:12:44: Wir haben ihn nicht gebraucht oder ihn nicht wollen.

00:12:47: Und

00:12:48: mit was für Träume und Vorstellungen bist du in die Ehe gestartet?

00:12:53: Ich glaube nicht mit grossen Erwartungen grundsätzlich, aber schon ein bisschen das klassische.

00:13:00: Ja, Familiengründen.

00:13:02: Mal zusammen Familien haben.

00:13:03: Für uns war es wahrscheinlich immer klar, dass wir gerne ein Kind haben.

00:13:06: Ich bin so klassisch, ich glaube, ich gehe ein bisschen blau-äugig.

00:13:11: Ja, wir haben so einfach ein klassisches, unbeschwertes Lebengewünscht, das wir zusammen können.

00:13:17: Und Reisen ist auch immer so etwas ... In unserem Hinterkopf sei es mir gerne, die Welt zusammen zu erkunden.

00:13:25: Es ist ein bisschen anders zu kommen.

00:13:27: Es wurde nicht möglich, dass du unbewusst erwartet hast.

00:13:32: Der Mann hatte eine Hirnblutung, eine Erste oder eine Zweite je nachdem.

00:13:36: Man muss anschauen, dass er schon vor euch eine Ehe hatte.

00:13:39: Aber für euch im gemeinsamen Weg die erste Hirnblutung, die du miterlebt hast an seiner Seite.

00:13:46: Kannst du uns mitnehmen?

00:13:48: Was ist genau passiert?

00:13:49: Ja, das ist wirklich... Also, es ist schon krass, wie sich das Leben verändern kann vom einen Moment auf den anderen.

00:13:58: Und so drastisch ist es... Also, es ist wahnsinnig.

00:14:01: Es war wie ein Telefon.

00:14:03: Ich weiss noch, ob es eine Freundin war, wie wir daheim waren.

00:14:08: Und dann kam das Telefon, ja, die Besgule im Spital hat eine Heinblutung gehabt.

00:14:12: Und das war im August, im Jahr twohunddreizeh.

00:14:16: Also eigentlich zwei Jahre nachdem wir Gehirn hatten.

00:14:19: Und es ist so alles... Zuerst mal, ich habe es ja gar nicht gecheckt.

00:14:22: Ja, was heisst das?

00:14:22: Ja, wie geht es ihm?

00:14:24: Was ist jetzt genau wirklich passiert?

00:14:27: Und es ist wirklich alles in diesem Moment zusammengebrochen.

00:14:31: und zu wissen, das Leben ist so nicht in meinen Hängen.

00:14:34: Es ist so wie... Es kann einfach alles passieren.

00:14:37: Wir haben es nicht im Griff.

00:14:38: Ich habe mich immer so wie ein Togel gefühlt auf der Welt.

00:14:43: Man kann einfach etwas umschieben und es wird etwas gemacht.

00:14:46: Oder ja, es ist einfach passiert einfach, oder?

00:14:49: So zeugt es, es ist ja einfach höhere Gewalt.

00:14:52: Es ist wie, ja.

00:14:53: Und ja, es ist ja Schluss.

00:14:55: Wir hatten erst den Anfang.

00:14:57: Aber für mich ist es auch zusammengebrochen, weil ich nicht wusste, Wie geht es jetzt weiter?

00:15:01: Du hast das Telefon bekommen, die Spital-Hinblutung.

00:15:04: Du bist wahrscheinlich sofort in die Spital, oder?

00:15:06: Ja, genau.

00:15:07: Und du

00:15:07: hast nicht gewusst, was sie erwarten?

00:15:09: Ja.

00:15:09: Und was hast du für eine Situation vorgefunden?

00:15:13: Zum guten Glück ist sie mir recht schnell wieder gut gegangen.

00:15:17: Die erste Hinblutung, die wir gemeinsam erlebt haben, ist, er hatte sich schnell wieder erholt.

00:15:22: Er konnte alles bewegen.

00:15:25: Er konnte auch noch normal sprechen.

00:15:27: Eigentlich alles ist weh.

00:15:29: Er ist auch nicht irgendein künstliches Koma-Verleiter.

00:15:32: Es war wirklich so eine ... ... so eine Schnellstreifung.

00:15:36: Ich habe

00:15:37: mir das gemerkt.

00:15:38: Ist er am Schaffen passiert?

00:15:41: Nein, er ist nach dem Schaffen.

00:15:42: Ich hatte noch Bandprobe.

00:15:44: Und er ist nach dem Schaffen ... Wir gehen davon aus oder es ist allein unterwegs, sonst ist es schwierig, das noch zusammenzubringen.

00:15:51: Er wurde auf einem Mühlen zusammen gelassen oder aufgefunden.

00:15:54: Das ging ihm auch nicht gut.

00:15:56: Er war unterwegs, wahrscheinlich für die Bandraume.

00:16:02: Die Ambulanz ging aus einer ersten Erhege und hatte ein Drogenproblem.

00:16:07: Er hatte noch Medis bei sich.

00:16:10: Er hatte Schmerzen.

00:16:11: Er hatte auch Medimes gebraucht.

00:16:15: Er war lallend.

00:16:19: Er merkte, dass er eine Hinbrutung hatte, aber es ist so weh.

00:16:23: Ich war nicht dabei.

00:16:25: Es ist wie das, was ich mitbekommen habe.

00:16:28: Nein.

00:16:28: zusammen gelesen auf einem Mürchen.

00:16:30: Das war so.

00:16:31: Lallend, orientiert.

00:16:33: Ja, genau.

00:16:36: Und dann ist er zurück in den Alltag.

00:16:37: Oder ihr seid zurück in den Alltag.

00:16:39: Dann ist alles wieder gegangen.

00:16:40: So wie vorher.

00:16:42: Und wir ahnen es schon.

00:16:42: Wir haben schon geredet vor der ersten

00:16:44: Hirnblutung.

00:16:45: Sie hat dann eine Zweite gegeben.

00:16:46: Ja.

00:16:47: Wann war das denn noch?

00:16:47: Es

00:16:48: war wirklich kurz darauf runter.

00:16:49: Etwa einen Monat, eineinhalb später.

00:16:52: Sie waren sehr nah aufeinander in die Hirnblutung.

