Esther Müller – ihr Leben startete im Schuhkarton
Shownotes
Esther Müller ist heute 70 Jahre alt – und strahlt eine ehrliche, ansteckende Lebensfreude aus. Sie ist herzlich, sympathisch, fast ein wenig quirlig. Nichts an ihr lässt erahnen, wie herausfordernd ihr Lebensweg war. Schon ihr Start ins Leben ist mehr als holprig. Esther ist das fünfte von sieben Kindern – und der jüngere Zwilling. Mit nur 1,5 Kilogramm Geburtsgewicht rechnet niemand mit ihrem Überleben. Man legt sie in eine Schuhschachtel. Doch Esther kämpft. Und sie überlebt. Ihr grösster Wunsch war eine heile Familie. Doch auch im Erwachsenenleben musste sie schwere Ablehnung und existentielle Krisen durchstehen. Mehr als einmal stand sie am Abgrund. Trotz all der Trauer, die Esther in ihrem Leben erfahren hat, zog sie sich nicht in ihre Verletzungen zurück. Im Gegenteil. Sie erzählt offen über ihre tiefste Verzweiflung und wie sie in ihrer grössten Not langsam wieder Hoffnung fand. Heute kann sie aufrichtig sagen: «Ich bin glücklich.» Esther setzt sich bis heute unermüdlich für andere Menschen ein – mit einem offenen Herzen, grosser Empathie und Leidenschaft.
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Autorin & Host: Ruth Stutz
Transkript anzeigen
00:00:00: Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich lebe nicht, wenn ich wiedergelebt werde.
00:00:02: Ich würde von dieser Familie gelebt werden.
00:00:04: Obwohl ich es mit dem Beat immer gut hatte.
00:00:06: Und es war immer ein Liebevolle zu mir und zu den Kindern.
00:00:11: Aber ich bin innerlich verhungert.
00:00:14: Ich kann mich auch nicht so klar durchsetzen.
00:00:16: Und dann kam es dann so weich, wenn dann zwei Kinder überhalten, Martin.
00:00:21: Und dann Martin, der war eine gute Jährige.
00:00:26: Ich wollte einfach nicht mehr mögen.
00:00:28: Ich dachte, ich müsse das Leben nehmen.
00:00:30: Vis-à-Vis.
00:00:31: Bei uns
00:00:32: erzählen Menschen ihre Geschichte.
00:00:35: Ein Podcast
00:00:35: von EREF Mediaschutz.
00:00:38: Herzlich, echt und ungeniert.
00:00:42: Es war eine Begegnung an Vis-à-Vis, die mir sehr nahe ging.
00:00:45: Ich habe Tester Müller besucht in ihrem schönen Zuhause.
00:00:49: Unser Gespräch ist jetzt
00:00:50: schon eine
00:00:50: Weile
00:00:51: her.
00:00:52: Aber auch beim Nommeldurlosen sind wir immer wieder trainen gekommen.
00:00:55: Esther Müller strahlt so viel ehrliche Lebensfreude aus, dass es ansteckend ist.
00:01:00: Sie ist herzlich sympathisch, ja fast ein wenig quirlig und man würde nicht denken, was sie mit siebenzig Jahren hinter sich hat.
00:01:08: Keine einfache Lebensgeschichte.
00:01:10: Und gleich ist es so
00:01:12: leicht,
00:01:12: mit ihr ins Gespräch zu kommen.
00:01:15: Ich freue mich, dass du Esther ihre Geschichte hier gehörst im Vis-à-Vis.
00:01:19: Zur Vorbereitung für dich, es kommen schwierige Themen drin vor, die es auch um Suizid geht.
00:01:25: Einfach, dass du Bescheid weisst.
00:01:27: Ich bin trautstutzt.
00:01:30: Esther Müller, ich freue mich so fest, dass ich hier bei dir zu Hause sein darf.
00:01:33: Es ist wirklich ein Traum, hier rein zu hocken.
00:01:36: Ich muss euch das schreiben.
00:01:38: Eine leicht durchflutende Stube, wie Hocker am Essen ist.
00:01:42: Alles ist für mich bereit gemacht, ich habe feine Tee und feine Brötchen.
00:01:46: Und wer spürt richtig deine Gastfühnschaft, danke vielmals, Esther.
00:01:51: Wichtig schön, um das zu sein.
00:01:52: Gerade ein bisschen Ferien.
00:01:53: Ja, schön.
00:01:55: Genau.
00:01:55: Wir gehen ein bisschen zurück in deine Geschichte, Esther.
00:01:59: Du hast viel zu erzählen, und zwar bist du in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen.
00:02:03: Du bist heute siebenzeig, hast du mir vorgesagt.
00:02:05: Das ist schon anders zu und hergegangen, gell, früher.
00:02:09: Ja, ja, natürlich.
00:02:10: Also, man hat auch so einen absoluten Kurs am, hat man auch verlangt von den Kindern.
00:02:18: Und man hat ... Man konnte nicht selbst so bestimmen.
00:02:22: Man wurde sehr stark bestimmt.
00:02:26: Und du bist die
00:02:28: ... Ich bin die Zwillingsschwester.
00:02:31: Ich bin die Jünger der Zwillingsschwester.
00:02:33: Ja, genau.
00:02:34: Das hat auch gehalten, dass du ein schwieriges, starkes Leben hast.
00:02:38: Ja,
00:02:39: ja.
00:02:39: Also, wir hatten gar nicht gerechnet.
00:02:41: Man hatte auch keine Ultraschall.
00:02:44: Man hat einfach Kinder gegeben.
00:02:46: Ich hatte nur eineinhalb Kilo, als ich auf die Welt kam.
00:02:50: Und dann ... Ich habe mir gehofft, viel zu lieb und ganz geil.
00:02:56: Und auch eine Kopfform.
00:02:58: Es musste speziell sein.
00:02:59: Es war so teutenmässig, hat es mir gesagt.
00:03:02: Du hast das schon behindert, den Sohn.
00:03:05: Er ist mein ältester Bruder.
00:03:07: Er hatte mit zehn Monaten Hirnhutentzündung.
00:03:09: Er war schwerstbehindert.
00:03:11: Als ich auf die Welt kam, habe ich gehofft, dass ich sterbe.
00:03:15: Das nicht das Zweite zu behindern.
00:03:17: zu Kindern, weil das wäre für sie auch eine grosse Beläftung gewesen.
00:03:20: Und dann hat man mich halt ... Es war ein Hausgeburt.
00:03:24: Einfach in eine schöne Packung, in eine Schuhschachtel geweiht.
00:03:29: Nein, also
00:03:29: hat man einfach gewartet, dass du stürzt.
00:03:31: Ja, weil
00:03:32: man denkt, dass das Kind sowieso nicht überlebensfähig ist.
00:03:35: Ja, und bis dann T-Bam da war, war ich dann auch schon da.
00:03:39: Und ja, man hat einfach ... Es war einfach anders, völlig anders.
00:03:43: Aber ... Ich habe dann eben gleich gelebt.
00:03:45: Und dann haben sie mich dann einfach gehalten und dann gleich mal in den Kinder-Spital.
00:03:51: Und dann bin ich dann auch operiert worden.
00:03:54: Dann haben sie mir den Buch aufgeschnitten, um zu schauen, was da los ist in diesem Buch.
00:03:58: Und meine Eltern haben von nichts gewusst.
00:03:59: Und man sieht, dass der Gala-Kanal nicht ausbildet war.
00:04:02: Fertig.
00:04:03: Ein Liestenbruch hat man operiert.
00:04:05: Aber das ist auch nicht schön, weil man nicht mit dem Überleben gerechnet hat.
00:04:09: Wahnsinn, dass die Eltern nicht mehr gefragt haben, das kann man überhaupt nicht vorstellen.
00:04:15: Es war keine Notoperation gewesen.
00:04:19: Das Kind ist noch zusätzlich geschwächt.
00:04:22: Und so bin ich dann aber gross geworden und habe meine Zwillingschöster gehabt.
00:04:26: Das war für so ein Engel neben mir immer.
00:04:30: Ja, die habe ich wirklich unheimlich gerne, meine Zwillingschwister heute noch.
00:04:35: Das stimmt mir noch sehr nächtig.
00:04:36: Aber
00:04:36: hast du das
00:04:37: einfach
00:04:37: aufgeholt, also diese Defizite?
00:04:40: Ja, die Aufholung war vielleicht nicht zu richtig.
00:04:43: Ich hatte meine Zwillingsschöster.
00:04:45: Während der Schulzeit, hat sie es gemacht und ich habe abgeschrieben.
00:04:48: Mögen Sie?
00:04:50: Ja.
00:04:50: Ich musste nicht selber machen.
00:04:51: Sie hat mir das gemacht.
00:04:54: Sie hat mich immer beschützt auf dem Pausenplatz.
00:04:57: Das war total schön.
00:05:00: Ich war so gut mit dem Aufgaben gemacht, sie hat es mir rübergeschoben und dann habe ich es abgeschrieben.
00:05:05: Bei der Prüfung konnte ich das Blöder aussehen.
00:05:09: Aber das war einfach so.
00:05:12: Dass wir so viel waren, hat natürlich auch die Eltern ... Ich bin eigentlich unter einer Leifen gelaufen, würde ich sagen.
00:05:24: Das Fünftrad am Wagen.
00:05:25: Man hat nicht speziell zu mir geschaut.
00:05:28: Es war einfach so.
00:05:31: So, es ist einfach da.
00:05:32: Und Liebe
00:05:33: hast du schon
00:05:37: bekommen?
