Laura Kellenberger fand immer einen Weg – bis ihre Tochter zerbrach

Shownotes

Was passiert, wenn das Leben immer wieder neu beginnt? Wenn man zweimal eine Lehre abbrechen muss, jung Mutter wird, gesundheitlich an Grenzen kommt – und später erkennt, dass die eigene Tochter im autistischen Burnout steckt und man plötzlich nur begrenzt helfen kann? In dieser Episode erzählt Laura Kellenberger ihre aussergewöhnliche Lebensgeschichte: eine Kindheit voller Geborgenheit, aber auch frühe Erfahrungen von Ausgrenzung und Unsicherheit. Während sie zuhause angenommen war, fühlte sie sich in der Schule nie wirklich gesehen. Lehrabbrüche, ADHS, eine ungeplante Schwangerschaft – immer wieder stand sie vor Neuanfängen, die sie jedoch mit beeindruckender Stärke meisterte. Am meisten mitgenommen hat Laura aber die grosse Krise ihrer Tochter: Ein Mädchen, das nach aussen angepasst wirkte, zuhause jedoch zunehmend zusammenbrach. Als Bauchschmerzen, Meltdowns und schliesslich suizidale Gedanken auftauchten, geriet die Familie an ihre Grenzen. Erst die Diagnose im Autismus-Spektrum brachte Verständnis für die Situation und eröffnete einen Weg zurück in einen geregelteren Alltag. Laura spricht offen über die Überforderung, die Hilflosigkeit und gleichzeitig über den tiefen Glauben, der sie und ihre Familie getragen hat. Schritt für Schritt fanden sie neue Lösungen, die ihrer Tochter Halt geben und ihr psychisches Wohlbefinden stabilisieren.

Kontakt: Hat dich diese Folge angesprochen oder hast du ein Feedback für uns? Wir freuen uns sehr von dir zu hören.

  • WhatsApp: 078 410 19 45
  • Webformular: erf-medien.ch/podcast

Links: Wenn du mehr zum Thema Autismus wissen willst: https://www.autismus.ch/informationsplattform.html

Unterstütz uns mit einer Spende: Vielen herzlichen Dank für deine Unterstützung: https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/

Autorin & Host: Ruth Stutz

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich fand es schwierig, weil ich die Ursache nicht kenne.

00:00:03: Ich habe nicht verstanden, wieso geht's ihr so schlecht?

00:00:08: Natürlich ist das Schulsystem ... Man kann nicht auf alle Kinder eingehen, aber für den grössten Teil der Kinder funktioniert sie ja.

00:00:16: und weisst du bei ihrer Grund, warum es nicht funktioniert?

00:00:19: Wieso ist die Schule für sie so anstrengend oder wieso ... Geht sich eine Psyche so schlecht und dann hat sie wirklich immer mehr zugespitzt.

00:00:26: Wenn man so zusammengebracht hatte, weiss ich heute, dass das Melddowns war oder nicht.

00:00:32: Bei uns erzählen Menschen

00:00:34: ihre Geschichte.

00:00:36: Ein Podcast

00:00:36: von EREF Mediaschutz.

00:00:39: Herzlich echt und ungeniert!

00:00:43: Laura Kallenberger kennt sich aus mit Kämpfen.

00:00:45: Sie weiss schon früh wie es ist, wenn die Planung nicht aufgeht, wenn man immer wieder von Neuemus anfangen muss.

00:00:52: Laura muss zweimal eine Lehre abbrechen, wird jung Mami und kund gesundheitlich an ihre Grenzen.

00:00:58: Die Laura meistert die Herausforderungen statt immer wieder auf und kämpft sich zurück ins Leben.

00:01:04: Richtig hart wird es dann aber, was ihrem Mädchen plötzlich immer schlechter geht.

00:01:09: Zuerst einfach Fieber, Bauchweh und immer weniger Freude, psychische Zusammenbrüche und suizidalige Gedanken!

00:01:17: Laura steht daneben plötzlich so ohnmächtig.

00:01:21: Sie würde ja so gerne kämpfen, aber der Kampf ist lausendlich nicht ihre eigene.

00:01:27: Ich freue mich mega, dass Laura uns mitnimmt, ihre Geschichte und das autistische Burnout ihrer Tochter.

00:01:33: Die Tochter, die ihr extra ein klares Goal gegeben hat für diese Aufnahmen hier im Visaville, noch so viel mehr sollen von diesem unsichtbaren Kampf erfahren, meint sie.

00:01:44: Schön, lasst es dir mit!

00:01:47: Laura Kellenberger, danke vielmals, dass ich bei dir hier bei dir bei diesem wunderschönen Zuhause zu Hause bin.

00:01:52: Es hat eine mega grosse Fensterfront, die uns in der Sonne anscheinend so richtig gut ist.

00:01:58: Danke vielmals!

00:02:00: Gerne...

00:02:02: Wir haben uns in den Ferien kennengelernt, wo es so schön warm war.

00:02:05: Es war eine ganz besondere Begegnung per Zufall eigentlich.

00:02:09: Und wir sind einfach zusammen ins Gespräch gekommen und ich habe beim Zuhause gemerkt was du für die beeindruckende Persönlichkeit bist und was du zur beeindruckenden Geschichte mitbringst.

00:02:21: Gleich bist du so jemanden, der findet was ich.

00:02:23: Nein!

00:02:24: Ich kann überhaupt nichts sagen und das sind mir immer die liebsten Gäste.

00:02:29: Ich bin so froh, dass ich heute hier sein darf, dass du ja gesagt hast und mit uns ein bisschen ins Leben teilst.

00:02:36: Wie geht es dir?

00:02:37: Gut, ein bisschen nervös aber das ist okay

00:02:39: Das gehört dir etwas dazu.

00:02:41: Komm, wir gehen am Anfang in deine Kindheit zurück und ich finde es mega schön!

00:02:45: Du hast auch schöne Erinnerungen, was deine Familie angeht.

00:02:49: Ich muss mit wie du aufgewachsen

00:02:51: bist?

00:02:51: Genau.

00:02:52: Also ich habe zwei Schwesterinnen, eine ältere und die jüngere.

00:02:56: Wir hatten sehr gute Beziehungen zu meinen Schwestern oder Eltern.

00:03:02: Es war ein frohes, freundlicher Offenhaus.

00:03:06: Wir spielten sehr viel mit.

00:03:09: Wir hatten eine sehr gute Zeit.

00:03:12: Unsere Mutter hat teilweise geschaffen und viele zu Hause waren.

00:03:18: Gerade im Wochenende schaute mein Papa auf uns.

00:03:21: Er kochete auch einmal auf einen.

00:03:22: Wir haben einfach eine sehr tolle Zeit gehabt.