00:16:56: koppelt mit einem epileptischen Anfall.

00:16:59: Man hat nie genau gewusst, dass der Anfall jetzt ein Auslöser war für die Hirnblutung oder ungekehrt für den Epi-Anfall.

00:17:08: Aber es hat einfach viel mehr zerstört im Hirn, bei zweitens Blutung, dass es einen epileptischen Anfall ausgelöst hat, sehr schweren und sie dann mit Epilepsie zu kämpfen.

00:17:22: Bist du dabei?

00:17:22: Ich

00:17:23: war nicht dabei.

00:17:25: Vorher war ich noch beim Zahnarzt.

00:17:26: Ich bekam das Telefon und ging nach Hause.

00:17:29: Ich habe ihn so halb.

00:17:31: Er war dann so am Ausklingen der Appi.

00:17:34: Ich bin dann einfach nach Hause.

00:17:37: Ich habe ihn aber nur ganz kurz gesehen.

00:17:39: Die haben auch gesagt, es geht ihm mega schlecht.

00:17:42: Und ich habe ihn dann über den Tinten geblieben.

00:17:43: Ich habe noch einmal ganz kurz gesehen.

00:17:46: Schon besser, wenn wir nicht so schlimm sind im Zustand.

00:17:49: Es ist

00:17:49: glaube ich ein ziemlich schlimmer Anblick, oder?

00:17:52: Es ist sehr schlimm.

00:17:53: Ja, ich bin dann immer wieder, also was es näher ist.

00:17:58: Ja, auf ein paar Tage, ich war jeden Tag zu ihm.

00:18:01: Ich habe begleitet nebenan, ich war ausgebildet, zur Sozialpädagogin nebenan, also eine absolut gestörte Situation, wo ich jeden Tag zu ihm ging.

00:18:12: Ich ging bald mit falscher Wartung, weil es ihm so schlecht ging.

00:18:16: Was

00:18:17: heisst es, es ist mir schlecht gegangen?

00:18:20: Er war voll schlüch.

00:18:21: Sie haben ihm einen Schand in ihm gelegt.

00:18:25: Das ist so eine ... sondern das Druckventil inwendig, das sie haben müssen, dass der Hirn druck sich mässigt.

00:18:34: Also es war ein Schleuchel im Hirn, oder?

00:18:36: Ja,

00:18:36: und zuerst war es von aussen.

00:18:37: wie gemacht.

00:18:39: Man hat das alles gesehen.

00:18:41: Er konnte nicht mehr richtig reden am Anfang.

00:18:44: Er war sehr desorientiert.

00:18:46: Sie hat lange dringend Französisch geredet und er hasst.

00:18:50: Es ist noch so irgendwie.

00:18:53: Tironie drin oder er hasst Französ.

00:18:55: Aber er hat manchmal Französ auf.

00:18:58: Und wie das Zeug hat er erzählt?

00:19:01: Ganz komisch war das.

00:19:03: Und was hat das mit dir gemacht?

00:19:06: Es ist ein ganz anderer Mensch, oder?

00:19:10: Es ist ein ganz anderer Mensch.

00:19:12: Ich glaube, es hat mich schon etwas zerstört in Wendig.

00:19:15: Ich habe gemerkt, dass ich nicht jeden Tag gehe.

00:19:21: oder in meiner Mittagspause.

00:19:23: Und er geht weiter pögelend.

00:19:24: Es ist so, wie ich es nicht mehr geschafft habe.

00:19:28: Ich habe das Wochenende gemacht, jeden Tag, jeden Tag.

00:19:32: Und irgendwann habe ich gemerkt, es macht mich mehr zu so, als dass es für uns beide hilft.

00:19:38: Und ich habe mich nicht mehr distanziert, dass ich ihn nicht jeden Tag begann.

00:19:42: Einfach zu mir auch etwas schützen.

00:19:44: Er war längere Zeit, mehrere Wochen oder nicht?

00:19:47: Er war längere Zeit.

00:19:49: Er war im Monat.

00:19:51: Im Anaseil kann man ihn auch nicht mehr ewig sein.

00:19:54: Er tut ihn weiter in einer Langzeitdrehung.

00:19:57: Er kam auf die Schuhe.

00:19:58: Dort war es fast ein halbes Jahr.

00:20:02: Oh

00:20:03: wow.

00:20:03: Ja, genau.

00:20:05: Und er hat aber dort wieder gelaufen.

00:20:09: Dort hatte er schon Definitiv Lähmungsserscheinungen.

00:20:11: Er konnte nicht mehr richtig Gitarren spielen.

00:20:14: Er konnte noch ein wenig die Finger bewegen, aber nicht groß.

00:20:18: Er hat gemerkt, er kann die Seite nicht mehr richtig drücken von der Gitarre.

00:20:22: Das war für ihn natürlich eine tolle Zerstörung oder seine Leidenschaft.

00:20:26: Das Musik auch.

00:20:30: Wie ging es denn?

00:20:32: Du hast recht abklärt, so ein wenig, weisst du.

00:20:36: Natürlich hast du gesagt, es hat dich innerlich zerstört.

00:20:40: Ja, ich glaube, nach so langer Zeit.

00:20:44: Es ist sicher viel Selbstschutz.

00:20:46: Ich habe auch gemerkt in diesem Ganzen.

00:20:49: Mir ist eigentlich immer gut gegangen.

00:20:51: Ich habe mich immer auch dreht gefühlt.

00:20:53: Es ist noch so wirtönt, irgendwie.

00:20:58: so unlogisch in diesem schlimmen Innern.

00:21:00: Ich war eigentlich in den Gehirten.

00:21:02: Wir waren erst zwei Jahre für die Gehirte.

00:21:05: Und dann ist das Schlimmen passiert.

00:21:08: Und du war in der Ausbildung, oder schon?

00:21:12: Ah, Mensch.

00:21:13: Es ist viel.

00:21:14: Es ist unglaublich viel und es ist fast ein bisschen ... Es ist wirklich fast viel verlangt, weil du nicht froh bist.

00:21:22: Das ist ein Vorteil in so einer Situation, wenn es dein Mann oder die Frau einfach, wenn du früher zu schlecht gehst, dann wirst du immer beizugehen.