00:05:38: Ja.
00:05:38: Mein Vater hatte ja gleich mal auswärtsbeziehungen.
00:05:42: Mein Vater hatte auswärtsbeziehungen zu anderen Frauen.
00:05:46: Und meine Mutter wurde extrem herum.
00:05:50: Durch die Behinderung meines Brüder hat sie im Leben Halbbruch gebraucht und kam zu den Brüdergemeinden.
00:05:58: Das
00:05:58: ist eine enge Kille-Gemeinschaft.
00:06:02: Ja, ich bin aufgewachsen.
00:06:05: Alles, was Freude im Leben macht, ist ein Sünd.
00:06:10: Das Bild oder der Pilgerweg heisst das.
00:06:13: Der normale und der breite Weg.
00:06:15: Und das Mami wollte eigentlich ein Leben haben.
00:06:19: Und sie darf gar nicht aus dem Glauben raus.
00:06:23: Und mein Vater war ein Leben im Mensch.
00:06:24: Absolut in allen Verrägen und überall unterwegs.
00:06:27: Und das Mami, die hat er nicht dürfen.
00:06:31: weil sie auf Rom war und dann gab sie keine Verhüte, darum gab sie auch vor zu ein Kind.
00:06:36: Ach so, das
00:06:38: ist zusammengegangen.
00:06:40: Ja, bis sie dann notoperiert wurde nach dem siebten Kindermorgens.
00:06:44: Und dass ihr Leben auch mehr fähig ist, dann gab es kein Kind mehr.
00:06:48: Ich weiss nicht, wie viel Geschwister die mir hat.
00:06:51: Also, ja, das ist halt ... Es war so, dass wir Kinder nicht bei Einfluss haben können, wie die Eltern das Handhaben.
00:06:59: Wie hast
00:06:59: du das zu erlebt?
00:07:00: Bist du auch immer da?
00:07:02: Nein, ich war nicht einmal da.
00:07:05: Ich bin katholisch aufgewachsen.
00:07:07: Wir sind in katholischen Unterricht.
00:07:08: Wir sind aber auch wieder reformiert, sind wir auch mal ein wenig gegangen.
00:07:13: Und dann haben wir aber nicht mehr dürfen gehen, weil wir dann ins Alter gekommen sind, wo wir die Katholischen unterrichten müssen.
00:07:18: Dann haben wir nicht mehr dürfen gehen.
00:07:20: Aber wir sind schon sehr frau, sozialisiert worden von der Mutter, frau und eng.
00:07:26: Ja.
00:07:26: Also hat das geheissen, du hast oft gedacht, du machst schon etwas falsch, oder könnt ihr dann sagen, dass wenn alles eine schnelle Sünde ist, dass man keine Angst hat.
00:07:33: Ja, natürlich.
00:07:34: Klar,
00:07:34: ich hatte Angst vor Gott.
00:07:37: Gott ist für mich, also Gott ist für mich heute fast unnahbar.
00:07:41: Ich hatte eine wahnsinnige Angst vor dem Gott, der mich straffte.
00:07:47: Es passiert mir etwas, wenn man etwas verkehrt, und dann passiert mir ein Unglück, weil er mich straffte.
00:07:55: Vor allem habe ich dann gedacht, als junger Mensch, dass man mir immer erzählt, der Gott von Liebe, von Liebe hat sie erzählt.
00:08:03: Und gleichzeitig, wenn man sich nicht für Jesus entscheidet, kommt man in die Hölle.
00:08:08: Das ist eigentlich gleichzeitig gelaufen.
00:08:11: Und dann dachte ich mir, wo ist denn die Liebe?
00:08:14: Das ist eigentlich ein untem Atom.
00:08:15: Das ist doch eine Liebe.
00:08:17: Und ich habe lange, lange gebraucht, bis ich ... Das Bild konnte mit der Liebe überstülpt werden.
00:08:27: Was man als Kind hört, das prägt einem unheimlich.
00:08:29: Es
00:08:30: prägt enorm.
00:08:31: Ja, das geht enorm innen.
00:08:33: Und das, dass meine Eltern dann so massiv Probleme haben miteinander.
00:08:37: Und das ist wild zu und her gegangen, bös zu und her gegangen.
00:08:42: Sehr, ja.
00:08:43: Also lauter Streit und ... Ja,
00:08:45: was sie eskaliert hat, hat es wirklich eskaliert.
00:08:48: Ganz böse.
00:08:49: Ja, wirklich ganz böse.
00:08:50: Meine Mutter hat die Stäge aufgeschleigt und hat sie eingeschlossen.
00:08:54: Das ist ganz schliesslich.
00:08:57: So hilflos als Kind, oder?
00:08:58: Wenn man so muss zugeschaut werden.
00:08:59: Ja, man hat auch Angst.
00:09:00: Ja.
00:09:01: Ja, es ist hilflos und es ist so verstörend.
00:09:04: Also ich bin dann in einem Zimmer und habe einfach immer auf die Ohren gekauert, dass ich es nicht mehr hören muss.
00:09:10: Ja.
00:09:10: Also ... Ja, und das ist über Jahre, ist das halt gegangen.
00:09:15: Die Historie, sie hat sich nicht scheiden lassen.
00:09:17: Sie hat mich zwar immer wieder droht, dass sie sich scheiden lassen, aber sie hat sie nicht gemacht.
00:09:22: Ich glaube, auch aus religiöser Überzeugung nicht gemacht.
00:09:26: Ja, und wenn man so aufmacht, dann haben die Eltern, also mein Vater hatte einen Bruder, der sein Lieblingssohn war, und er hat sich alles trägt.
00:09:34: Und meine Mutter hatte die jüngste Schwester.
00:09:38: Sie hat sich wie ... Es war ein bisschen symbios, jetzt zwei.
00:09:43: Und die anderen ... ... konnten schauen, bis es durchkam.
00:09:49: Und ich v.a.
00:09:49: habe gar nicht in der existerten Familie zurückgekommen.
00:09:53: Ich hatte einfach meine Zwillingsschwester.
00:09:55: Die
00:09:55: hatte ich.
00:09:56: Ja, die hatte ich wirklich.
00:09:58: Und meine anderen Geschwister, auch.
00:09:59: Ich hatte meine Geschwister gerne.
00:10:01: Also, ja.
00:10:03: Und dann ... Ja, dann sind wir älter geworden und dann nach der Schule ... Also, ich habe Beja mit sechs, zehn Jahren kennengelernt.
00:10:10: Ich bin schon mit ihm in die Schule.
00:10:13: Was spannend ist, ich bin in der Real und meine Zwillingstelle ist in der Säcke.
00:10:18: Und bis dann habe ich ihr ja ... ... habe ich ja nichts mehr zu machen.
00:10:21: Ja, ich
00:10:21: kann abschreiben.
00:10:22: Ja, genau.
00:10:23: Und dann weiss ich mir so gut, ich habe glütende Pausen.
00:10:26: Sie kommt mit diesen Säckenmeidchen zum Zimmer raus, ich mit der Real, mit diesen Meidchen, und sie kommt nicht zu mir.
00:10:33: Und dann weiss ich noch, dass es so ein Stich war.
00:10:36: Ich dachte, nein, jetzt verlasse ich mich.
00:10:40: Obwohl sie kein Gedanken an das hatte, aber das war gut für mich, ich musste selbstständig werden.
00:10:45: Ich musste dann selber lernen und selber schauen, weil ich das bisher eigentlich nicht gemacht habe.
00:10:51: Und hat das
00:10:53: geklappt?
00:10:55: Ja, das hat schon geklappt.
00:10:57: Das klingt auch so nach einer Kindheit, in der man immer im Überlebensmodus ist.
00:11:02: Man muss schauen, dass man sich im Platz abwahrt.
00:11:06: Ja, ich habe meinen Platz schon gar nicht mehr gewartet.
00:11:09: Ich bin einfach mitgelaufen, sag ich jetzt mal.
00:11:12: Weisst du, so eine Story, ich spielte mal Geige, da bin ich vielleicht ... Der Primar war in der Mittelstuße.
00:11:20: Und meine Mutter hatte eine alte Nähmaschine und musste rampen.
00:11:24: Und dann, immer wenn ich einen Fehler gemacht habe, hat sie mir eine geputzt.
00:11:28: Auf einer
00:11:29: Ohrfeige?
00:11:29: Ja, auf einer Ohrfeige.
00:11:34: Und dann hat sie für jeden Fehler eine Ohrfeige gegeben.
00:11:36: Und dann hat sie gleich mal geignet.
00:11:39: Ja, so ist es.
00:11:40: Nein.
00:11:41: Ja, weisst du, alles ist so ...
00:11:44: Strafend?
00:11:45: Ja, so strafend.
00:11:47: So eng, so strafend.
00:11:50: Das ist schon immer wirklich gross geworden.
00:11:52: Wie hast
00:11:52: du denn über dich gedacht?
00:11:53: Was macht das
00:11:54: mit dir
00:11:55: als Kind?
00:11:56: Wie
00:11:57: habe ich mich über mich gedacht?
00:12:01: Ich hatte schon einen Wutkampf mit meinem Vater.
00:12:05: Dass er so etwas macht.
00:12:06: Und dann waren immer wieder Leute bei uns, junge Männern und so.
00:12:10: Und die haben so primitiv ein Witz gemacht.
00:12:12: Und keiner hat gesagt, hör auf, dass unsere Schöster hier sind.
00:12:15: Niemand.
00:12:16: Die haben gelacht und ich konnte es anspoizen.
00:12:20: Das hat mich so erniedrigt.