00:03:26: Wir sprachen immer über alles.

00:03:29: Es war sehr offen, herzlachig, laut und wild.

00:03:33: Das ist einfach mega schön.

00:03:35: Voll nicht selbstverständlich, so mega besundrig!

00:03:38: In der Schule ist es aber nicht immer so rund gelaufen.

00:03:40: Dort hast du ganz viele schwierige Zeiten auch gehabt und du hast Mobbinger-Leb.

00:03:43: Kannst du das erklären?

00:03:46: Ja ich habe relativ früh angefangen, dass ich die Zugehörigkeit nicht wirklich verspürte.

00:03:54: Ich war schnell ausgrenzt worden.

00:03:56: Man hat sich über mich lustig gemacht.

00:03:59: Natürlich, ich weiss.

00:04:00: Ich habe mich als Kind teilweise speziell verhalten.

00:04:02: Entweder hat man es komisch gefunden oder lustig gefunden, wenn ich das gemacht habe.

00:04:07: Ich bin auch in der Zugang nicht zu den anderen Kindern

00:04:10: gefunden.

00:04:11: Wie alt war du

00:04:12: dort?

00:04:12: Es fing schon um Kinder an.

00:04:13: Gefühlt die erste Woche, bei der ich im Kind war, hat man mich schon geplogert.

00:04:18: Nein,

00:04:19: also bist du so quirlig?

00:04:21: Weisst du es gar nicht wahrscheinlich, oder was so schwierig

00:04:26: war?

00:04:26: Ja ist noch schwierig.

00:04:27: Ich war auch quirlig.

00:04:31: Heute muss ich sagen ein bisschen verpeilt.

00:04:35: Ich bin halt voll in meiner Welt gewesen.

00:04:38: Mein Rückblick war, dass ich meine Welt war und den Zugang einfach nicht gefunden habe zu anderen Kindern... Ja, ja.

00:04:47: Mega

00:04:47: schwierig!

00:04:48: Da stellt man sich wahrscheinlich auch dann irgendwann die Frage, was ist nicht richtig an mir oder was mache ich falsch?

00:04:54: Ja schon also... Ich bin mega froh habe ich diese Ahnung in der Familie gehabt dass ich dort meinen fixen Platz hatte.

00:05:03: Aber so ausserhalb der Familie war es schon schwierig.

00:05:07: Wobei ich muss sagen, wir sind in einer FVG, also eine Freicheile.

00:05:11: Da bin ich aufgewachsen und dort habe mich sehr schnell den Anschluss gefunden auch zu einer speziellen Freundin, die wirklich mir die ganze Kindheit begleitet hat und sie hat mir mega viel Halt und Stabilität gegeben.

00:05:24: Für diese bin ich auch mega dankbar!

00:05:27: Wir sind zusammen in Jungschau.

00:05:28: Diese Zeit habe ich auch wirklich als mega schön erlebt.

00:05:32: Dort ist es so ein wenig meine wilde oder freidenkende Art.

00:05:37: Ja, das war einfach angenommen.

00:05:38: Ich musste dort nichts annehmen, ringen ... Es war einfach okay.

00:05:45: Ich darf dort sein, wie ich bin und bin willkommen gewesen.

00:05:49: Und da hat mir wirklich viel Stabilität gegeben.

00:05:53: Du hast mir das so beschrieben im Voraus, dass du dich in der Schule wie in einer Babel

00:05:59: gefühlt

00:05:59: hast.

00:05:59: Hast du noch ein gutes Bild gefunden?

00:06:01: Ja

00:06:01: genau.

00:06:02: Es gibt ja die ganz grossen Babeln, wo man reingeht und auf dem Wasser oder im Schnee rumrennen kann.

00:06:08: So habe ich mich schon etwas gefühlen.

00:06:10: Dass ich einfach den Zugang nicht gefunden habe.

00:06:13: Die Zugehörigkeit irgendwie zu den anderen Kindern.

00:06:16: Menschen habe ich mir nicht gehabt.

00:06:18: Jetzt außerhalb meiner Familie ... Ich habe auch gesehen, dass ich immer wieder probiert, mich in Kontakt mit den anderen Kindern zu kommen.

00:06:30: Aber entweder haben sie es lustig oder komisch gefunden aber irgendwie ist der Zugang nicht.

00:06:35: Das macht

00:06:36: das halbe Aggressiv.

00:06:37: wenn ich solche Sachen höre weisst du?

00:06:40: Kinder können so fein sein!

00:06:42: Ja, das ist schon an die Stelle auch so erlebt.

00:06:44: Ich habe meine Schwester und eine Freundin da hat mir viel Stabilität gegeben.

00:06:51: Manchmal braucht es eine richtig gute Freundschaft und

00:06:54: man

00:06:55: hat schon sehr viele, die einen dann gut haben.

00:06:58: Du hast in der Schule auch nicht so Erfolg vom schulischen Herr gelten.

00:07:03: Es war ein bisschen holprig.

00:07:05: Genau.

00:07:06: Ich habe im Schuljahr gesehen ... Ich war wie in meiner Welt.

00:07:13: Ich bin fast schulisch abgelangt.

00:07:15: Ja, ich war einfach nicht da.

00:07:20: Also, die Fensterkinder.

00:07:22: Ja genau!

00:07:23: Ich habe mich vom schulischen Herr oder dem anderen Kind ... Ich war einfach in meiner Welt und nicht so mitgeschnitten.

00:07:29: Bei der Umweltschule war es natürlich auch nicht zu stark.

00:07:31: Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten bei den Mittelstufen und Unterstufen.

00:07:36: Ich war immer wieder ein Schulpsychologe für irgendwelche Abklärungen.

00:07:42: Meine Mama hat immer sehr schön freundlich verpackt.

00:07:45: Sie sagten mir, wir gehen nach Schülern.

00:07:47: Ja, er ist später verstanden, wer er ist.

00:07:49: Aber es war okay!

00:07:50: Es war super für mich und sie sind nicht so viel Wert darauf geleitet.

00:07:54: Natürlich hat immer mega mit mir gelernt und geschaut und aber irgendwie... ja ich bin

00:07:59: jetzt auch etwas... Nicht so drückgemacht?

00:08:02: Nein, nein.

00:08:04: Und gleich hat meine Grossschwister In einigen Fächer ging es auch Ringer wie ich.

00:08:11: Meine Schwester ist noch Ringer gegangen.

00:08:14: Das ist immer sehr lässig, das Gefühl?

00:08:16: Genau!

00:08:19: Aber ich glaube, weil mich selber nicht gut gespürt haben.

00:08:23: Ich spürte die Umwelt den anderen Menschen nicht und mich auch nicht.