00:21:30: Aber du musst schon entscheiden.

00:21:32: So wie du siehst, war es bei die Zähne.

00:21:33: Es ist eigentlich absurd.

00:21:35: Oder du musst entscheiden, ob es irgendwie ... Sonntennahre, bei meinem Mann, ausprobieren und testen.

00:21:42: Dafür war er irgendwie ... Also, er war nie fest, er war immer Megalimuck.

00:21:47: Er nahm noch mehr ab.

00:21:50: Er singte etwas Testes und untersuchte auch der Unispital.

00:21:54: Und ich dachte mir, es sei ein Jane, aber das ist schon noch verheerend.

00:21:57: Und ja, zur nächsten ... Äh, zur nächsten Blutung kam er ja dann noch.

00:22:01: Dort hatte ich noch Angst, es sei ein Jane.

00:22:03: Also, es war sehr hart.

00:22:06: Und ...

00:22:06: Und was hat er geholfen?

00:22:08: Weisst du, in diesen Männern?

00:22:10: Du warst weit treibend.

00:22:12: Ich war mega treibend.

00:22:13: Von was warst du so treibend?

00:22:14: Ich

00:22:15: war schon hier, bin aufgewachsen im Global.

00:22:17: Ich habe das von Anfang an mitbekommen, dass wir Jesus beten und ihm alles so näherlegen konnten.

00:22:26: Eigentlich wie zu einem Freund.

00:22:27: Wir haben immer beten.

00:22:30: Das war wie heute in dieser schlimmen Situation, wie mein Haut war.

00:22:35: Und bei so einem Punkt habe ich gesagt, Jesus, du musst schauen, ich muss es loslassen, sonst lande ich in der Klinik.

00:22:41: Wenn ich nicht jedes Kavi anders handeln kann, dann macht es mir psychisch so kaputt.

00:22:47: Und ich habe gemerkt, ich bin überzeugt, es gibt Gebärde so eine riesige Wirkung.

00:22:53: Ich konnte immer gut schlafen, z.B.

00:22:57: immer.

00:22:58: Ich war wirklich im Horror gegangen.

00:23:00: Um das Leben zu kämpfen, hatte ich immer ... Ja, der Schlaf ist etwas relevantes.

00:23:05: Ich wurde immer dreit.

00:23:07: Von meiner Familie, von meinen Eltern, von meinem Bruder, einfach von meinen Freunden ... Von der Schwiegermutter war es auch immer so, dass ich einfach so dreit wurde.

00:23:17: Mir war es klar, ich musste loslassen.

00:23:22: Irgendwann wurde so viel von Last her so viel geworden.

00:23:27: Ich konnte nicht das tragen.

00:23:29: Ich habe gemerkt, dass es mehr zerdrückt.

00:23:30: Ich musste es wie jemandem abgeben.

00:23:33: Es war klar, dass ich Gott sagen hätte, ich muss schauen.

00:23:36: Ich kann nicht immer überall dort sein.

00:23:40: Ich kann nicht immer beim Pesco sein.

00:23:42: Ja, zu ihm schaut, er ist ja ein guter Hengel.

00:23:45: Er ist ja im Spital, er ist beärzt.

00:23:49: Ja, oder noch ein bisschen später.

00:23:50: Ich habe ihn im Gefängnis geschaffen.

00:23:51: Dann hatte ich dreizehn Stunden, oder so.

00:23:55: Ich wusste, es wäre gut, gestern bei lebtischen Anfall zu gehen.

00:23:59: Und ich hatte jetzt dreizehn Stunden bis ich dort bin, beim Arbeitsort.

00:24:04: Und ich wusste, Gott, du musst schauen.

00:24:07: Ich gebe dir alles her, du musst ... Du musst schauen, du musst die Verantwortung übernehmen.

00:24:12: Ich schaffe es nicht und ich kann es nicht.

00:24:14: Und das ist nach einem schwierigen Schritt.

00:24:16: Es ist Hennen.

00:24:17: Ausserfordert und Hennen schmerzhaft.

00:24:21: Vielleicht ist das fast ein bisschen einfach.

00:24:22: Es ist sehr schmerzhaft.

00:24:24: Es ist mit sehr viel Kampf in den Licht verbunden.

00:24:28: Also

00:24:28: loslassen auch.

00:24:30: Loslassen.

00:24:31: Was es für einen Verlauf nimmt oder was du dazu beitragen kannst, die so wirklich aus der Verantwortung auszunehmen.

00:24:38: Ja,

00:24:38: weil irgendein ist, habe ich gemerkt, dass so viel Schlimmste passiert ist.

00:24:43: Ich habe es nicht in den Hängen.

00:24:45: Ich habe nichts beeinflussen.

00:24:48: Es ist ein Telefon gekommen und seit dem ersten Telefon kam es so viel Schlimmes und Schreckliches passiert.

00:24:56: Und so wie zu merken, ich bin eigentlich ... Total dem ganzen Lamm gelegt in diesem System.

00:25:03: Es passiert einfach mit mir, was so passieren soll.

00:25:06: Ich habe es nicht im Griff.

00:25:08: Und aus diesem raus, so wie Gott umschlugen muss.

00:25:11: Jetzt musst du schauen.

00:25:12: Aber weisst du, hat es nicht auch ein Frust ausgelöst?

00:25:15: und der Wut geht auf Gott?

00:25:16: Weisst

00:25:16: du, wenn du das erst glaubst, war es für dich immer wichtig.

00:25:18: Und dann passieren so viele schlimme Sachen.

00:25:21: Dann ist es nicht einfach zu weifeln daran, ob Gott wirklich da ist, ob er wirklich

00:25:26: schaut.

00:25:26: Wir fanden nicht mega.

00:25:28: Nein.

00:25:31: Sonst kamen wir ... Er hatte noch eine dritte.

00:25:35: Dann bin ich in ein Loch, also in ein Zweifel, rein.

00:25:38: Ich habe sehr gelobt hinterfragt.

00:25:42: Ja,

00:25:42: gehen wir in die dritte Blutung.

00:25:45: Wie viele Abstand hatten die dritte verzweiten?

00:25:49: Genau.

00:25:49: Es war ein knappes Jahr.

00:25:52: Beskuh kam dann wieder nach dem Zug.