00:12:22: Diese Erniedrigungen sind so Erniedrigungen.
00:12:25: Und auch draußen wollte ich immer eine Familie haben, die nicht so streiten.
00:12:30: Ich habe alles zusammengelegt, dass es nicht so ist.
00:12:34: Man will das nicht, als
00:12:36: Kind.
00:12:37: Also Scham, oder?
00:12:38: Ja,
00:12:39: man schämt sich auch.
00:12:41: Und gleichzeitig hatte ich sehr einen Wut auf die Frau, die eine lange Zeit mit ihr verhält.
00:12:48: Also
00:12:49: das ist offensichtlich.
00:12:50: Ja, offensichtlich.
00:12:51: Wir haben sie auch gekannt, wir Kinder.
00:12:52: Ah,
00:12:53: und wer ist mit ihnen nach Hause gekommen?
00:12:55: Das ist ja ... Ja, das war das erste Mal ein Ehepad.
00:12:59: Das waren die Ründen von uns, von meinem Vater vor allem.
00:13:03: Mein Vater hat mit der Frau das Verhältnis angefangen.
00:13:06: und meine Mutter hat es nicht gemerkt.
00:13:08: Sie hat es wirklich auf das letzte gemerkt im Doss.
00:13:12: Alle haben es gewusst.
00:13:13: Alle haben
00:13:13: es gewusst.
00:13:13: Man hat es ihnen gesagt und sie hat es vielleicht auch verdrängt.
00:13:20: Aber dann, wo es dann nicht mehr ging, hat sie, dann ist sie, stelle ich, durchgedreht.
00:13:26: Und für dich ist es wahrscheinlich auch sehr komisch.
00:13:28: Mami und Pappi gehören doch irgendwie einfach zusammen als Kinder.
00:13:32: Nein, sie sind nicht mehr zusammen.
00:13:33: Sie sind nicht mehr zusammengehört für mich.
00:13:35: Nein.
00:13:36: Das waren zwei Welten, die nicht zusammengehen.
00:13:40: Sie haben gut gearbeitet miteinander.
00:13:44: Da haben sie sich ergänzt.
00:13:46: Ich muss auch zu Ihnen sagen, sie haben sich am Ende ihres Lebens versöhnt.
00:13:53: Ja, sie haben sich versöhnt.
00:13:55: Man hat zu dieser Zeit niemanden geholfen.
00:13:57: Man hat keine Therapie gemacht.
00:13:59: Man konnte vielleicht zum Pfarrer gehen, aber sie haben das wirklich ... dass sie selbst überwinden können.
00:14:06: Das Mami hat zwar bis zu ihrem Tod immer wieder die Geschichte geführt.
00:14:11: Immer wieder mal.
00:14:12: Und ich habe gesagt, hör auf, Mami.
00:14:13: Ich möchte es nicht mehr hören.
00:14:15: Ich mag das nicht mehr hören.
00:14:18: Also, ja.
00:14:20: So
00:14:20: tief drin war oder so eine ...
00:14:22: Ja, das war so eine Verletzung, die ich bei ihr irgendwie verstehe.
00:14:26: Dass sie irgendwie verstehen ist.
00:14:28: Es war halt jedes Leben.
00:14:30: Ja, ja.
00:14:31: Aber ich bin froh, dass mein Vater das auch eingesehen hat, dass das nicht gut war.
00:14:36: Und hättest du dir gewünscht, dass Kinder sie auseinander würden?
00:14:38: Ja, stelle, wirst du auch.
00:14:40: Hätte ich mir das gewünscht.
00:14:41: Du hast gesagt, du bist ein Nachhinein.
00:14:51: Ja, du hast dich für ein Jahr im Welschen und
00:14:55: für ein Jahr im Tessin entschieden.
00:14:58: Wow, Tessin habe ich im Kopf, in
00:15:00: Mainland.
00:15:01: Das ist richtig Italien.
00:15:03: Ja, schön gewesen.
00:15:04: Es war schön gewesen, weg von Hause.
00:15:08: So jung, so weg, ist ja nicht immer einfach.
00:15:10: Nein, auf einmal bin ich schon.
00:15:12: Gar kein Problem.
00:15:12: Ich bin mit sechszehn in den Heim ausgezogen und habe nachher nie mehr fixen Heim geholt.
00:15:17: Nein, es war schön gewesen.
00:15:18: Es ist einfach so ... Ruhig.
00:15:20: Einmal Ruhe, andere Leute kennenlernen.
00:15:25: Das war ein zweischöner Jahr.
00:15:27: Ich kenne ihn schon, er war mein Freund.
00:15:29: Ja, dein heutiger Mann.
00:15:30: Ja,
00:15:30: mein heutiger Mann.
00:15:31: Ob es der dritte Jahr war, war mein Freund.
00:15:34: Ja, ich hatte nie einen anderen Freund.
00:15:37: Also
00:15:38: es war Liebe auf den ersten Blick?
00:15:40: Nein,
00:15:41: nicht auf den ersten Blick.
00:15:43: Eigentlich habe ich mich wirklich gesehen, nach einem Moment, an dem ich mich liebte, an dem ich geborgen habe, weil das habe ich schon vermisst.
00:15:50: Wir waren einsam bei uns.
00:15:52: Die Kinder waren auch einsam, obwohl wir viel waren.
00:15:55: Und nachdem habe ich mich schon gesehen.
00:15:58: Und ich habe mich für einen Mann, der mir ganz sicher treu ist.
00:16:02: Das
00:16:02: ist schon in der dritten Säge.
00:16:04: Ja,
00:16:04: weil ich das erlebte, dachte ich, das wollte ich wirklich nie erleben.
00:16:07: So etwas wollte ich also nie erleben.
00:16:10: Und dann habe ich ihn kennengelernt und es war so ein sanfter Mensch.
00:16:14: Ja, und dann habe ich ihn, wenn ich früher zusammenkomme, und ich habe einfach gesagt, guck, bei sich zwanzig Gebieten gibt es bei mir nichts.
00:16:21: Also was hast du gemeint?
00:16:22: Keine Sexualität.
00:16:25: Das ist für mich quasi wie ein Muster zu sein, wenn einer durchhebt, bis ich zwanzig bin, dann will er mich und will nicht nur Sexualität.
00:16:32: Das ist einfach, das ist deine Überzeugung.
00:16:34: Ja, ja, weil meine Mutter gesagt hat, die wollen alle nur reisen, die wollen alle nur mit uns bett.
00:16:39: Wir sind eigentlich alle so ein Kind, oder?
00:16:41: Ja.
00:16:41: So, geht es so, oder?
00:16:43: Dein
00:16:43: Bild von Mann, oder?
00:16:44: Ja, mein Bild von Mann.
00:16:45: Ich habe es ja so erlebt.
00:16:47: Ja, stimmt.
00:16:47: Es war
00:16:48: nicht nur mein Bild, es war ja auch der, der war.
00:16:49: Der Beat war völlig ein anderer.
00:16:53: Ja, und du hast dort schon gemerkt, er ist droi.
00:16:55: Aber hast du das festgemacht?
00:17:00: Also, er war mir einfach droi, ich war ja zwei Jahre weg.
00:17:03: Und er hatte nie eine andere Freundin in dieser Zeit.
00:17:07: Er wollte mehr.
00:17:08: gemeint, ich wollte nicht mehr.
00:17:10: Dabei war das mein Test, aber das konnte ich ihm nicht mehr.
00:17:12: Ich sagte dann schon, bis ich zwanzig war.
00:17:16: Wolltest du einfach warten?
00:17:17: Er war fast einverstanden.
00:17:19: Ja, er wollte das auch so.
00:17:23: Vielleicht will er ja schon gerne früher in die Team, aber ich wollte das so.
00:17:27: Ich habe mit dem eine Sicherheit, die man ein bisschen hat, aber es ist natürlich eine gewöhnliche Sicherheit.
00:17:34: Ja.
00:17:35: Dann hast du Hauspfleger in
00:17:36: der Schule gemacht.
00:17:37: Genau.
00:17:37: Etwas,
00:17:38: was ich vermisse, dass wir das heute nicht mehr haben.
00:17:40: Dann lernst du eigentlich alles im Haushalt.
00:17:42: Genau.
00:17:42: Genau.
00:17:43: Schon
00:17:43: etwas Besonderes.
00:17:44: Aber es ist so, dass man einfach nichts mehr von diesem heute
00:17:48: kommt.
00:17:48: Ist eigentlich schon.
00:17:50: Ja.
00:17:50: Du
00:17:50: wirst Mami, Hausfrau und musst plötzlich alles können, aber hast du eigentlich keine Ahnung.
00:17:54: Ja, und wenn ich die Grundlage habe, das ist eigentlich wirklich ein Mangel.
00:17:57: Wenn es
00:17:57: daheim geht, kannst du lernen oder noch nicht.
00:18:00: Ja, genau.
00:18:01: Dort lernst du, dass du in der Hauspflegerin
00:18:02: ... Ja, ja.
00:18:03: Ich
00:18:03: habe in der Stadt Zürich gearbeitet und hatte bis zu acht Leute.
00:18:07: Ich habe immer den Ort gewechselt.
00:18:10: Ich habe diverse Sachen mit den Leuten geholfen.
00:18:13: Alte Leute.
00:18:14: Und so konnten sie sich daheim bleiben.
00:18:16: Ich habe das schon gefunden.
00:18:17: Wie war das Spitex?
00:18:18: Was hat man mit dem Spitex?
00:18:20: Ja, das hast du gelernt.