00:08:27: Und da hat der Umgang schwierig gemacht... Wobei, ich hatte meine Stufen wirklich in einem megatolen Ero, wo ich das Gefühl hatte, dass ich mich ein bisschen gesehen habe.

00:08:36: Und da hat mir schon auch viel gegeben.

00:08:40: und mit den Oberstufen ist es dann aber auch weitergegangen, dass sie nicht viel gelernt haben.

00:08:47: Also sage ich heute noch ... Ich weiss nicht, was für Themen ich noch aus der Sektor des Oberstufens

00:08:53: mitgenommen habe.

00:08:53: Weil du aufgehörst?

00:08:56: Ja, vielleicht auch

00:08:57: ein Stück Video.

00:08:58: Oder zu viel auf dem Fenster?

00:08:59: Es ist fast in dich beides!

00:09:01: Ich habe natürlich dadurch, dass ich wirklich gleich viel gelernt habe und nie einen Erfolg gehabt habe, bin ich davon stört gewesen.

00:09:06: Ja, logisch

00:09:08: ja.

00:09:08: Ich habe mich dann aber gleich.

00:09:09: mein grosser Ziel war zum Fägelehr machen, also im Spital.

00:09:15: Ich bin schon früher in Kontakt gekommen mit dem mir das Mami an einem Spital geschaffen hat... Genau.

00:09:22: Das war mein grosses Ziel und ich habe mich dann auch probiert auf das zu konzentrieren.

00:09:25: Ich bekam auch die Lehrstelle als Frage, aber nach einem halben Jahr mussten wir nicht mehr ... Ja, ich schaffte der Praxistheorietransfer einfach nicht.

00:09:35: Praxis ist es gut gegangen, aber in der Schule bin ich ganz knapp auf einer Führung und habe viel gelernt.

00:09:42: Es hat ja auch vorwürdig über diese Lehre geschaffen.

00:09:45: Da stand man einfach besonders stressig.

00:09:48: Ich habe die Lehre abgebrochen und bin dann nachher... ...habe ich aber auch gleich zufrieden.

00:09:55: Sie waren mit mir eigentlich so vom Schaffen her, haben sie mir gesagt, ich darf das Praktikum machen im Pflegeheim?

00:10:00: Ja!

00:10:00: Und bei den... Es hat das auch durfte ein Praktikum machen, eine halbe Jahr.

00:10:05: Und noch habe ich gefunden, um meine schulischen Defizite aufzuschaffen.

00:10:09: Bin ich dann in der Schule ja.

00:10:12: Das war sehr happy, aber es ist auch gut gewesen.

00:10:16: Habe heute etwas mehr von dem schulischem Herd.

00:10:20: Aber vielleicht noch relevant ist, dass ich anfangs von dieser Fageausbildung einen ADS-Akklärung gemacht habe.

00:10:30: Genau da ist dann auch nicht ganz überraschend, ob die so ausgefallen werden, wie sie sich ein ADS haben und ja, bei denen auch auf Italien eingestellt wurde.

00:10:41: Aber weil ich mich selber so nicht spürte, habe ich auch nicht wirklich gespürt, ob diese Medikamente etwas bringen oder was das bringt.

00:10:48: Dann habe ich es dann schnell wieder aufgehört, weil ich gefunden habe, dass ich alles etwas im Seicht hatte.

00:10:53: Du sagst immer wieder, du hast dich nicht gespürt?

00:10:55: Wie musst du sich das vorstellen?

00:10:58: Ich glaube, man kann sich vielen eben so ein bisschen körperlich... Zum Beispiel mega der Schutzli hat mir alles angeschlagen und bin auch immer in die Leute gelaufen.

00:11:10: Also wie einfach strait gelaufen und immer in den Leuten gelaufen ist doch etwas, was ... Ein Kollege hat noch gesagt in der Schule, dass sie alle Leute drin

00:11:19: sind.

00:11:19: Mit so wie ihr Gedanke gibst?

00:11:21: Ich war

00:11:21: halt voll wirklich im inneren Welt.

00:11:22: Die habe ich gar nicht wahrgenommen auch.

00:11:24: Hast

00:11:24: du auch mega Fantasie?

00:11:27: Ja

00:11:27: schon als Kind, näher wie heute aber ja und auch gefühlsmäßig.

00:11:33: Also eine grosse Gefühlswelt in mir.

00:11:36: Aber ich bin vielleicht auch überfordert mit dem, damit sich das nicht herkönnen könnte... Ausdrücken, wie ich auch wollte.

00:11:42: Dann wurde mich missverstanden von den anderen Leuten oder den anderen Kindern und so ein bisschen ... Ja, ich glaube so ein wenig nicht zu spüren.

00:11:50: Genau!

00:11:51: Und dann hast du Ritalin überkommen?

00:11:53: Wie ist es dir mitgegangen denn?

00:11:55: Ich kann es wirklich nichts mehr sagen... Also es war so ... ja, es war noch schwierig.

00:12:00: Es ist so etwas dumm geworden.

00:12:05: Aber wenn die Konzentration besser gewesen ist, kann ich nichts mehr geben.

00:12:08: Ich habe dann vielleicht auch zu wenig Chance, weil ich es einfach gefunden habe.

00:12:13: Du hast ja irgendwann gefunden, komm weg mit dieser Wahrheit!

00:12:16: Das hat gar nichts mehr in meinem Leben zu tun.

00:12:19: Genau, genau.

00:12:20: Warum bist du an den Punkt gekommen, wo du fandest, das ist ein Mist?

00:12:23: Das ganze ADHS?

00:12:25: Ja, vielleicht, weil wir die Leute angefangen haben und so ein bisschen den Stempel aufdrücken ... Und auch darum... Ah, ja genau stimmt.

00:12:36: Du bist ja auch die jahreis.

00:12:37: Darum ist es so ein Schutzchen oder?

00:12:40: Ah, du kannst eben nicht konstruieren.

00:12:41: Ein Jahr stimmt das Scherladeheiss.

00:12:43: Dann

00:12:43: ist alles plötzlich nur noch das?

00:12:44: Ja

00:12:45: jetzt nicht vor allem zu meinen Familien zum Beispiel, aber es hat schon ... Die Erfahrungen habe ich schon auch gemacht und darum war es für mich.

00:12:52: Da würde ich irgendwie einfach nichts.

00:12:54: Ja

00:12:55: voll verständlich!

00:12:57: Du hast die Lehrstelle anbrochen, das zehnte Schuljahr gemacht.

00:13:02: Und nachher hast du aber wieder eine Lehre angefangen.

00:13:04: Du warst in der Jahre achtzehn?

00:13:07: Ja, gerade vor mir macht es den Geburtstag.

00:13:09: Genau.

00:13:09: Ich habe mich dann ein bisschen weiter gepflegt zu gehen.