00:25:55: Jemand halb Jahr, also nach dem Zug.

00:25:58: Und er war zwei, drei Monate heil.

00:26:01: Wahnsinn, nicht lange.

00:26:05: Wir haben eine gewisse Gefäßmissbildung, die ist in unserem Hirn.

00:26:08: Die Zeitbomben, die ist noch da.

00:26:11: Er

00:26:11: hatte eine Gefäßmissbildung im Hirn, die wir erwarten konnten, dass es normal

00:26:16: ist.

00:26:17: Ja, wir mussten ihn etwas mehr berechnen.

00:26:19: Wenn wir ihn entfernen können, ist das sehr heavy.

00:26:24: Mit der Unglussheit zu leben, das ist das Schlimmste.

00:26:29: Du musst wieder mitrechnen.

00:26:30: Und du willst ja nicht mitrechnen.

00:26:33: Ja.

00:26:33: Und wir sind auch blöd.

00:26:35: Wir sind sehr humorfogeläute und denken schlimmst an.

00:26:39: Wir verarbeiten durch Humor.

00:26:42: Und wir haben gesagt, dass noch eine überlebt ist, aber nein.

00:26:44: Wir sind ein wenig aufgeschnurrt.

00:26:47: Ja, wir sind zwei, jetzt haben wir es gesehen.

00:26:48: Das haben wir verzweifelt, wenn wir das so

00:26:50: machen.

00:26:52: Ja, Humor hilft ja auch schon.

00:26:54: Humor hilft sehr.

00:26:55: Sehr obesco, immer, immer.

00:26:58: Kann etwas gefährlich sein, aber es hilft

00:27:00: auch.

00:27:01: Aber nach zwei, drei Monaten, als er wieder zu Hause war, gab es noch einmal eine Hinbutung, eine dritte.

00:27:07: Und die hast du wirklich mitbekommen?

00:27:10: Nein, auch nicht.

00:27:11: Und auch dort war ich geschützt.

00:27:13: Hundertprozentig bin ich davon überzogen.

00:27:16: Es war immer so, dass ich das nie eins zu eins habe bekommen.

00:27:20: Das war auch meine Überzeugung, da war ich nicht geschützt, weil es nicht wie ich hätte können.

00:27:24: Also ja, ich war echt geschützt.

00:27:25: Wir haben dann in einer Ehewege gelebt und ich bin dann mit einer Freundin eines zu ziehen, also zuerst gegessen.

00:27:33: Und dann habe ich gebäst, als ich Spaghetti beibekommen habe, sie meinte, wenn er gesagt hat, dass ich in die Insel fahre und dann habe ich eine Weifung mit den Bewohnern.

00:27:43: Dann habe ich geschätzt, dass ich noch eine Schächenblutung hatte.

00:27:46: Das sieht ganz schlimm aus.

00:27:49: Jede ist ging schlimmer geworden.

00:27:53: Ich erinnere mich noch mega gut.

00:27:55: Dann bekam ich das Telefon am Abend.

00:27:58: Wenn du schon in die dritte kommst, hast du schon viel erlebt mit Ärzten, mit Spital, mit Entscheidendreffen, mit ... Du hast schon viel gelernt.

00:28:07: Hörst du hier, kämpfen, klar sein, wenn du es willst.

00:28:12: Leerst du auch mega viel drin, ist ja Wahnsinnig.

00:28:14: Dann bekam ich das Telefon von Eire.

00:28:17: Ich möchte noch erinnern, wie es gestern gewesen wäre.

00:28:20: Frogert, euer Mann geht sehr schlecht.

00:28:22: Er hatte eine Heerblutung.

00:28:23: Es ist sehr kritisch.

00:28:25: Kommen wir sofort hierher und entscheiden, ob wir operieren sollen oder ob wir warten sollen und vielleicht einfach für Ehewegepflege fallen sollen.

00:28:34: Was sollen wir machen, Frogert?

00:28:36: Wollen Sie am Telefon?

00:28:37: Am Telefon?

00:28:38: Ich, dann, drei, zwanzig.

00:28:40: Nein, sorry, das ist doch einfach gepickt.

00:28:42: Das ist doch absurd.

00:28:44: Ich fand das mega nicht professionell von denen.

00:28:46: Ich weiss nicht, ob man das so macht, wenn es so um Leben und um Tod geht.

00:28:50: Und

00:28:50: du hockst ein bisschen der Freundin im Rest der Hand?

00:28:53: Im Starbucks.

00:28:53: Ich weiss es noch im Starbucks, wie ich geguckt habe.

00:28:56: Ich habe das Telefon bekommen.

00:28:58: Zum Glück ist es erst passiert mit der dritten Blutung, weil ich den Staunen immer noch ... Ich habe dann direkt gesagt, weisst du was, ich komme jetzt nicht in die Spital.

00:29:07: Ich warte auf meine Brüche und meine Schwergeräte, bis sie bei mir sind und wir gemeinsam kommen, in Spital zu machen, was sie verrichtet.

00:29:15: Ich komme jetzt nicht.

00:29:16: Okay.

00:29:17: Und warum?

00:29:17: Warum?

00:29:18: Das

00:29:18: habe ich so gesagt.

00:29:19: Du hast

00:29:19: wie gespürt, du brauchst die Unterstützung vom Brücher vor.

00:29:23: Ja, ja.

00:29:25: Das habe ich gewusst und ja, wie auch gewusst, die werden eh die lebenserretenden No-Massnahmen ergreifen.

00:29:32: Das ist Pflicht.

00:29:34: verdärzt, dass die so handeln, Ja, oder für ein Patient, oder?

00:29:40: Ich wusste, es ist eine riesige Frage, die ich nie gerecht habe.

00:29:45: Ich wollte nie einfach so beantworten, ob ich das alles übernehmen würde.

00:29:50: Ich musste alles auf meinen Schultern tragen.

00:29:52: Ich habe so entschieden.

00:29:53: Ich glaube, sie war ein bisschen perplex, sie reagierte so.

00:29:57: Aber ich war immer noch so dankbar, dass ich so reagieren konnte.

00:30:00: Also einfach so klar sagen, nein.

00:30:01: Ich komme nachher, aber ... Ich habe es genauso gemacht, als ich in einem Spital eingetrudelt mit meinem Bruder aus ihrer Schwägerin.