00:18:22: Aber eigentlich war dein Herzenswunsch.
00:18:24: Hebamme.
00:18:25: Warum Hebamme?
00:18:27: Weil ich gerne ein Kind habe.
00:18:29: Ich habe gerne Kinder und ich habe überhaupt immer gedacht, ich komme Kinder über.
00:18:33: Ich habe nie einen Gedanken zu empfehlen, ich komme keine Kinder über.
00:18:36: Also ich habe eine ganz klare Vorstellung gehabt.
00:18:40: Also eigentlich war mein Lebensziel von Familie.
00:18:42: Eine treue Vater, eine schöne Familie, dass wir es einfach schön haben.
00:18:48: Das ist so mein Herzenspunkt.
00:18:50: So ein bisschen heile Welt.
00:18:52: Heile
00:18:52: Welt, ja, total heile Welt, ja.
00:18:55: Und dann dachte ich, mit Hebam ist das auch herzig.
00:18:57: Aber es ist nicht so, ich habe einen selberen Hebamten gebraucht.
00:19:03: Wie dann schwanger geworden.
00:19:04: Ja, also bis zu
00:19:05: zwanzig hat das wirklich geklappt, dass ihr einfach ... Sie haben
00:19:09: durchgezogen.
00:19:10: Und es war auch gut.
00:19:11: Und
00:19:13: dann haben wir einen Quirat?
00:19:14: Nein,
00:19:15: dann haben wir keinen Quirat.
00:19:16: Ich war noch nicht quirat, als ich schwanger war.
00:19:18: Nein, nein, ich bin ... Das wäre gar nicht gut gewesen, bevor sie sattelten.
00:19:23: Nein, nein, nein, wir haben im Acht-Siebendes gegeben.
00:19:27: Das erste Juli-Achde-Siebetz haben wir gehöraten.
00:19:30: Und im Sechse-Siebetz hat die Familie von meinem Mann einen Bauernhof gewohnt und hat alles zusammengespart.
00:19:37: Das konnte er aussiedeln.
00:19:40: Und im Sechse-Siebetz sind die dort eingezogen.
00:19:44: Mein Mann hat noch zwei Brüder, die älter sind.
00:19:48: Er ist der Jüngste.
00:19:49: Meine Schwigermutter hatte keine Tochter.
00:19:53: Beata hat mich nie nach Hause genommen.
00:19:55: Ich war nur zwei Mal kurz in seiner Familie.
00:19:58: Wir waren in Delsdorf gut situiert.
00:20:03: Er hat mich so ermichelt.
00:20:04: Er ist schon völlig anders.
00:20:07: Er hat sich fast ein bisschen geschnitten.
00:20:09: Er hat mir das gar nichts ausgemacht.
00:20:12: Ich habe ihn geliebt.
00:20:14: Ich habe ihn lieb, ich habe ihn lieb, ich habe ihn lieb, ich habe ihn lieb, ich habe ihn lieb, er überdeckt.
00:20:19: Und dann haben wir dann übergekühlt.
00:20:21: und dann habe ich gemerkt, dass meine Schweigelmutter sehr distanziert war.
00:20:25: Ich habe sie ja auch nicht gekannt.
00:20:29: Und ich weiss noch, ich bin an diesem Hochzeitag, ich sei zu mir, ich bin ein Mutter.
00:20:35: Ja.
00:20:37: Ich dachte, ich würde dir einen Mutter sagen, das ist ja gar nicht meine Mutter.
00:20:39: Ja,
00:20:40: das können wir noch viel, oder?
00:20:41: Dass es früher so war, dass man dann
00:20:44: noch ... Ich musste richtig überwinden.
00:20:46: Ich spürte auch die Anblähung.
00:20:48: Es war auch schwierig.
00:20:50: Sie waren erst zwei Jahre in der grossen Wohnung.
00:20:54: Und dann, weil wir die Küche hatten, waren sie in die Kinderwohnung, die eigentlich die Wohnung ist für das Alter oder für ... Und oben wird die Wohnung für den, der der Betrieb führt.
00:21:05: Und dann war auch noch mein Bruder zu Hause.
00:21:08: Aber die Eltern wollten nicht abziehen.
00:21:14: Nein, sie wollten nicht, dass wir abziehen.
00:21:17: Sie wollten nicht, dass wir abziehen, weil die Leute im Dorf dorthin sind.
00:21:21: Jetzt gehen wir mit den Kindern über und müssen in die Alterswohnung leben.
00:21:26: Da wäre es uns viel wölder, da unten.
00:21:30: Aber sie wollten nicht, sie ist mit der Faust im Sack
00:21:33: abzugen.
00:21:34: Und du warst quasi schuld.
00:21:35: Ja, ich bin schuld.
00:21:36: Aus ihrer Sicht bin ich ja auch schuld.
00:21:39: Wobei
00:21:39: sie ja die Entscheidung getroffen haben.
00:21:41: Ja, sie haben das die Entscheidung nicht überlassen, aber sie hat einfach so die Dicke und sie hat alles.
00:21:46: Auf die einen Seite kann ich sie verstehen, wenn ich ihre Geschichte kenne, aber es rechtfertigen sie nichts.
00:21:53: Also, sie hat mir nur erzählt, sie hat eine rote Jagd geübt, auf die Konformation.
00:21:57: Sie hat es nicht davon erledigt, weil es rot war.
00:22:00: So verrückt
00:22:00: sie sich.
00:22:01: Ja, einfach so schnell.
00:22:02: Ja, so schnell.
00:22:03: Und
00:22:03: dann ist das weiter, wo man erlebt, wie es ist.
00:22:06: Ja, genau.
00:22:07: Aber das heisst, es war eine angespannte Atmosphäre.
00:22:10: Und dann wohnst du noch so nahe.
00:22:11: Das
00:22:12: stellt mich sehr schwierig vor.
00:22:13: Und dann haben wir zwar oben gewohnt und sie hat mir gesagt, was ich kochen muss.
00:22:17: Und sie hat ein Zimmer dort gehalten in meiner Wohnung.
00:22:19: Oh, wirklich?
00:22:20: So hat sie ständig... Sie hat immer
00:22:21: aufgeholt.
00:22:21: Auch
00:22:22: wenn ich nicht da war, weil sie aufgeholt war, wenn ich nicht da war.
00:22:25: Ja.
00:22:26: Sie hat noch Sachen gemacht, oder wie?
00:22:28: Ja, die feinste raufgesperrt.
00:22:29: Also, ja, sie ist... Das
00:22:31: schält es mich gerade.
00:22:33: Aber hast du dich noch nicht gewährt dort?
00:22:35: Oder das hat man noch nicht gemacht, wahrscheinlich.
00:22:38: Hast du so richtig gesagt?
00:22:40: Ich habe schon gesagt, ich will das eigentlich nicht.
00:22:42: Aber ich habe mich eigentlich nicht gedrolt.
00:22:45: Ich war sehr jung.
00:22:49: Und die haben miteinander so funktioniert.
00:22:52: Und auch an Beat hat mir einen Spatz gesagt, ich habe nicht gedacht, wieso sollen zwei Heike kochen.
00:22:57: Ich habe dann für alle gekocht.
00:23:00: Aber ich bin mir also schon vorgekommen.
00:23:02: Es ist einfach für mich, ich hatte irgendwann das Gefühl, ich lebe nicht, wenn ich gekleppt
00:23:06: werde.
00:23:07: Ich würde von dieser Familie gekleppt werden.
00:23:09: Obwohl ich es mit Beat immer gut hatte.
00:23:11: Das ist mega schön.
00:23:12: Ich hatte
00:23:12: es immer gut mit ihm.
00:23:14: Er war immer ein Liebevolle zu mir und zu den Kindern.
00:23:18: Aber ich bin ... Ich bin innerlich verhungert.
00:23:24: Irgendwie, weisst du?
00:23:25: Aber ich habe mich auch nicht so gelehrt durchsetzen.
00:23:28: Das
00:23:28: habe ich auch nicht gemacht.
00:23:30: Ich
00:23:30: habe mich wirklich durchgesetzt und gesagt, das mache ich nicht.
00:23:34: Ich habe schon mal verzen geflogen.
00:23:36: Ja, aber es hat nichts genutzt.
00:23:39: Es hat nichts genutzt.
00:23:41: Wenn ich reden kann, ist es nicht gegangen.
00:23:45: Es ist einfach nicht gegangen.
00:23:47: Dann kam es so weit, haben dann zwei Kinder über den Martin.
00:23:53: Der Martin war eine gute Jährige.
00:23:57: Ich wollte einfach nicht mehr mögen.
00:24:00: Dann dachte ich, ich will mein Leben nehmen.
00:24:03: Ja, genau.
00:24:04: Ja, ich habe uns gehören müssen.
00:24:06: Vorher hatten wir den Frieden.
00:24:08: Bevor du kommst, hatten wir den Frieden.
00:24:11: Dann bin ich eigentlich schuld.
00:24:13: Und anscheinend, dass ich mich gegen mich gewertet habe, habe ich mich gegen mich gewertet.
00:24:18: Also
00:24:18: hast du dich selber auch als Schuldiger gesehen?
00:24:22: Oder hast du auch nicht als
00:24:23: Schuldiger gesehen?
00:24:24: Aber ich stehe nicht im Weg.
00:24:26: Nicht als Schuldiger.
00:24:27: Ich stehe einfach im Weg.
00:24:29: Ohne mich kennst du den Frieden.
00:24:31: Also,
00:24:32: hast du niemals ein Freundin oder irgendjemand oder auch Beat, der dir zugesprochen hat?