00:13:13: Aber einmal habe ich es mit einer EBA-Ausbildung probiert.

00:13:16: Das war der erste Jahrgang, wo der Assistent Ausbildung für die Frage genau zwei Jahre geht.

00:13:23: und ja, hatte sie gemacht.

00:13:27: Und

00:13:27: plötzlich ist noch ein Opfer aufgegangen?

00:13:29: Du bist richtig gut geworden in der Schule.

00:13:31: Ja, das stimmt genau.

00:13:32: Das ist auch schön!

00:13:33: Ich habe wirklich mal den Erfolg gehabt ohne dass ich groß mo lerne...

00:13:39: Warum

00:13:39: echt?!

00:13:42: Ich glaube, ein Teil hat schon aus dem Alter mitgebracht, dass sich die Tourineepraxis-Transfers irgendwie nüpfen können.

00:13:51: Bei den Ausbildungen im sozialen Bereich ist die Theorie-Praxis transferiert.

00:13:55: Es ist nicht ganz einfach, gerade für jüngere, Kinder oder Menschen ... Ich glaube, das braucht noch viel.

00:14:02: Das ist mal nie der Knotenpfiff.

00:14:04: Also du hattest auch Noten?

00:14:06: Im Zügel sind es glaube ich fünf und ein halbe oder so.

00:14:09: Also wirklich eine super Note.

00:14:11: dann plötzlich mega schön!

00:14:13: Genau.

00:14:13: Und dann ist aber nochmal etwas entscheidendes passiert.

00:14:16: Du bist schwanger geworden in achtzehn Jahren.

00:14:18: Das war nicht so planbar.

00:14:20: Und wie sagst du es so schön?

00:14:22: Du hast es so gut gesagt im Voraus.

00:14:25: Ich sage immer, es ist ein absolut Wunschkind.

00:14:28: Es war einfach der Zeitpunkt.

00:14:29: Das war nicht ganz planned.

00:14:31: Aber es war schon so, was ich damit formuliert habe.

00:14:33: Ich wollte immer Kinder.

00:14:35: Ich hatte auch immer Frühe.

00:14:36: Ich bin nie die, die gesagt haben.

00:14:37: Ich ging dann mit den Zwei-Zwarzen zu Reisen und das wollte ich nie von Anfang an immer frühen.

00:14:42: Eine Familie.

00:14:43: Auch mein Wunscht war als Kind oder als Teenager.

00:14:49: Ja, genau.

00:14:49: Und dann bin ich hier mit meinem dortzumoligen Partner.

00:14:51: Natürlich bin ich schwanger geworden, genau, mit den Wächten.

00:14:55: Bist du verschrocken?

00:14:57: Ja schon auf die Einziden habe ich es erwartet.

00:15:01: Also erwartet im Sinn, wo ich gewiss, dass der Test ja positiv war und das Gleiche, was ich gesehen habe, natürlich bin ich etwas verschrockerer.

00:15:08: Ja, das ist sicher mega.

00:15:10: Dann hast du endlich die Lehre wieder angefangen und es läuft gut.

00:15:12: Und dann kommt das wie zwischen ... Du strahlst mega!

00:15:17: Man merkt, dass war wirklich ein Wunschkind.

00:15:20: Gleich ist es aber raus und weitergegangen.

00:15:23: Wie machst du das mit einem Baby und einer Lehr?

00:15:27: Du hattest ja nicht aufgehört mit dieser Lehr.

00:15:29: Genau.

00:15:29: Ich hatte eine sehr verständnisvolle Ausbilderin, die mich mega unterstützt hat.

00:15:34: Sie sagte mir auch, Laura Schaffermann Da kommen gut von ihrer Seite her, natürlich.

00:15:39: Aber sie könnten zugehen und haben es wirklich zugegeben.

00:15:42: Sie haben mir auch noch mal zwei Wochen meine Mütterschaftshalle abgeschenkt, weil es ja noch ehemaliger war und so.

00:15:47: Also sie haben irgendwie auch ihren Teil, den sie gemacht haben, auch dazu gegeben.

00:15:52: Ich habe mich mega gefreut!

00:15:53: Und natürlich sind meine Eltern dort ... Ja?

00:15:57: In die Fräsche gesprungen.

00:15:58: und dann, was v.a.

00:15:59: mein Mama hat.

00:16:01: Sie schafft auch im Spital und hat ihre Dienste so... dass sie wirklich unter der Woche am Sportdienst gehalten hat und viel am Wochenende geschafft haben, wenn mein Papa oder ich da oben war.

00:16:12: Ja, darum, meine Eltern haben wirklich mega viel zu schauen.

00:16:15: Aber die Beziehung mit dem Freund dort, die hat aber nicht gegeben?

00:16:20: Genau, ja.

00:16:21: Die ist dann auseinandergegangen.

00:16:23: Ist natürlich auch eine Distanz, was ihr nicht einfacher gemacht habt, weil er etwas weiter weggewohnt hat.

00:16:29: Ja... Darum ähm ...

00:16:32: Ja, das ist dann auch ein Angang.

00:16:35: Wenn ich überlege, kann man mich mit achtzehn extrem erwachsen fühlen und bis gleich überhaupt nicht sein.

00:16:42: Also bist du nicht auch überfordert?

00:16:44: Natürlich bin ich irgendwo überforderdet gewesen aber mir hat niemand gesagt, dass ich sehr naiv war.

00:16:52: Für mich ist hier ein bisschen negativ behaftet, für mich persönlich.

00:16:55: Darum sage ich gerne, dass ich einfach leicht geläubig war oder bin immer noch.

00:16:58: Es ist einfach so eine eigene Arbeit von mir.

00:17:03: Und da hätte man aber wiederum auch die Nettifilm, weil ich sehr einen positiven und optimistischen Menschen bei ihm gefunden habe.

00:17:10: Er kommt gut, er ist super!

00:17:13: Also meine Mama ist eben heim.

00:17:15: Und sie konnte mir natürlich mega helfen.

00:17:18: Sie hat immer gesagt, Molaura, das schaffen wir auch und gut!

00:17:21: Und wo es dann auf Geburt gegangen ist... Ja, sie war schon eine mega Stütze.

00:17:26: Es war

00:17:27: auch pflegelich zu Baby.

00:17:30: Gut und viel geschlafen, das habe ich draus ausgehört.

00:17:34: Du hast die Lehre wieder gestartet und plötzlich hast du aber mega Hüftprobleme bekommen.

00:17:39: Das finde ich sehr verrückt.

00:17:40: Du hattest mega Schmerzen, wo man lange nicht gewusst hat was das ist.

00:17:44: Du bist Physiogemacht und sie ist nicht weg.

00:17:45: Und da haben wir herausgefunden, dass es mehr dahinter ist.