00:30:10: Sie waren schon operiert.

00:30:11: Sie mussten die Schädeldecke ausnehmen und auf kompletten Hindrücken ausgleichen, die schwer gestorben waren.

00:30:20: Genau.

00:30:20: Er war

00:30:23: in einem sehr kritischen Zustand.

00:30:24: Die Operation ist gelungen.

00:30:27: Nach der Operation ... Was waren die Aussichten, was ich dir gesagt habe?

00:30:32: Ja, die Operation ist in diesem Sinn gelungen, dass sie den Druck ergeben können, wie minimieren.

00:30:38: Aber es ist immer noch sehr, also es ist alles immer noch sehr am einen Seite eine Federli gehandelt.

00:30:42: Ähm, ja, so zählst du mir ja schon nur, wie er aussehen konnte.

00:30:46: Das war wirklich ein Schock.

00:30:47: Er hat noch nie so schlecht ausgesehen.

00:30:49: Er war schon schwerst behindert gewesen.

00:30:51: Also er konnte nicht lange reden.

00:30:54: Wir erinnern, er war schon ewig.

00:30:55: Er war ewig seinem künstlichen Koma.

00:30:59: Dann habe ich mir erwacht, dass ich nicht trinken konnte.

00:31:02: Ich habe auf so einem Wattenböscher Gola draufspritzen können.

00:31:07: Er hatte einen Trabbeissack.

00:31:10: Ich nehme mich noch so an.

00:31:12: Aber es ging sehr schlecht.

00:31:14: Jetzt kann ich damit nicht wissen, wie alles kommt.

00:31:18: Die ganze Zeit war so emotional zermürbend.

00:31:23: Das war für mich fast das Krasseste.

00:31:27: Ich war ... Es war kalt, wenn ich einen Tag im Spital war oder schon nur eine Stunde, vielleicht einander.

00:31:31: Ich war feigenfertig, weil ich vielleicht drei Tage am Stück habe.

00:31:36: Also die emotionale, totale Überlastung habe ich so vorher und ich habe nie erlebt.

00:31:43: Das war wirklich anwartend.

00:31:44: Das war fast schlimmstens für mich, das Emotionalen.

00:31:47: Und du hast gearbeitet nebenan, in

00:31:49: dieser Zeit.

00:31:51: Ich war insgesamt zwei Wochen krankschüben.

00:31:53: Ich war immer im Büggel.

00:31:55: Ja, ich war immer im Büggel.

00:31:57: Es war gut.

00:31:57: Ich arbeitete in einer Stadt.

00:31:59: Ich arbeitete in einer Bernerbrocke.

00:32:01: Dann kauften die Leute ihre Arbeitsintegrationen.

00:32:06: Ich war noch eine Ausbildung.

00:32:08: Von daher war ich immer sehr nahe von ihm.

00:32:11: Das hat mich sicher auch beruhigt.

00:32:12: Wenn etwas wäre, wäre ich sehr schnell bei ihm.

00:32:16: Aber seine Zustand war wirklich Koror, eine lange Zeit.

00:32:19: Also, ein paar Monate.

00:32:22: Mamione erinnert, er war wirklich schwerstbehindert.

00:32:24: Er stand auf einem Beton, den sie aufstehen konnten.

00:32:29: So wie ein Stehhilfe.

00:32:31: Er konnte nicht für den Kreislauf angehurtet.

00:32:33: Er wurde angehurtet am Beton.

00:32:37: Er stand auf ... Ja, wirklich.

00:32:39: Es war einfach eine Horror-Sache.

00:32:40: Das Saberen, also wirklich von einem schwersten Behinderung.

00:32:44: Er hatte immer überall Kratzen.

00:32:47: Es ist einfach ... Überhaupt war nichts mehr attraktiv an ihm, wenn man so wohnt.

00:32:51: Das

00:32:51: war schon nicht der Mann, oder?

00:32:53: Nein, das war schon nicht mein Mann.

00:32:55: Aber es ist langsam zurückgekommen.

00:32:56: Was konnte er wieder aufnehmen?

00:33:00: Sehr, sehr langsam.

00:33:02: Vielleicht noch zu erwähnen, dass er beim Monat nach dieser Hinbrutung wirklich operiert wurde.

00:33:10: Der hat gesagt, dass es einen Bericht im Hinweg gab.

00:33:15: So eine Luftblase konnte man die Gefäßmissbildung entfernen.

00:33:18: Sie war ein paar Tage lang und war für uns ein absolutes Wunder.

00:33:21: Ich bin überzeugt, dass Gott es hat geschehen, dass es passieren konnte, dass man die Zeit pumpen konnte, entfernen konnte.

00:33:29: Das konnte man auch operieren in einer fünfstündigen Operation.

00:33:33: Und seitdem ist die Gefäßmissbildung wirklich draussen.

00:33:36: Man hat gewusst, er muss noch eine Schnee lernen laufen.

00:33:41: Wir mussten uns schon überlegen gegen einen Elektrorost.

00:33:44: Wir haben das Prospekt bekommen wegen einem Elektrorost.

00:33:47: Besonders gesagt, ich mache ihn nicht mit.

00:33:49: Das hätte er aber schon etwas

00:33:52: zu sagen können und zu spät sein.

00:33:55: Ja, genau.

00:33:55: Aber es ging um eine Langzeit-Reha.

00:33:57: Wenn es schlussendlich um eine Verwaltestadt entschieden hat, dann ist es auch egal.

00:34:03: Da hat er die Ostschweiz aussen.

00:34:06: Er war insgesamt etwa dreieinhalb Jahre nicht dahin gewesen.

00:34:09: Dreieinhalb

00:34:10: Jahre?

00:34:10: Ja, ja.

00:34:11: Und du hast ihn was am Wochenende an Besuch?

00:34:13: Ich bin jedes zweite Wochenende bin ich gegangen.

00:34:17: Ja, es ist auch hier mit den Diensten, wie ich den gearbeitet habe.

00:34:20: So habe ich ihn hergeguckt und habe dort übernachten können, wie es ... Der

00:34:23: ist schon losgelassen, oder?

00:34:25: Fürs

00:34:25: losgelassen.