00:24:37: Das ist nicht so.
00:24:38: Das ist ein Lüge.
00:24:39: Es
00:24:41: musste sich etwas verändern.
00:24:43: Weisst du?
00:24:44: Es musste sich etwas verändern.
00:24:45: Beat ist eigentlich immer zu nie gestanden.
00:24:48: Also... Aber ich bin zu meinen Eltern zu Hause und dann haben sie einfach geschwumpfen über meine Schwiegermutter.
00:24:54: Aber das hat mir nicht geholfen.
00:24:55: Das hilft mir ja nicht.
00:24:56: Ich bräuchte jemanden, der sich schimpft.
00:24:58: Ich brauchte einen Weg, weil ich aus dem muss kommen.
00:25:02: Und der ist
00:25:02: einfach nicht... Nein,
00:25:03: den habe ich nicht gefunden.
00:25:04: Verrückt.
00:25:05: Und dann hast du zwei Kinder und du hast dir ein Leben.
00:25:07: Da muss man wahnsinnig verzweifeln sein, oder?
00:25:09: Ja, einfach ausbrennt.
00:25:11: Und man hat wahnsinnig viel geschossen und konnte nie genug arbeiten.
00:25:15: Ich war nie genug, nie.
00:25:18: Ich konnte machen, was ich wollte.
00:25:19: Es war nie gut.
00:25:22: Und aus der Sicht meiner Schwiegermutter.
00:25:25: Und es fand
00:25:26: mich anglauben, wenn ihm das nonstop.
00:25:30: Ich glaube, ja.
00:25:32: Ich war abhängig, dass man mich gerne hat.
00:25:35: Ich wollte, dass sie mich gerne hat.
00:25:36: Ich habe mir Mühe gegeben und gemerkt, ich schaffe das nicht.
00:25:40: Ich habe eine Ablehnung.
00:25:42: Ich spüre so viel Ablehnung.
00:25:44: Ich konnte mit dieser Ablehnung
00:25:47: nicht umgehen.
00:25:48: Ja.
00:25:49: Ja.
00:25:50: Und dann habe ich das versucht.
00:25:54: Und als ich merkte, dass das Zeug wirkt, habe ich es im Beak gesagt.
00:25:58: Hast du Schlafmedis genommen?
00:25:59: Ja,
00:25:59: ganz viel.
00:26:01: Volume.
00:26:03: Ja.
00:26:04: Ich bin auch mal zum Arzt gegangen und habe gesagt, ich bin so ausgerazelt.
00:26:08: Dann hat er mir einfach Volume gegeben, um zu beruhigen.
00:26:11: Und dann hast du von denen ganz viel genommen?
00:26:13: Ja, ja.
00:26:14: Und dann hast du es genommen und gesagt ...
00:26:16: Ja, er war im Dorf.
00:26:18: Ich bin in so einem Dorf gewackelt.
00:26:20: Ich weiss gar nicht, ob ich ein Kind gelassen habe.
00:26:21: Ich bin ja ohne ein Kind gegangen, ich weiss es nicht.
00:26:25: Und dann ... Dann kamen sie mich ins Spital.
00:26:28: Dann kam ich heim.
00:26:31: Meine Schwiegermutter musste wissen, wie viel man muss nehmen.
00:26:35: Ich weiss nicht, wie sie das verstanden haben.
00:26:37: Ich fragte mich noch nicht.
00:26:40: Nein.
00:26:40: So viel Härte.
00:26:42: Ja, es ist sehr ... Ja.
00:26:45: Aber ...
00:26:46: Es
00:26:46: ist ja nachdem wie etwas Neues in unserem Leben
00:26:50: gekommen,
00:26:51: nämlich mit einem Hauskreis.
00:26:53: Zu
00:26:54: dieser Zeit war die Aktion Neues Leben.
00:26:56: Es ist eine Frau zu mir gekommen und hat gesagt, ob ich dort zu ihnen in einen Hauskreis komme.
00:27:03: Ich war ja gläubig, aber ich habe noch Gott gelebt.
00:27:07: Ich habe mich immer an Jesus gebt.
00:27:09: Der leidende Jesus war bei mir immer.
00:27:13: Der leidende Jesus.
00:27:15: Ja, der war bei mir.
00:27:16: Wieso
00:27:16: hat er gelitten?
00:27:18: Weil ich auch gelitten
00:27:19: habe.
00:27:20: Also der Jesus ist ein Ankreuz, das man sieht.
00:27:23: Ja, der leidet
00:27:23: auch.
00:27:24: Der leidet auch und der ist bei mir, der versteht mich.
00:27:27: Ja.
00:27:28: Und jetzt hat er gemerkt, dass er etwas ändern muss.
00:27:32: Und dann ist er auch gekommen.
00:27:35: Er ist auch gekommen und er hat sich zwar am Anfang mit der Bibel und der Arndtag fasziniert mit der Nacko-Bibel.
00:27:42: Also in
00:27:43: diesem Hauskreis haben wir über Jesus geredet, haben die Bibel gelassen?
00:27:46: Ja, man hat über Jesus geredet.
00:27:48: Und ich konnte sagen, wie es mir geht.
00:27:50: Ich konnte sagen, wie es mir geht.
00:27:53: Und vor allem hat sich dann viel geändert auf den Betrieb.
00:27:56: Der Beat hat dann gesagt, wir müssen etwas ändern.
00:27:58: Wir müssen etwas ändern.
00:28:00: Und es ist dann auch nahe dieses Nachhore.
00:28:03: Dann können wir den Betrieb übernehmen.
00:28:04: Man hat auch ein bisschen umstrukturiert auf den Betrieb.
00:28:09: Und ja.
00:28:11: Wir sind im Glauben gewachsen, wir zwei.
00:28:13: Wir sind miteinander.
00:28:15: Wir haben wie eine Schiene gewechselt.
00:28:18: Was heisst das?
00:28:22: Bert hat mich von einer Ernst nahe.
00:28:23: Er hat mich von einer Ernst nahe.
00:28:25: Er hat gemerkt, so geht es nicht mehr weiter.
00:28:28: Wir müssen ändern.
00:28:29: Ich muss zu meiner Familie stehen.
00:28:31: Vorher spielte er eben noch Eisenkeg.
00:28:32: Er spielte eigentlich auch viel.
00:28:34: Entweder er gestaft oder er spielte Eisenkeg.
00:28:36: Die Familie ist so ein bisschen am Rand gelaufen.
00:28:39: Und dann wusste er, jetzt muss ich zu meiner Familie stehen.
00:28:44: Sonst wäre ich verloren.
00:28:47: Und das hat einfach so vieles verändert.
00:28:52: Man hat umstruktiert, dass nicht mehr so ein Stress war.
00:28:56: Man hat dann auch die Milchühe wehtun.
00:28:58: Man hat die Mutterkühe zu tun.
00:29:02: Man beginnt zu aufleben.
00:29:04: So langsam.
00:29:06: Und dann wurde meine Schwächer-Mutter auch älter und schwächer.
00:29:08: Und je älter und schwächer sie wurden, umso besser ist es dann auch mir gegangen.
00:29:12: Dann ist es ja verrückt, aber es ist leider so.
00:29:14: Ich habe sie sogar am Schluss noch gepflegt.
00:29:16: Ich habe sie die letzte Zeit auch gepflegt.
00:29:18: Ich wollte sie nicht einfach vergessen.
00:29:26: Ich habe gerne mal gehört, dass ich es auch gut mache, aber das habe ich nie gehört.
00:29:30: Aber sie hat sogar ihr Leben noch Jesus gegeben.
00:29:33: Das muss ich dir sagen.
00:29:34: Sie hat ihr Leben Jesus gegeben.
00:29:36: In den letzten Monaten, in denen sie gelebt hat, ist der Beer zu einer Obe.
00:29:40: Es hat noch viel ... Es muss anders debizirisch Spiel bringen.
00:29:43: Ja, auch über deine Kinder reden, genau.
00:29:46: Wir wollen noch sagen ... Du sagst, es war eine schöne Zeit.
00:29:50: Ja, es hat angefangen
00:29:51: zu besseren.
00:29:52: Es hat
00:29:52: angefangen zu besseren.
00:29:53: Du hörst richtig gut zu.
00:29:55: Du bist aus Tewren.
00:29:57: aus dieser Verzweiflung rauszukommen.
00:30:01: Dann haben wir ein bis dritter Kind.
00:30:02: Ja,
00:30:03: genau.
00:30:03: Debbie war einfach eine Sonnenschein.
00:30:07: Sie musste nicht in einer Spanne aufwachsen wie die anderen zwei.
00:30:11: Das war auch nicht immer einfach für meine Kinder.
00:30:14: Die Wartin und die Vrollenpettina.
00:30:18: Debbie war so eine Sonnenschein, so ein fröhliches Kind.
00:30:24: Ja, und die Debi war viel grösser.
00:30:27: Und Debi ist ja dann
00:30:28: ... Also eine grosse Schweigermutter.
00:30:31: Ja,
00:30:31: bei der Schweigermutter.
00:30:32: Und das Verrückt war dann eben noch, weisst du, bei Dina, meine älterte Tochter, hat auch Essstörungen bekommen.
00:30:39: Die ist dann auf Bielachoschimi.
00:30:42: Und in dieser Zeit ging das los.
00:30:44: Hat sie eine Essstörung bekommen, ist es magersüchtig geworden.
00:30:48: Und Debi ... Die hat Arztkelfin geklärt.
00:30:53: Sie war in der Ausbildung fast fertig.