00:17:49: Die Hüfte ... Es ist eine Fehlstellung des ganzen Häufens gelangt.

00:17:53: Genau.

00:17:54: Das hat dann auch einen OP mit sich gezogen?

00:17:57: Genau!

00:17:58: Also nach der Angeste habe ich noch mal die Frage angefangen und am Ende zweites Fragelehrer habe ich wieder die Lehre abbrechen müssen, obwohl es endlich auch diese Lehre gut gelaufen ist und ich in der Schule gut mitgekommen bin.

00:18:11: Ja, ich habe eine grundsätzliche Grümesse abbrechen müssen.

00:18:14: Es war die Prognose, dass das Risiko zu gross ist und sich nicht beschwerener freien Job ausüben kann mit der körperlichen Belastung.

00:18:22: Genau!

00:18:23: Nicht wie Alpisten?

00:18:26: Du hast zwei Leerstellen abbrechnen können.

00:18:30: Mit meinen

00:18:30: neunzen Jahren oder

00:18:31: so... Also ich habe die Agesausbildung mit achtzehn angefangen, mit zwanzig abgeschlossen und dann die Fage nochmal angefangen.

00:18:38: Ach so?

00:18:38: Okay!

00:18:38: Und

00:18:39: mit zwei Zwanzig, dann die zweite Mal Fage-Ausbildung bis abbrechen.

00:18:43: Ja also mega heftig weisst du andere irgendwie noch fast nichts erlebt haben?

00:18:48: hast du so viele mal wieder neu anfangen müssen auch als Mami so jung.

00:18:53: Also ich stehe mega... merke zu du bist eine Kämpfernatur finde ich so, wenn man mit dir spricht Hast du das angeht?

00:19:01: Oder hast du einfach gemacht oder ... Ja.

00:19:04: Und wie bist

00:19:05: du das?

00:19:05: Ja, vielleicht alles.

00:19:07: Ich bin es glaube ich auch ein bisschen.

00:19:09: Ich habe es vielleicht auch so ein bisschen gelernt und es hat für mich gar keine andere Option gegeben.

00:19:16: Es ist einfach ja... Wir haben es einfach gemacht bis es gar keine anderen Option gibt für mich.

00:19:22: Aufgeben ist gar kein... Irgendwie hast du gar nicht gewonnen.

00:19:24: Irgendwann einfach resignieren und irgendwie...

00:19:27: Ja, und mir war es mega wichtig, dass ich einfach so blödes IFZ-Zeug bis handele.

00:19:36: Und wenn ich dann nach dem zweiten Mal die Frage abbrechen habe ... Das hat mich schon echt auch belastet, weil ich gefunden habe... Jetzt ist das zum zweiten Mal nicht geschafft.

00:19:46: Es war einfach mühsam gewesen, weil sie meine jetzige Madin kennengelernt haben.

00:19:52: Wir waren frisch in der Beziehung.

00:19:55: Eigentlich möchte ich gerne nie auf die Zukunft konzentrieren.

00:19:59: Aber eine Umschulung ohne einen EFZ-Zeugnis ist einfach relativ schwierig oder eine Weiterbildung in einem anderen Bereich, wenn man keine EFz- Zeugnisse hat, ist relativ schwierig.

00:20:09: Darum habe ich mich dann entschieden zu nochmal das KV anhängen und dass sich diese EFzeugnisse haben.

00:20:14: Genau!

00:20:15: Und du hast es geschafft?

00:20:17: Ja genau.

00:20:19: Ja.

00:20:19: Und jetzt schaffst du im Büro, gell?

00:20:21: Genau.

00:20:21: Ich mag es leidenschaftlich gerne.

00:20:23: Gehst du richtig gerne und schaffe, hast du mir gesagt?

00:20:24: Ja

00:20:25: genau!

00:20:25: Also ich arbeite in einem Altersheim, mache dort Buchhaltung und Administration und ja... Das liebt man, das gefällt mich mega und arbeitet heute Teilzeit genau.

00:20:35: Wie ist es mit deiner Hüfte?

00:20:38: Ist das immer noch weh oder erledigt dieses Thema?

00:20:42: Ich spüre sie natürlich schon ab und zu und es ist auch etwas fasenweisses.

00:20:45: Es ist auch Wetter bedingt.

00:20:49: Je nach Wetter, umschwung oder Kälte, dann spüre ich es mehr.

00:20:54: Aber die Schmerzen sind nie mehr so wie früher da nicht.

00:20:59: Was ich mega spannend finde, du hast mir im Voraus gesagt, meine Sprache nachricht zu prägenste.

00:21:04: Ich frage mich die Leute was ist das prägendeste, was du erlebt hast in deinem Leben?

00:21:08: und du hast gesagt es war eigentlich für dich, dass du dich in all dem hinein in diesen Neuanfangabbrechen so dreit gefühlt hättest von Gott.

00:21:18: Das tut mega schön aber wie kann das sein?

00:21:22: Also wie ist das Gefühl?

00:21:24: Was hast du da gefühelt?

00:21:26: Ja, das sagst du richtig.

00:21:28: Ich fühlte mich sehr treibend von Gott eigentlich, weil es so ein Auf und Ab war.

00:21:36: Gleich wusste ich einfach konstant, dass mein Lebensweg einen Stuck hat, der alles in den Hand hat.

00:21:46: Und da gab mir immer viel Vertrauen.

00:21:51: Natürlich war es auch mal schwierig, abwärts zu gehen oder ... Aber ich habe dann auch wieder zurückgeguckt, dass Gott dort gerichtet hat.

00:22:01: Hat er immer alles zur richtigen Zeitpunkt?

00:22:03: Hat er alles in den Tank genommen oder hat es mir dort wieder Möglichkeiten gegeben mit der Weiterbildung oder mit der Ausbildung?

00:22:12: Auch zum Beispiel, was ich gefunden habe.

00:22:13: Eigentlich möchte ich jetzt nicht nochmal drei Jahre leer anfangen und noch einmal drei Jahre in die Schule, weil eigentlich möchte ich gerne ... mein Mann ein Leben aufbauen und dann muss ich wieder bei Null anfangen.

00:22:24: Etwas war zum Beispiel auch so, dass er gefunden hat.

00:22:25: Ich bin der Corona-Jahrgang gewesen.

00:22:27: Ich musste keinen LAP machen.

00:22:28: Das ist eigentlich völlig surreal.

00:22:30: Es war nicht denkbar.

00:22:31: Und wenn alle gesagt haben ... Also, das geht gar nicht!

00:22:35: Für mich ist es einfach so wie ... Das geht zu den lauren Locken.

00:22:38: Durchmessen ist okay aber du musst keine LAP mehr machen.

00:22:41: Vielleicht auch ein Geschenkchen?