00:34:26: Ich war wie ein Single.

00:34:27: Der hat sich nicht mehr wirklich für euch angeht.

00:34:29: Ja, also vom

00:34:30: Gefühl.

00:34:31: Ja, also vom Gefühl wirklich?

00:34:33: Ja, ja, definitiv.

00:34:35: Und wenn du herrn bist zu ihm, wie ist mit, also mit was für Gefühl bist du herrn?

00:34:40: Ich denke, die Freude hat gegen mich zugenommen, wenn ich Nero gesehen habe, dass sie mich besser vorzugegangen hat.

00:34:45: Aber eben, die Epilepsie war ja immer Thema und das war Jahre nicht die richtige Einstellung.

00:34:52: Mit den Medikamenten?

00:34:54: Mit den Medikamenten,

00:34:55: ja, genau.

00:34:56: Also hat er regelmässig epileptische Anfälle gehabt?

00:34:58: Ja, genau.

00:35:01: So richtig schwer wie irgendwie ein paar wenige.

00:35:03: Es war sehr unterschiedlich.

00:35:07: So epileptische Anfälle waren auch einfach so unterschiedlich.

00:35:11: Manchmal ist es einfach von Erbrechen und Zuckern.

00:35:14: Manchmal ist es einfach nur ein komisches Sein.

00:35:17: Und ich weiss nicht, ob ich ihn so richtig ausbricht oder nicht.

00:35:21: Es war häufig immer ein bisschen ungewiss.

00:35:24: Aber ich habe mich schon viel gefreut.

00:35:27: Es ist noch speziell, es ist, wie ein Nachher zu lange kommen, weil man es zusammen erlebt hat.

00:35:33: Und es ist auch, wie eine Distanz reinkommt.

00:35:36: Er war anders.

00:35:39: Vielleicht auch durch das Ganze.

00:35:42: Es ist noch schwieriger, es ist ein bisschen beidem.

00:35:44: Es ist ein Nächter zusammengekommen, weil man so viel zusammen durchgelebt hat.

00:35:48: Oder wenn ich nach oben besuche und so ein bisschen ... Oh, das ist jetzt mein Mann.

00:35:54: Er redet anders.

00:35:55: Der Humor ist anders.

00:35:57: Vielleicht haben wir doch noch mehr gelacht.

00:35:59: Jetzt muss ich ihn im Rollstuhl umgehen lassen.

00:36:03: Man kann ja gar nicht mehr so Ausflüge zusammen machen.

00:36:06: Wie sieht unser Leben aus?

00:36:09: Also...

00:36:09: Ist es für dich mal ein Thema gewesen?

00:36:14: Ins Verlassen.

00:36:15: Aus einer Situation zu flüchten quasi.

00:36:17: Ich

00:36:19: habe mir überlegt, zu gehen.

00:36:21: Und zwar war es im Herbst, im Jahr zwei Tausend und achtzehn.

00:36:25: Besonders, dass es in den Händen war.

00:36:27: Wir haben... Einigermaßen, so ein bisschen alltag, irgendwie probiert.

00:36:32: Ja, so sehr einfach.

00:36:34: Ich war halt einfach gegen am Schaffen, aber dann im Gefängnis.

00:36:37: Ja, und es war wie klar, jetzt muss ich mich mit dieser Frage stellen, weil sie sich mehr aufträngt gegen mehr.

00:36:45: Und wie gemerkt, ich bin mir das wie auch schuldig.

00:36:47: Also ich muss es wie zuhören.

00:36:48: Woher fliege ich?

00:36:49: irgendwann in einer riesen Krise und ... Und dann bin ich im Juni, im Jahrzehnt, im Herbst, bin ich ausgezogen für drei Wochen.

00:36:56: Ich konnte dann bei meinen Freunden in einer Wohnung, wo die Ferien waren.

00:37:01: Ja, mit diesem wirklich gestellten... Also hast

00:37:05: du wirklich die Frage gestellt, gar nicht?

00:37:07: Ja,

00:37:07: wir haben eigentlich schon miteinander gesprochen, dass wir uns trennen.

00:37:11: wenn ich schon konkret geredet habe, was für ein Heimwürste geht, ob ich in ein Bedreu zu wohnen würde, ob das Längen, was braucht es eigentlich für Unterstützung, wie würde man das machen?

00:37:22: Also wir haben sehr konkret schon darüber geredet.

00:37:25: Und gleich war das Ganze sehr schmerzhaft, auch über das zu reden.

00:37:30: In dieser Zeit, als ich rausgebe, habe ich einen Studioplaz gesucht, in dem ich vielleicht im Wochenende jemanden hergekommen kann, die Distanz des Gesamtes.

00:37:42: Und es hat nicht geklappt.

00:37:43: Es war spannend.

00:37:46: Viermal habe ich mit der Frau abgemacht, um das Studioplaz anzuschauen.

00:37:51: Es ist immer etwas zu zwischenkommen.

00:37:53: Wirklich nicht so, ich bin krank, ich kann nicht, sondern es ist immer irgendwie die Ente jetzt mal vergessen.

00:37:58: Also wirklich viermal haben wir abgemacht.

00:38:01: Bis ich gecheckt habe, es wäre nicht gut.

00:38:03: Es wäre nicht gut, wir würden uns noch mehr wie ausnahm leben.

00:38:07: Nächstes Jahr war mir klar, ich gehe wieder heim.

00:38:10: Nächstes Jahr ging es mir langsam besser, um uns entschieden einen Ehekurs zu machen.

00:38:14: Und ich habe dann wirklich gesehen, du musst schauen zu unserer Ehe.

00:38:17: Wir schaffen es nicht mehr.

00:38:18: Wir sind so überfordert von all dem.

00:38:21: Und jetzt wieder das Zusammenleben nach einigen dreieinhalb Jahren ist ja einfach absolut crazy.

00:38:26: Und das war ja nicht mehr der gleiche, oder?

00:38:31: Was hat er noch für Behinderungen in körperlich?

00:38:34: Erkennst du eben dein Mann noch?

00:38:36: Oder wieder in ihn?

00:38:38: Ich weiss ehrlich gesagt schon fast gar nicht mehr.

00:38:40: Er war vorhin.

00:38:42: Es ist wirklich so.