00:30:55: Sie hat auch eine Essstörung bekommen.
00:30:58: Bolemy, ganz verrückt.
00:31:00: Weisst du, warum?
00:31:03: Ja, ich hatte auch eine als Jung.
00:31:06: Ich denke, wir haben genetische Vorbelastung für das.
00:31:12: Aber ich habe mich verflucht gefühlt auch wieder.
00:31:15: Ich dachte, das ist ein Verluch.
00:31:18: So viele Ersteuerungen bei uns in der Familie sind wirklich sehr häufig, sehr viele Ersteuerungen in der Familie.
00:31:24: Und dann bin ich aber dann auch angegangen.
00:31:26: Ich bin in die Sales-Uhr gegangen.
00:31:27: Ich habe gedacht, das muss man hören können.
00:31:31: Ja, und dann ging die Debbie zu meiner Schwiegermutter und sagte zu meiner Schwiegermutter, was sie schon so krank war, dass sie eine grosse Gibtis-Herde-Herz Jesus ergibt, ihre Weiche, ein Noise.
00:31:43: So geradeaus?
00:31:43: Ja,
00:31:44: geradeaus.
00:31:44: Sie war immer geradeaus.
00:31:46: Ja, genau.
00:31:47: Und das hat meine Schwiegermutter gemacht.
00:31:50: In den letzten Monaten in ihrem Leben.
00:31:52: Hat sie das gemacht, an Beatrice Zunneren, hat mit ihr geredet und gesagt, dass sie eine grosse Gibtis-Herz Jesus geben möchte.
00:31:58: Weisst du ... Du musst doch verreiten haben, wenn du stirbst.
00:32:03: Wolltest du das nicht mit Jesus anfangen?
00:32:05: Und sie sagt doch, dass sie das will.
00:32:07: Ja.
00:32:07: Und sie hat bis dahin immer abgelenkt.
00:32:10: Ja.
00:32:10: Aber das ist so ein bisschen auf dem Mist nach etwas Schönes wachsen.
00:32:16: Ja, weil die Geschichte von Debbie ist ganz schwierig geworden.
00:32:20: Es war zwei Jahre krank.
00:32:21: Sie musste sich dann auch verschneiden und die Lehre aufgeben.
00:32:26: Und die Lebensfreude war wie weg.
00:32:28: Ja.
00:32:30: Wenn das losgegangen ist, ist es ein Schalter zu drehen.
00:32:33: Dann war Debby eine andere.
00:32:35: Sie war ein lebensfrohes Kind bis zum Sechzehn.
00:32:41: Siebenzehn, bis siebenzehn Jahre.
00:32:43: Sie hatte kein Problem.
00:32:47: Sie hatte einen starken Charisma, eine grosse Ausstrahlung.
00:32:50: Sie war eine wunderschöne Frau.
00:32:53: Debby ist überall gut angekommen.
00:32:56: Manchmal dachte ich, vielleicht ist es nur zur Inkang.
00:32:58: Sie hatte halt eine Freundschaft.
00:33:01: Und dort gab es Spanien.
00:33:03: Eine Freundin von ihrer wirklich liebe Freundin, die war Kunststurnerin.
00:33:09: Und sie hat gesagt, sie müsse ihren Bart von weniger haben, obwohl sie immer völlig normal war.
00:33:16: Und dann hat ihre Kunststurnerin eine Freundin gefunden.
00:33:18: Wirst du den Finger hinterherhaben, dann kannst du es total gut regulieren.
00:33:23: Ja.
00:33:24: Und dann hat das Debjah von Macham, das hat mir selbst Läufer gegeben.
00:33:27: Aber diese Freundin ist nicht schuld.
00:33:29: Es gibt nicht Schuldige.
00:33:31: Weisst du, in diesem Prozess.
00:33:32: Aber das ist halt auch das Frauenbild, das einfach auch ist.
00:33:37: Das ist einfach auch absurd.
00:33:38: Total,
00:33:39: ja.
00:33:40: Und Debbie hat einen Perfektionismus gehabt, natürlich.
00:33:43: Das hat sie schon gehabt.
00:33:44: Aber sie war herzensgültig.
00:33:45: Sie hat auch immer wieder Leute gebracht, die zu Hause nicht mehr gut gegangen sind.
00:33:50: Das kam bei uns über Nacht.
00:33:51: Sie hatte ein grosses Herz.
00:33:53: Aber daran ist sie nicht mehr rausgekommen.
00:33:57: Es ist schlimmer, als älteren zu schauen, oder?
00:34:04: Es ist grauenhaft, wenn du ... Sie hat sich im Zimmer geschnitten.
00:34:08: Es ist immer die gleiche Musik gelaufen.
00:34:10: Wir wussten, wenn es läuft.
00:34:11: Der Beat war am arbeiten.
00:34:12: Wir hatten eine Spannung, während der Zeit wir zwei waren.
00:34:17: Du bist auf Eier gelaufen.
00:34:19: Man versuchte, dann war sie einmal in der Kleine CSGM.
00:34:22: Sie kam aber zurück und sagte, sie wollte die Hanuwelle bei den Beziehern nicht mehr mit mir gehen.
00:34:30: Ja, dann ist sie in eine andere Klinik gekommen, dort ist sie überhaupt nicht gut gelaufen.
00:34:37: Und keine christliche Klinik war.
00:34:40: Das war eine Katastrophe dort.
00:34:42: Dort kam sie aber nach drei Minuten um.
00:34:45: Gleicher Rang wie voran.
00:34:47: Man hat immer die Hoffnung, jetzt gibt es einen Turner.
00:34:52: Jetzt kommt sie heilig über.
00:34:55: Und bei dir hat es sehr gelitten, dass ihre ... Junge, Schöster, auch.
00:34:59: An einer Anstattung leidet.
00:35:01: Sie haben die zwei extrem gerne.
00:35:04: Ja.
00:35:06: Und irgendwann kam der Tag, wo Debbie morgen raus ist.
00:35:10: Und sie sagt zu mir, tschau, Mami.
00:35:14: Und ich dachte, wie schaffst du das?
00:35:16: Sie konnte noch Geburtstagsorganisieren beim McDonald's.
00:35:22: Und sie war schwarz angeguckt.
00:35:24: Sie war Summe zwei, drei, was so heiss war.
00:35:31: Ja.
00:35:31: Beat hat so gekämpft mit ihrem meisten Beaten.
00:35:33: Beat hat so gekämpft mit ihrem Beat, er wollte gesund werden.
00:35:36: Sie wollte gesund werden.
00:35:38: Aber es ist ... Ja, ich weiss es nicht, warum, weisst du.
00:35:42: Ich habe keine Antwort für das.
00:35:43: Dann würde ich Gott das rögen.
00:35:45: Klär mich mal aus.
00:35:46: Ja.
00:35:47: Ja.
00:35:48: Wenn das noch relevant ist, dann ... Ja, und dort ist sie in Tod.
00:35:53: Dort hat sie sich das Leben genommen.
00:35:55: Dort ist sie raus.
00:35:56: Das war sie letztes Mal.
00:35:59: Ja, und dann haben
00:36:00: sie sich
00:36:01: gesucht.
00:36:01: Ja, kann sie schon vor mir.
00:36:03: Aber ich kann sie lieber jetzt vor mir.
00:36:05: Weisst du, wie sie war?
00:36:09: Ja, ich will nicht das Bild vor mir haben.
00:36:10: Ja, klar.
00:36:11: Nein, nein, nein.
00:36:13: Ich bin heute dankbar für die Jahre, in denen wir sie haben dürfen, gesund zu haben.
00:36:19: Und das andere?
00:36:20: Weisst du, das andere hat uns etwas gefunden.
00:36:23: Vorher, wenn ein Kind in die Ruhe kam oder so, dann haben wir gesagt, wir könnten dich nicht schauen.
00:36:28: Wir könnten dich nicht schauen.
00:36:31: Dann haben wir gedacht, es passiert uns das.
00:36:34: Wir könnten dich nicht schauen.
00:36:36: Es entgleitet uns.
00:36:39: Genau so sagen jetzt sicher diverse Leute, wir könnten dich nicht schauen.
00:36:42: Aber wir schauen dich nicht.
00:36:45: Und
00:36:46: die Härte wieder.
00:36:47: Ja,
00:36:49: die Härte.
00:36:50: Ja, ja.
00:36:51: Und dann haben sie verloren und es ist grauenhaft.
00:36:54: Grauenhaft, ja.
00:36:55: Das ist grauenhaft.
00:36:57: Ja, wir haben sie gesucht.
00:36:58: Wir haben sie gesucht, drei Tage lang gesucht, weisst
00:37:00: du.
00:37:01: Ah, ihr habt es gerade nicht gewusst?
00:37:02: Nein, nein, nein.
00:37:03: Weisst du, wir mussten in die Hohenecku anrufen, in der Klinik, und dann sagten sie, nein, nein, ich bin nicht selbst mal gefertet.
00:37:09: Sie war achtzehnig.
00:37:10: nicht mehr die Eltern entscheiden.
00:37:14: Wir haben gesagt, das stimmt nicht.
00:37:17: Sie ist selbst schmortgefährdet.
00:37:19: und dann noch wie.
00:37:19: Das war nicht der erste Versuch, das sie hatte.
00:37:22: Ja, so.
00:37:23: Und wir müssen sie sofort suchen.
00:37:26: Sie sucht überall.
00:37:28: Ich habe das Telefon bewachtert und dachte, wenn sie anläutet, wenn irgendetwas wäre.