00:22:44: Ja irgendwie fühle ich mich immer sehr breit gefühlt.

00:22:48: Du hast in dem Wald schon ein paar Mal erwähnt, wo das Mädchen Führung ist.

00:22:51: Sie haben ihre Kühe raten.

00:22:53: Das war ziemlich besonderig.

00:22:56: Er hatte von Anfang an sehr gute Beziehungen zu den Mädchen und hat sie mittlerweile auch adoptiert.

00:23:02: Es wurde hier wirklich eine feste Bandin.

00:23:06: Ja, das sind wir wirklich... Wir sind alle zueinander.

00:23:11: Ich zu ihr, sie zu mir oder ich zu mein Mann und auch mit meinem Mann.

00:23:15: Unsere Tochter haben eine sehr tiefe, enge Beziehung.

00:23:21: Für mich ist es auch nahe ein Stück weit.

00:23:22: Es ist nicht selbstverständlich, dass man so eine gute Beziehung haben kann.

00:23:30: Ich bin mega dankbar!

00:23:32: Ihr habt auch recht viele Herausforderungen erlebt in den letzten Jahren.

00:23:35: Gerade mit deiner Tochter gab es ganz viele Phasen, die euch unglaublich herausgefordert haben.

00:23:42: Kannst du uns da etwas mitnehmen?

00:23:43: Was ist hier passiert?

00:23:45: Am Anfang sagten wir, sie war ein kleines Kind als Pflegelichts-Kind.

00:23:49: Genau, das Baby war ein Kleines Kind und war sehr pflegelich.

00:23:56: Wo sie sehr gefährlich war, haben wir auch Kühe gehalten.

00:24:00: Und sind bei den Auszogern die Heime mit ihren natürlichen.

00:24:04: Ja und dort hat es schon ein bisschen angefangen.

00:24:07: Sie hatte jetzt sehr stachs heimweh gehabt.

00:24:12: Also meine Eltern sind in diesem Haus wohnen bleiben und ich bin mit ihren auszogen.

00:24:16: Das ist doch sehr ... ja, man sieht vier Jahre dort gewohnt.

00:24:20: das ist für sie auch sehr.

00:24:21: Es war eine lange Zeit, sie war nicht aufgewachsen.

00:24:24: Sie hatte relativ Mühe mit dem Haus und dem Nest verlassen.

00:24:29: Genau.

00:24:31: Sie hielt immer wieder nach Hause.

00:24:34: Später kamen sie dann in die Kinder.

00:24:36: Sie war dort relativ lang.

00:24:39: Immer für sich.

00:24:40: Sie hat nie mit anderen Kindern gesprochen.

00:24:43: Sie spielte sehr lange für sich selbst.

00:24:46: Die Heise ... Ja, lebendig.

00:24:49: Es war fröhlich meidlich, aber draussen ist es sehr schnell.

00:24:55: Bei dem Kind war sie einfach sehr zurückhaltend,

00:24:58: genau.

00:24:59: Und sie kamen dann in die Schule.

00:25:02: Sie haben sie immer als sehr sozial und einfach sehr zuvorkommen und sehr rücksichtsvoll und anpasst beschreiben.

00:25:13: Natürlich haben wir vorher gesprochen, jeder hat ja irgendwo seine Rolle sich ein bisschen anpassen oder verändern.

00:25:20: Und gleich ist es für mich, aber trotzdem habe ich gefunden ... Sie beschreiben schon ganz ein anderes Mädchen als ich sie eigentlich kenne und da habe ich mir schon irgendwo eine Stunde gefunden.

00:25:32: Aber das war natürlich sehr schön, weil ich jung bin.

00:25:37: Natürlich habe ich erlebt, dass die Leute geschaut haben, wenn ich mit achtzehn im Baby ... Irgendwo rumgelaufen, natürlich haben sie geschaut.

00:25:45: Darum war es mir wichtig, dass mein Kind gut erzogen ist und darum stollt sich jetzt das falsche Wort.

00:25:51: aber bin ich auch froh gewesen oder dankbar, dass sie eher ein positives Feedback von der Schule bekommen haben.

00:25:56: Und gleich habe ich dann gedacht, okay, aber es ist vielleicht bei ganz anderen Mädchen, die sie beschreiben.

00:26:01: Aber daheim war sie ja wahrscheinlich auch sozial?

00:26:04: Oder wieso hast du gemerkt ... Oder was hast du gefunden total anders?

00:26:07: Ja

00:26:07: einfach so ein bisschen, weil sie daheime schon sehr lebendig waren.

00:26:11: Man konnte auch mal Luzi oder auch ...

00:26:15: Ihre Meinung sagen so.

00:26:16: Genau,

00:26:17: genau.

00:26:18: Und sie gegessen einfach nicht.

00:26:21: Ja und sie hat aber ihren Schulweg gemacht, ist dann auch in die dritte Klasse gekommen, hat noch Lehrerwechsel gegeben, hat es aber auch gut gemacht.

00:26:31: In der vierten Klasse fing an, dass sie immer wieder Gefälligkeiten hatte, immer viel Buchwege gehabt und ihr schlecht war.

00:26:40: Es gab auch sehr oft Temperaturen, aber ohne jegliche Grippe Symptome.

00:26:48: Keine Schnauermarschen oder Halsen, nichts.

00:26:51: Es war wirklich Temperatur, sie schlopfte einmal für vier Stunden und dann ist es wieder besser gewesen.

00:26:57: Sie war schon ein Kind.

00:26:59: Natürlich war sie ja junger, aber sie kam von einem Kind nach Hause und schloppete für vier, drei Stunden.

00:27:05: Das

00:27:05: war einfach so.

00:27:06: Ja genau!

00:27:07: Mir war es einfach sehr erschöpft.

00:27:10: Ja, und wir haben dann überlegt, dass eigentlich die Beschwerden, die sie hatte, das sind wirklich psychosomatisch.

00:27:22: Aber ich habe überhaupt nicht geklärt wieso.

00:27:25: Und gleichzeitig hat die Lehrerin mir mal angeschaut und gefragt, ob er ihre Gedanken küsse, ob es diese Gefühle gibt oder ob es die psychosomatische sein könnte?

00:27:37: Ich sah es auch.

00:27:39: Es war die gleiche Woche, in der ich mir dann auch überlegt habe.

00:27:44: Dann haben wir uns zusammengekackt mit einem Sozialarbeiter hingeklagt, wie kann man helfen?

00:27:49: Die Schule ist sehr erdrückend für sie.

00:27:53: Sie ist auserfordernbar und versucht mich zum Freudenbüchchen zu helfen.

00:28:00: Es wurde vielleicht ein bisschen besser geworden aber das ist nicht so klein.