00:38:43: Es ist genau, glaube ich, das irgendwie auch der Schutz.

00:38:46: Die Hirne funktioniert ja auch sehr, du musst es schön sehen und wir werden ja auch sehr viel vergessen.

00:38:52: Was nicht so wichtig ist, wenn man eine solche Krise nennt, ist einfach das im Vordergrund und der Rest tut es aussiblen.

00:38:58: Aus Schutz, oder?

00:39:00: Ja, und eigentlich

00:39:01: ist es so logisch.

00:39:03: Egal, ob man so setzige, krasse Töfe zusammenerlebt, man verändert sich ja sowieso.

00:39:08: Genau,

00:39:08: genau.

00:39:09: Man denkt nämlich, dass ihm

00:39:10: gerade ein Drück, das vorher ist, gesund ist.

00:39:11: Und er ist jetzt einfach in der Situation heute.

00:39:13: Ja, ja, genau, total.

00:39:17: Ja, also, der Linkarm ist gelehmt.

00:39:22: Sein Humor, wie schon gesagt, ich habe manchmal schon etwas Mühe mit seinem Humor.

00:39:26: Er fragt Dinge lustig, die ich nicht so lustig bin.

00:39:29: Dann kommt es so, schade.

00:39:33: Ja, es ist manchmal ein bisschen ... Er hat wirklich einen anderen Humor entwickelt, den ich mich schon etwas anrunden musste.

00:39:39: Manchmal habe ich schon etwas geschämt, je nachdem, wenn wir in Gruppen gewesen sind.

00:39:43: Es hat so gefunden, dass ich es nicht so ... Ein wenig pinnlicher Moment.

00:39:49: Er hat sehr grosse Einschränkungen, ist das ganze Gedächtnis, die Vergesslichkeit.

00:39:55: Ich muss mir im Tag x-mal wiederholen und Sachen wieder sagen.

00:40:01: Es braucht sehr eine Struktur.

00:40:03: Er macht es bei sich endlich, dass er Küche macht.

00:40:08: Es braucht einfach so eine klare Aufträge, nicht zu viel auf eine ist.

00:40:13: Am besten tut man es aufschreiben oder ich verbildliche, immer wieder daran erinnern.

00:40:19: Das ganze logische Denk, wenn ich etwas erzählen kann.

00:40:24: Ich habe gestern noch wegen dieser Kette gesehen.

00:40:27: Ja, oder ich habe manchmal schon so Sachen, die ich dann mit ihm fragen kann, wie findest du das mit diesen Steinen?

00:40:32: Oder findest du es hier?

00:40:34: Oder weisst du noch?

00:40:35: Oder mit diesem Knöpel?

00:40:36: Ich gebe mir das nicht, kannst du mir irgendwie helfen?

00:40:38: Das ist manchmal schon zu viel nachher.

00:40:40: Also, mit meinem Logo, das habe ich mit meinem Mann designer zusammen.

00:40:45: Das ist manchmal Schweiz.

00:40:46: komplex näher.

00:40:47: Die Diskussionen gehen wie in ein Komplex, weil man noch auf Informationen von allen will.

00:40:53: Hier und da haben wir doch das besprochen.

00:40:55: Wie siehst du es so?

00:40:56: Das ist manchmal komplex.

00:40:58: Ich merke, es müssen eher einfache Gespräche sein und es gibt im Hier und im Itze.

00:41:02: Es ist schwierig, wenn ich sage, wie es noch gestern ist.

00:41:05: Sehr schwierig.

00:41:06: Oder auch noch, wie es noch vor zehnzehn Minuten ist.

00:41:09: Es ist mehr einfach so, dass im Hier und im Itze leben.

00:41:13: Er hat einen Ehe-Kurs gemacht.

00:41:15: Er hat mich geholfen, in dieser neuen Situation zusammenzufinden.

00:41:20: Er hat uns geholfen.

00:41:21: Für uns war das die letzte Möglichkeit.

00:41:26: Wir haben immer wieder betet und gesagt, wir geben dir Herren bei unseren.

00:41:33: Wir haben gesehen, dass wir uns im Hochzeit mit Gottes Hilfe haben.

00:41:38: Wir arbeiten nicht alleine, ob wir es schwer sind oder nicht.

00:41:44: Für uns war klar, Gott, musst du helfen.

00:41:46: Du musst unsere Ehe retten.

00:41:48: Wir geben alles, unser Bestmögliche.

00:41:53: Noch eines ist das letzte Mal, weil wir haben keine Kraft mehr.

00:41:56: Und Gott hat uns wirklich gezeigt, wie emotionale Nähe wieder kann sein.

00:42:04: Zusammen darüber reden, über Sachen ausefordern, zusammen beten.

00:42:09: Und wir haben wirklich lange wieder im emotionalen Dorf gefunden.

00:42:15: Du hast am Anfang uns das Kettel gezeigt, wo du am Arm drehst und hast gesehen, dass es für eure Familie ist.

00:42:20: Hast du die Familie gegründet?

00:42:21: Er hat

00:42:22: zwei Kinder?

00:42:23: Ja, das berührt mich selber.

00:42:26: Es ist ... Ja, es ist grossartig, weil es aus einem Zerbruch kann stehen.

00:42:34: Also, man geht wirklich alles her und schreibt auf die Zähne, dass alles ist.

00:42:38: Man versenkt auch unsere Familie Träume und Wünsche.

00:42:43: Ja, die Familie war dann noch nie.

00:42:45: Und das hat man wieder im Herzen.

00:42:48: Wir werden auch nie eine Familie gründen können, die uns lang so kritisch aussieht.

00:42:54: Und meine Mami Leute hier, ich weiss noch, so ohne Zusammenhang, bekommen wir, weil wir uns freuen, wenn die Kinder das hätten.

00:43:01: Und ich so, Mami, ist Ihnen etwas passiert, oder?

00:43:04: Es lohnt?

00:43:06: Hört nicht cool.

00:43:07: Und dann ... Du bist so wie ... Ich wusste nicht, dass ich frei war für mich.

00:43:11: Ich wusste, dass ich frei war für diesen Männern.

00:43:13: Es

00:43:13: wäre eine Zuspruchssprache.

00:43:15: Wir würden die Jungs stützen.