00:37:34: Nach zwei Tagen hat die Polizei gesagt, jetzt lassen wir nicht mehr auf die Klinik.
00:37:38: Wir lassen sie auf euch und haben sie gesucht und haben sie dann gefunden.
00:37:41: Aber wir haben sie nie mehr dürfen sehen.
00:37:45: Ja, wir haben sie nicht mehr dürfen sehen und das war auch ganz schwierig.
00:37:50: Für mich weisst du, obwohl wir einen Sorg hatten, wir wollten sie als ganze Debatte beerdigen, habe ich sie überall gesucht, auch nach der Beerdigung.
00:38:00: Ich habe sie immer in der Hefgein gesucht.
00:38:02: Ich dachte, das ist eine Botschaft.
00:38:03: Ich habe sie auch ein wenig gespunnt.
00:38:06: Wenn ich in Zürich noch mit einer Frau war, die so einen Dialoge hergegeben hat, bin ich dann nachgesprungen.
00:38:11: Und sie war gemeint.
00:38:13: Ja, wir konnten nicht abschliessen.
00:38:14: Ja, ich war klar.
00:38:15: Ja, und ich habe
00:38:16: von ihr wahnsinnig geträumt.
00:38:18: Und sie hat immer gelebt.
00:38:19: Und ich habe sie jeden Morgen wieder beerdigt.
00:38:22: Das war für mich so schlimm, bis das Ende mit der Zeit aufgehört hat.
00:38:27: Das
00:38:27: geht ja lang, oder?
00:38:28: Ja, das
00:38:28: ist langgekommen.
00:38:30: Man hat zehn Jahre gebrüht.
00:38:33: Ich muss heute noch manchmal gebrüht.
00:38:34: Ja, logisch,
00:38:35: klar.
00:38:37: Und der Beat hat gesagt, du musst mir sie zeigen.
00:38:41: Du musst mir sie zeigen und Gott hat ihm ein Bild gegeben.
00:38:45: In der Nacht hat er sie gesehen.
00:38:47: Ein ganz feiner Vorhang hat sie gesehen und sie hat so zufrieden reingeschaut.
00:38:53: Er hat so ein Bild bekommen.
00:38:55: Er hat das gebraucht.
00:38:56: Er hat das gebraucht.
00:38:57: Und ich kann einfach, dass die Träume aufhören.
00:39:00: Ja.
00:39:00: Dass die Träume aufhören.
00:39:02: Ich hatte irgendwann einen Traum.
00:39:04: Ich war mit ihr in den Bergen.
00:39:06: Und dann schrieb sie so Karten an eure Freunde.
00:39:09: Und ich sagte zu ihr, Du musst keine Karten schreiben an deine Freundin, du bist dort.
00:39:14: Und von dort weg habe ich nachher nicht mehr ... habe ich nicht mehr die Traumte von ihr.
00:39:18: Ja.
00:39:19: Ja, das war aber ein langer Prozess.
00:39:21: Es ist ein Loch im Herz, das bleibt und es darf es geben.
00:39:25: Wie machst du das mit dem Glauben?
00:39:26: Wie bringst du das zusammen?
00:39:28: Mit dem Glauben?
00:39:29: Weisst du, auf die einen Seite ... Du, ich habe sogar einmal gebeten, Jesus.
00:39:33: Hilfe, mach sie gesund oder nimm sie.
00:39:36: dass das Aushalten von diesem Schmerz, sie hat mir gesagt, wenn sie sich so geschnitten hat, dann sagt sie, wie warum schneidst du dich so?
00:39:42: Dann sagt sie, weiss mal, das Schmerz, das Schmerz zum Körper muss grösser sein, wie der oder der Seele.
00:39:49: Das konnte sie mir sagen.
00:39:52: Und ich dachte, das ist ja grausam, wenn das so muss überdenken, oder?
00:39:58: Mit dem.
00:40:00: Ja, und wir konnten umgehen.
00:40:00: Wir hatten natürlich einen Gemeind, der völlig hinter uns gestanden ist, meine geschwisterte Freunde.
00:40:06: Also kielengemeint?
00:40:07: Ja, kielengemeint.
00:40:09: Ja, die haben uns getrennt.
00:40:12: Und letztendlich hat er uns auch Gott durchgetrennt, weisst du.
00:40:16: Also Gott hat uns durchgetrennt.
00:40:19: Wie hast du das gespürt?
00:40:21: Ich habe ihm gesagt, jetzt ist es so gekommen und es tut so weh und es ist so schlimm.
00:40:33: Komm und hilf und hilf und hilf.
00:40:34: Ich habe mich für mich umgegeben.
00:40:38: Und er hat uns durchgedreht, ich habe keinen Tag geschlafen, die Medikamente müssen nehmen.
00:40:42: Ich habe beruhigungsmittel bekommen, aber ich habe das nicht genommen.
00:40:46: Er hat mir das geschenkt, er niemanden von uns.
00:40:49: Beate und ich haben nicht müssen nehmen, somit müssen wir Medikamente nehmen.
00:40:53: Ja, dass sie es vertreten, also gerade meine Zwillingsschwester.
00:40:58: Aber ich habe es, Gott hat es einfach gemacht, weiss.
00:41:02: Gut, hat's ihn.
00:41:03: Es ist nicht uns verdient.
00:41:04: Es ist eigentlich überhaupt nichts uns verdient.
00:41:07: Letztendlich glaube ich, mein ganzes Leben ist genannt.
00:41:11: Mit schwieriger Zeit ist das Leben genannt.
00:41:16: Wenn du das sagst, dann hat das Kraft.
00:41:18: Also weißt du, was so viel erlebt hat.
00:41:20: Ja, ja.
00:41:20: Und dein Glaube ist nicht
00:41:23: schwächer geworden.
00:41:24: Nein, nein.
00:41:25: Mein Glaube ist nicht schwächer geworden überhaupt nicht.
00:41:27: Aber ich habe schon einen Hang zum Tod.
00:41:30: Ja.
00:41:30: Weisst du?
00:41:32: Das habe ich schon... Hat sie Sehnsucht?
00:41:34: Oder weil sie schon
00:41:35: jemanden
00:41:35: so wichtig ist?
00:41:36: Schon dort?
00:41:38: Ja, schon dort.
00:41:39: Und ich freue mich, bis ich sich in Arm nehmen kann, in welcher Form auch immer.
00:41:42: Also, dann freue ich mich ja.
00:41:45: Ist ja dann auch dieser Trost oder die Gewissheit?
00:41:47: Ja,
00:41:48: und sie ist dort.
00:41:48: Weisst du, wir haben eine Abschiedsbriefen bekommen.
00:41:50: Allein.
00:41:51: Sie hat sogar im Grossen geschrieben.
00:41:53: Hat sie das noch im Abschiedsbrief geschrieben?
00:41:55: Hat sie das auch noch geschrieben?
00:41:59: Ja, das ist ganz verrückt.
00:42:01: Also sie war dem Jesus auch nicht.
00:42:03: Ja, sie war im Nachhinein.
00:42:05: Darum haben sie eigentlich auch nicht verstanden, dass sie da nicht rauskommt, weisst du.
00:42:09: Aber seine Wege, seine unsere Wege, und es hat vielleicht auch mit ihrem Naturale zu tun gehabt, weisst du, dass sie selber arbeiten, selber machen.
00:42:17: Das habe ich auch, glaube ich, das Naturale.
00:42:22: Weil du das musstest.
00:42:23: Ja.
00:42:23: Du hast vorhin gesagt, sie brüllen ihr zehn Jahre.
00:42:27: Ja, das ist das zehn
00:42:28: Jahre.
00:42:28: Über zwanzig Jahre her.
00:42:31: Wie geht es dir denn heute?
00:42:32: Gut.
00:42:33: Heute geht es mir gut.
00:42:34: Ich finde, es ist die schönste Zeit in meinem Leben.
00:42:36: Das sagst du schon.
00:42:37: Du bist Ralsohn.
00:42:38: Ja, genau.
00:42:39: Ich
00:42:39: würde
00:42:39: mich sehr freuen.
00:42:40: Ich
00:42:41: finde, es ist die schönste Zeit.
00:42:42: Wir haben einfach Kinder.
00:42:43: Wir haben ... Wir sind so gesegnet.
00:42:45: Wir sind so gesegnet mit dem Schwere.
00:42:48: Aber es heisst ja nie, dass so nichts Schweres passiert.
00:42:51: Ich glaube, Jesus kommt mit.
00:42:54: Er kommt mit in Sachen, die wir nie wollen, nie.
00:42:58: Und doch müssen wir ein Ja haben, um zu schwären, weil es einfach zum Leben gehört.
00:43:04: Ich glaube, das kann man nicht wegdiskutieren.
00:43:08: Es passiert so viel Schweres.
00:43:10: Ich leide also mit den Verfolgten.
00:43:12: Dort sind wir auch so am Herz.
00:43:14: Menschen, die entrechtet sind, die belagen werden.
00:43:17: Gott, ich geh dir in Christen, das ist etwas, das mich sehr umtreibt.
00:43:23: Ich habe von der Herzlichkeit in meinem Leben.
00:43:28: Dann haben wir noch ... Unser sohn wurde im April seit zwei Jahren von einer Maschine überrollt, die von uns hundert Kilogramm hat, von Fuss über den Kopf, über alles innen.
00:43:39: Wir haben zuerst nicht gewusst, dass das überhaupt überlebt
00:43:42: hat.
00:43:43: Wo haben sie ihn?
00:43:44: Da habe ich noch gesagt, nein, aber nicht einmal.
00:43:46: Nicht einmal.