00:28:05: Es hat sich geäuft ... Es war immer mehr die Krank-Gesiede, in dem sie mit der Bauchwege oder Temperatur überkehren und nicht mögen.

00:28:16: Und wenn dann auch dazugekommen ist, dass sie so ... In ihrer Psyche ging es immer schlechter.

00:28:23: Sie hat nichts mehr unternehmen zu tun, sie hat nichts machen zu tun.

00:28:28: Sie fand ihn auch so.

00:28:29: Das Leben macht keine Freude, weil es anstrengend ist alles.

00:28:33: Ja, da hat sich dann immer mehr zugespitzt!

00:28:36: Mega schwierig, so daneben zu stehen als Mami und du kannst nichts machen oder?

00:28:39: Ja.

00:28:41: Ich habe es schwierig gefunden weil ich wie eine Durchsacht nicht kenne davon.

00:28:45: also ich kann nicht verstanden wieso.

00:28:49: Geht sich das so schlecht?

00:28:50: Ja genau.

00:28:51: Weil

00:28:52: ich meine natürliches Schulsystem ist.

00:28:54: man kann auch nicht auf alle Kinder eingehen aber ich sage jetzt mal für den grössten Teil der Kinder funktioniert sie ja Was ist denn bei ihr der Grund, wieso das nicht funktioniert?

00:29:04: Wieso ist die Schule für sie so anstrengend oder wieso geht sich ihre Psyche so schlecht.

00:29:09: Und da hat es sich wirklich immer mehr zugespitzt wie sie zusammengebracht haben.

00:29:14: Heute weiss ich, dass diese Melddowns waren oder sind.

00:29:18: Also wirklich einfach ja... Ich beschreibe es einmal teilweise, warum sie sich bei allen nehmen oder ja nicht bei jedem gleich.

00:29:27: Dass sie halt wirklich Brüllen hat geschrauen und sich umgeschlagen hat.

00:29:32: Ja, wir müssen auch mit Wegläuftin-Dienst sein.

00:29:34: Wenn es ganz ziemlich war, hat sie wirklich versucht, rennen wegzulaufen.

00:29:38: Das war dann auch gleich in der Zähne.

00:29:41: Und das kam so aus dem Nicht?

00:29:43: Oder hat man es gespürt?

00:29:44: und jetzt kommt das denn ...

00:29:46: Nein, man hat schon etwas gespürt.

00:29:48: Natürlich ist es oftmals der Druck gewesen.

00:29:52: Es spitzte sich auf den Sozug.

00:29:54: Dann kam ich in die Fünfklasse.

00:29:56: Dort hatte es ein bisschen einen... Es gab die Lehrerwechsel und das Systemwechsel.

00:30:00: Das war vorhin in einer normalen Fünfzehn-, Sechzehn-Nachklasse.

00:30:04: Und dann hat man diese zwei vierte Klasse zusammengelegt, also es war noch eine gute Risiko-Klasse.

00:30:11: Natürlich hatten sie nicht immer in dieser Risikosettingschule, aber auch gleich auf oder immer wieder in verschiedensten Gruppen.

00:30:19: Sie hatte drei Lehrer, nicht mehr eine.

00:30:22: Die Französische kam dazu mit Prüfungen.

00:30:26: Die Veränderung hat sie nicht möglich getragen.

00:30:28: Da war zu viel für ihr Nervensystem, die Veränderungen sind ja nicht mehr gegangen.

00:30:33: und dann ist es so ein Anfangshüfteklasse, dass jetzt mal der Zusammenbruch kam.

00:30:39: Sie kam auch soweit, dass sie diese Melddown schon am Morgen früh hatte bevor sie zur Schule ist.

00:30:44: Wenn man sich geweckt, dann hat sie eine Meldtown gehabt.

00:30:48: Ein Anfall, wo man das von den kleinen Kindern kennt.

00:30:52: Wenn sie so teubel hat, dann geht es in zehn Minuten vorbei.

00:30:56: oder muss ich das vorstellen?

00:30:58: Ja, es geht schon etwas in die Richtung oder kann in diese Richtung gehen.

00:31:00: Es ist auch nicht immer gleich gewesen.

00:31:04: Aber teilweise war es schon so.

00:31:07: Sie ist wie blockiert.

00:31:08: Also es geht wie nichts mehr.

00:31:10: Jede Anforderung, die man sich stellt ... Das Nervensystem ist so komplett überlastet, dass einfach nichts mehr geht.

00:31:17: Es ist dann wie am Morgen früh, schon hat sie den Meldang gehabt.

00:31:22: Teilweise sind die Viertelstuckungen halb Stunden, aber man hatte wirklich eine faszine Kaura zwei oder drei Stunden lang so gegangen.

00:31:31: Sie kamen natürlich morgen früh immer mehr in die Gedanken, dass sie das Leben überhaupt nicht lebenswert finden und auch Äusserungen gemacht haben, wie ich nicht mehr leben würde.

00:31:41: Ganz schlimme Zeit war es, bringt mich um.

00:31:45: Ja, wenn sie da wirklich auch ... Sie war immer ein Kampf, um in die Schule zu bringen.

00:31:52: Die Schulpflicht ist einfach ... Man hat sie begleitet und es wurde wirklich schlimmer geworden.

00:32:02: Ich bin in einer FG aufgewachsen.

00:32:06: Während Corona dort austreten.

00:32:09: Weil wir als Familie gefunden haben, ist nichts mehr der richtige Ort für uns.

00:32:14: Es ist nicht die Vorgefahr oder so.

00:32:16: Wir haben einfach gefunden, ob etwas Neues war.

00:32:18: Wir kamen dann ins ICF.

00:32:20: In den anderen Kilen?

00:32:21: Genau, auf der freien

00:32:22: Kile.

00:32:24: Ich hatte dort mit jemandem gekriegt und ich habe zu ihrem mega schnell einen Rat gehabt.

00:32:29: Und auch da vertraue ich, dass sich ihre Verzählten von unserer Tochter erzählen.

00:32:35: Denn hier werde ich nichts draussen drehen, gerade weil sie ja selbst unsere Tochter ... Maskeert zeigte man, wenn sie sich so anpasst.

00:32:43: Seit die Meltdowns oder die Zusammenbrüche hat sie nie in der Öffentlichkeit gehabt.

00:32:47: Da hatte sie immer nur die Haie gehabt.

00:32:49: Also wir hatten von aussen nichts gesehen.

00:32:52: Natürlich war sie kein glückliches Kind, wie man genau hingeworfen hat.

00:32:57: Man sah, dass sie bedrückt ist.

00:33:00: Sie hat nicht viel gelacht, sie ist einfach ... Aber sie hat funktioniert.