00:43:16: In all

00:43:18: diesen Männern, ja, völlig.

00:43:21: Ab dann ging es los.

00:43:22: Wir haben noch Abklärungen gemacht.

00:43:24: Es ist genetisch.

00:43:25: Irgendes Problem.

00:43:27: Und er hat gesagt, nicht mehr als bei anderen.

00:43:31: Das ist nichts, was ich ihnen durchziehe.

00:43:32: Und dann haben wir noch ... die Speermieler-Unversuche von Pesco, die über zehn Sekunden Medis nimmt.

00:43:41: Und es war einfach alles gesund.

00:43:42: Es ist wirklich alles einfach durch und durch auf.

00:43:47: Wir nehmen die Bühne abgesetzt und etwa ein halbes Jahr später bei den Erschwangerungen.

00:43:52: Mit Joan.

00:43:54: Ja, der ist jetzt vierundhalb.

00:43:55: Er ist schon ein Kind, eine grosse Bühne.

00:43:58: Ja.

00:43:58: Und so ein Jahr später ist er nach René ankommen.

00:44:01: Einfach mega gesegnet.

00:44:02: Er tut die Zimmerfämilie und weh in den Kräften.

00:44:06: Stabilen Alltag.

00:44:09: Aber es passiert immer wieder etwas bei uns.

00:44:11: Es passiert immer wieder

00:44:15: etwas.

00:44:16: Wie geht es dir heute?

00:44:18: Du hast mir gesagt, es gibt viele Verantwortung, die auf dir liegt.

00:44:24: Wo die Mann nicht gleich mit tragen und mit haben wie hier.

00:44:28: Und gleich findest du eine Hoffnung oder Kraft.

00:44:31: Was gibt dir diese Hoffnung und Kraft?

00:44:34: Also, dann in dieser Ausstellung, als ich drei Wochen auszogen bin, habe ich für mich so wie erkennt oder vielleicht verstanden oder gespürt.

00:44:42: Es ist nicht nur, ich bin einfach die Frau vom Pesco.

00:44:45: Es ist auch, also nicht klein, es ist meine Berufung.

00:44:49: Es ist nicht einfach, ich bin einfach seine Frau, sondern es ist ja noch so viel mehr drin.

00:44:54: Seine ganzen lebensverändernden Prozessen drin, oder?

00:44:58: Wenn man sich dann eine Free Willi gehen will, könnte man gut sagen, dass es einfacher wäre.

00:45:05: Vielleicht viel einfacher.

00:45:06: Und gleich so zu wissen, das ist Gott das Plan für mein Leben.

00:45:10: Seine Frau zu sein.

00:45:12: Ausdondert vielleicht ein bisschen bürokratisch, ich weiss nicht.

00:45:17: Formell.

00:45:19: Das ist natürlich viel Liebe im Spiel, sonst würde ich das nicht machen.

00:45:22: Also, ja.

00:45:24: Ich merke auch, dass durch das Perlenart, ich sehr ... Ich hatte wirklich das Gefühl, es gibt mir etwas zurückgekommen.

00:45:30: Ich habe sehr viel von mir aufgegeben.

00:45:32: Ich war nicht im Zentrum oder stand im Zentrum.

00:45:36: Das war eine Sache, die ich nicht gemacht habe oder lasse stehen.

00:45:42: Aufgrund dieser Seite.

00:45:43: Und auch zu riskant gegangen, dass gewisse Träume nie erfüllt werden.

00:45:47: Richtig.

00:45:47: Ja, genau.

00:45:48: Und ich habe wirklich das Gefühl, wegen dem habe ich so eine Leidenschaft, die für das Perlen brennt.

00:45:53: Das ist so wie ... Es ist einfach nur mein Setzen.

00:45:56: Und ich merke, dass ich unsere Geschichte mit diesem Schmuck zusammen und was es geht, einfach drinnen bewirkt, dass ich so weitergehen kann und andere ermutigen und Hoffnungen geben.

00:46:07: Und ich merke, dass es jetzt so etwas seit zweieinhalb Jahren, wenn ich mache, das sehr erfüllend ist, auch für mich, ist wirklich einfach etwas für mich im All.

00:46:16: Und es tut dir ... und den Blick einfach auf das Schöne errichten oder aus der Geschichte sein.

00:46:21: Ja, ja.

00:46:23: Ja, merci viel, vielmals, dass du die Geschichte erzählt hast und dass du die Kette an deinen Träumen festhaltest.

00:46:31: Und auch an eine andere Hoffnung, um den Arm quasi quasi in ihre Träume erfüllen.

00:46:37: Könnte gehen.

00:46:37: Ja, es ist mir wirklich ein Wunsch, dass er viele Leute zur Kette tragen kann.

00:46:41: Und wirklich so, wie du vorhin gesagt hast, ist es gut, den Blick zu wechseln.

00:46:46: Vom schweren auf ein wunderschönes Kettel, das ihm hilft, festzuhaben.

00:46:52: Am gut, am positiven.

00:46:55: Alles Gute.

00:46:56: Weiterhin.

00:46:56: Danke vielmals.

00:47:00: Christine Gertsch über ihre Geschichte und zu begleiten von ihrem Mann durch schwere Hirnblutungen.

00:47:06: Der Link zum Online-Shop von Perlenart findest in den Shownotes, falls du auch da Mut und Hoffnung um die Handgelenke möchtest tragen.

00:47:15: Ich liebe es, dass wir so Einblicke überkommen in das Leben des Menschen.

00:47:18: Und wenn du auch das liebst und weitere Geschichten hier im Visa wie möchtest gehören, dann kannst du das ermöglichen.

00:47:24: In dem du für ERAF-Medien spendest.

00:47:27: Die Podcasts werden nämlich alle dank Spenden finanziert.

00:47:31: Alle Infos dazu findest du ebenfalls in den Schallnoten.

00:47:34: Und wir sagen schon jetzt ein Merci vielmals für deine Spende.

00:47:38: Die nächste Lebensgeschichte ist operat.

00:47:40: Nächste Woche im Donnerstag mit meiner Kollegin, Ruth Stutz.

00:47:43: Mein Name ist Sarah Maria Braber.

00:47:45: Badea

00:47:52: miteinander.

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