00:43:47: Bist du gut, nicht einmal.
00:43:49: Und da ist ein Wunder passiert.
00:43:52: Gott hat die Maschine gelupft.
00:43:53: Martin hatte am Kopf keine Schremmelung.
00:43:57: Er
00:43:57: fahre über den Kopf?
00:43:59: Nein.
00:43:59: Er fahre noch bei BP-Forzen.
00:44:01: Er fahrt mit vier Kilometern ungefähr.
00:44:07: Er nahm den Fuss unter die Walze und brachte den Fuss nicht mehr vor.
00:44:09: Er wusste, wenn ich loslache, komme ich unter die Maschine.
00:44:14: Er rief nur noch dreimal Jesus-Hilfe, Jesus-Hilfe.
00:44:18: Dann wüsste er es nicht mehr.
00:44:20: Ich habe ihn gefragt, ob Martin unter der Maschine war.
00:44:25: Es muss grauenhaft sein, und er sagte, ich mag nichts erinnern unter der Maschine.
00:44:29: So ist es, dass du auch weisst.
00:44:32: Und er hat deinen lieben Leben lassen.
00:44:33: Er hat jetzt noch ein Problem mit dem Bein.
00:44:36: Es ist auch was Wunder, dass das Gleiche darf heilen.
00:44:40: Aber Gott hat ihm das Leben noch geschenkt.
00:44:43: Und das ist ... Ja, das ist gerade jetzt.
00:44:45: Weisst
00:44:46: du, ich finde es auch mega schön, einfach zu sehen, wie gut es dir geht, wie du strahlst.
00:44:51: Obwohl du das erlebt hast, das finde ich schon wahnsinnig beeindruckend.
00:44:56: Und was ich auch beeindruckend finde, wie du dich engagierst, also das ist auch faszinierend.
00:45:01: Du bleibst wie ein Tier in deinem Schmerz.
00:45:04: Du machst dich aus.
00:45:05: Du bist barmherzig.
00:45:07: Du
00:45:07: liebst das.
00:45:08: Für andere Menschen heisst das, dass du alles
00:45:11: magst.
00:45:12: Was heisst das?
00:45:14: Zuerst habe ich meine Mutter nach Hause genommen, wie sie den Bein umputiert haben, vom Zucker.
00:45:18: Da habe ich sie nach Hause gepflegt.
00:45:20: Das habe ich gemacht.
00:45:21: Das ist eine riesige
00:45:21: Sache.
00:45:22: Ich habe einen behinderten Bruder, meinen Bruder.
00:45:24: Dann schaue ich auch.
00:45:26: Ich kümmer mich um ihn.
00:45:28: Und in der Gemeinde ... Ich mache es einfach gerne.
00:45:33: Ich überleist
00:45:34: dir gar nicht so
00:45:35: wahrscheinlich.
00:45:36: Nein, ich muss etwas sinnvolles machen.
00:45:41: Ich arbeite karitativ.
00:45:43: Ich betreue auch Kinder und mithelfen, wo unsere Kinder gemeint sind.
00:45:50: Von der Schule kommen Kinder auf.
00:45:52: Das hätte ich, wo es zu Hause Schwierungen gibt.
00:45:55: Und dann hat man die Kinder bekochen, aufzumachen, nachher betreuen bis um fünf.
00:46:01: Und das gibt schöne Beziehungen zu den Kindern.
00:46:03: Das ist ein Herz, wenn ich schon ausführe.
00:46:06: Dann rufen sie mir, dass ich nicht mehr kommen würde.
00:46:09: Ich habe die Kinder das Herz geschlossen.
00:46:11: Ich liebe die Kinder.
00:46:13: Das mache ich gerne.
00:46:14: In der Kindergemeinde bin ich aktiv in verschiedenen Grimien, die ich gerne mithilfe.
00:46:20: Menschen sind mir am Herz.
00:46:22: Ja, genau.
00:46:23: Ich
00:46:23: helfe gerne.
00:46:24: Aber hast du das Gefühl, das hat dir auch geholfen aus dieser Traurigkeit?
00:46:30: Oder ist das einfach so automatisch?
00:46:32: Ich glaube, das ist meine Naturei.
00:46:33: Also ich glaube, hier draussen kann noch gut helfen.
00:46:38: Und weiss Unfall der Beate?
00:46:40: Wir haben zum Glück gleich traurig.
00:46:43: Wir haben verstanden, wir konnten, dass viele Beziehungen aus dem anderen gehen, wenn etwas passiert.
00:46:49: Das war bei uns überhaupt nicht der Fall.
00:46:51: Es hat uns zusammengeschweißt.
00:46:53: Obwohl wir am Anfang die erste Zeit haben, haben wir das Gefühl, dass wir uns nicht mehr freuen dürfen.
00:46:57: Das ist ein Verrat an Debbie.
00:46:59: Also, das geht nicht mehr.
00:47:01: Und die Freude ist voran zurückgekommen.
00:47:04: Nein,
00:47:04: sicher.
00:47:05: Ja, das ist wirklich so.
00:47:06: Warum
00:47:07: denn?
00:47:07: Weil man sich mehr ... Bewusst ist, wie es kostbar ist.
00:47:10: Man ist ein Gnädiger
00:47:11: geworden, auch mit den Namen, vielleicht.
00:47:13: Gnädiger mit dem Leben, Gnädiger... einfach... Das kannst du gar nicht so gut in die Worte fassen.
00:47:21: Weisst du, das ist auch der Seel, wo etwas... die Seel verändert sich auch.
00:47:27: Ja, du hast mir in einem Vorgespräch gesagt, du sagst sehr zufrieden mit deinem Leben und du stellst auch nicht so viele Ansprüche.
00:47:34: Nein.
00:47:34: Wie
00:47:34: meinst du das?
00:47:36: Dass ich nicht so Ansprüche stelle.
00:47:38: Weisst du, weil ich das gar nie habe können.
00:47:42: Ich konnte das mein ganzes Leben nicht so ansprich stellen.
00:47:46: Eigentlich so, wie du geprägt bist, als Kind, das machst du nachher auch weiter.
00:47:51: Also, ja, ich bin vielleicht auch so, dass ich nicht so ansprich stellen lasse Leben.
00:47:58: Ja, ich brauche ... Weisst du, darum habe ich unsere Kleinwohnung.
00:48:01: Ich brauche ein Nest.
00:48:02: Ich möchte nie einen Ballast.
00:48:04: Nie.
00:48:05: Also, ich freu mich am Schweinen.
00:48:08: Also, am Wenigen, das macht mir Freude.
00:48:11: Und ja, ich mache es schon gerne mal so ein bisschen.
00:48:15: Ich will, dass der Beater etwas mehr daheim wäre und wir könnte es etwas mehr miteinander machen.
00:48:19: Aber ich sehe auch, wenn es wetterschön ist und ich würde gerne etwas machen und die Arbeit auf dem Hof ist, dass er dann mit anzubner Handbremse kommt, oder?
00:48:27: Das bringt dann auch nichts, oder?
00:48:28: Nein, das möchte ich nicht.
00:48:29: Entweder kommt er ganz oder nichts.
00:48:31: Ja.
00:48:32: Oh, es ist so schön, mit ihr zu reden.
00:48:35: Ich könnte auch noch ganz viel fragen, aber ... Ich schließe es gleich ab mit dieser Frage, die ich immer frage am Schluss.
00:48:41: Esster, was gibt dir Hoffnung?
00:48:44: Hoffnung?
00:48:45: Da ist das ein... Meine Hoffnung!
00:48:47: Doch, was mir Hoffnung gibt, mir gibt Jesus die Hoffnung.
00:48:50: Jesus ist meine Hoffnung.
00:48:52: Jesus ist mein Leben.
00:48:53: Er ist mein Ziel.
00:48:55: Mein Fernziel.
00:48:56: Und wenn ich das habe, weisst du, ich muss keine Angst mehr haben, warum er tot ist.
00:49:01: Weil er... Weil er an meiner Hand ist.
00:49:04: Er nimmt mich.
00:49:05: Er nimmt mich, wenn ich manchmal ihn nicht immer noch spüre.
00:49:08: Manchmal habe ich auch meine Tüfe.
00:49:11: Das gibt es auch, aber er holt mich immer wieder zurück.
00:49:15: Und er ist mein Leben und meine Hoffnung.
00:49:18: Das ist der Allste aus.
00:49:19: Das kann man dir nur glauben.
00:49:21: Ich danke dir vielmals Esther für deine Zeit und deine Bereitschaft, aus seinem Leben zu erzählen.
00:49:25: Das hat mich sehr berührt.
00:49:26: Danke vielmals.
00:49:27: Danke
00:49:27: dir.
00:49:28: Ja.
00:49:30: Danke dir vielmals fürs Zulassen.
00:49:32: Das war's wie so weit mit den Essermüller.
00:49:35: Wir haben immer wieder über Suizid geredet.
00:49:38: Wenn dich das auch beschäftigt oder jemanden, der du kennst, dann habe ich verschiedene Angebote in den Show Notes verlinkt.
00:49:45: Von Selbsthilfegruppen für Hinterbliebenen von Suizid zu Anlaufstellen, die du dich meldest, wenn du selber Suizid gedanken hast.
00:49:54: Danke dir fürs Zulassen und danke auch für deine finanzielle Unterstützung, dass wir weiter diese Arbeit
00:49:59: machen
00:50:00: können.
00:50:01: Wie du spendest, erfährst du bei uns in der Show
00:50:03: Notes.
00:50:04: Ich bin
00:50:15: Trudstutz.
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