00:33:04: und da über ihm zu sagen, dass das eigene Mädchen, die eigene Tochter Kommt und sagt Mami, ich möchte nicht mehr leben.

00:33:12: Das ist doch etwas krasses, etwas hartes.

00:33:16: Da musste ich mich auch irgendwie verletzlich zeigen, um das mitteilen zu können.

00:33:22: Hast

00:33:22: du das Gefühl, dass du ein Schweifen sagst?

00:33:24: Ja, es stucke ich schon.

00:33:25: Weil dir das so wichtig war, dass man es gut macht mit deinem Kind?

00:33:29: Genau.

00:33:30: Und einfach weil ich immer noch keine Erklärung hatte.

00:33:32: Weil

00:33:33: ich aber nicht wusste, wer das Problem ist.

00:33:36: Ich habe mir schon überlegt ... Was passiert vielleicht in ihrer Kindheit?

00:33:40: Hat sie irgendein Trauma oder

00:33:46: ist es...

00:33:48: Wenn ich relativ früh angefangen habe mit dem Thema Hoch-Sensibilität, habe ich mich schon früher angefangen auseinanderzusetzen.

00:33:55: Ich hatte das Gefühl, dass sie auch hoch sensibel ist.

00:34:00: Sie gesetzt mit Kleiderstöpfe, die sie nicht verdreht.

00:34:04: Ein klassisches Beispiel.

00:34:08: Ich habe ihn im ICF mit einer Bekannten gekriegt und sie hat mir die Arbeit ihnen empfohlen.

00:34:13: Und ich finde, wir müssen uns einfach Hilfe holen, denn so geht es nicht weiter.

00:34:18: Wir haben dann auch wirklich schnell einen Platz bekommen und sind erst um den Märr der Micha erleidet.

00:34:25: In etwa zwei Stunden haben wir die ganze Situation verzählt, die Lebensgeschichte.

00:34:32: Sie hatten am Schluss ein Gespräch ... in Raum geworfen, ISS und ich musste erst mal fragen.

00:34:38: Sie sagte ja Autismus-Spektrum-Störung?

00:34:41: Und dann natürlich ja Autismus habe ich schon einmal gehört, genau!

00:34:44: Und dann fand ich okay auch.

00:34:46: Dann hat sie vom Phänomen autistischer Burnout bezahlt.

00:34:52: Wir haben ihn nach Hause genommen, wir recherchieren und es war relativ schnell klar für uns, dass er im Autismus Spektrum ist und innen autistische Burnout ist.

00:35:04: Was

00:35:04: heisst das?

00:35:05: Das autistische Burnout war schon sehr lange drin.

00:35:10: Genau, es war schon länger drin.

00:35:12: Es hat angefangen zu den ersten Meltdowns, in denen wir uns erinnern und zurückblicken.

00:35:18: Es war ein Meltdown der Erste, wo man uns erinnert.

00:35:21: Wir haben eine Wehrleicht zu festgefunden.

00:35:24: Wir fanden es so.

00:35:25: Sie ist brüllend auf dem Sofa gekocht.

00:35:27: Ich habe nichts.

00:35:29: Es geht nicht.

00:35:31: Also, wir haben das geplant.

00:35:32: Jetzt gehen wir wieder nach den Feiern und sie gefunden, nein es geht nicht ich kann nicht.

00:35:35: Und wenn die Nüchle an uns alles absägen, was man sagt ja, wir kommen nicht.

00:35:38: Respektiv, glaube ich.

00:35:40: bei vier Stunden später hat sie dann gefunden okay Molf und ich dachte mir, dass er sich beruhigt hat und der Druck weg war, sie fand okay, wir können noch zum Café gehen, da ist es gegangen.

00:35:48: Genau!

00:35:49: Und da waren auch Familien.

00:35:50: also jetzt sogar bei meiner Familie, beim Familien von meinem Mann, du sie auch basquieren?

00:35:56: Das ist einfach... Ja genau.

00:35:59: Also das autistische Burnout ist in diesem Sinn keine eigenständige Diagnose.

00:36:06: In den Vorräumen der Community nennt man es einfach so, wenn sich ein Burnout als ganze Nervensystem zusammenbrechen wird und bei unserer Tochter war auch der Fall, weil sie solange maskiert hat über Jahre und die Veränderungen kamen mit dem Schulwechsel, respektive Klassenwechsel ... Da ist sie nicht mehr verträgt.

00:36:30: Dann ist ihr nervöses System so überlachend, dass sie in den Zählen gebrochen ist und es einfach nichts mehr gegangen ist.

00:36:36: Und nachher?

00:36:36: Wie sind Sie mit diesem Umgang?

00:36:38: Jetzt haben die Diagnosen ... wie konnte ihr helfen?

00:36:41: Genau!

00:36:42: Wir haben eine mega tolle Therapeutin unserer Seite.

00:36:46: Sie konnte von Anfang an mega helfen.

00:36:50: Man konnte stabilisieren.

00:36:52: Also psychisch ist immer besser gegangen.

00:36:55: In der Schule wurde sie etwas schwieriger.

00:36:58: Sie nahm dann immer wieder aus, für eine Weile mit dem Arzt zu geniessen.

00:37:03: Sie integrierte die Rehne.

00:37:05: Das war aber schon zu viel.

00:37:07: Für einen halben Jahr lang waren es nur zwei Lektionen in der Woche, also zweimal zwei Lekzonen in den Wochen in der Begleitung von mir und meinem Mann.

00:37:19: Wir haben einfach unser ganzes ... Privatleben, sage ich jetzt mal, haben wir auf sie wie angepasst.

00:37:27: Wir hatten nichts mehr unternommen.

00:37:30: Sie gab es in Kiel und zu meinen Eltern essen.

00:37:36: Wir reduzierten das Minimum.

00:37:38: Wir waren noch nach Hause.

00:37:40: Das ist mega krass!

00:37:41: Es hat das mit dir gemacht?

00:37:43: Bist du auch immer auf Nadeln nicht?

00:37:44: Mit diesen Meldtänzen kann ich mir vorstellen, dass man immer wieder auf Eier läuft.

00:37:48: Dass man denkt an, bitte nicht wieder.

00:37:51: Das ist so etwas, dass man sich zu Hause irgendwie nicht mehr wohlgefühlt hat.

00:37:56: In diesem Sinne konnte ich nicht mehr gelassen sein und ich bin eigentlich eine sehr gelassene Person.

00:38:03: Für mich war das für uns sehr herausfordernd.

00:38:07: Genau hier weiss man nie ... Es ist wie ein zu fest aufgeblasener Ballon.

00:38:14: Und die Stimmung hat schon alles so etwas erdrückt.

00:38:21: Gleichzeitig uns hat es mega geholfen, wir sind gar nicht wichtig in diesem Ganzen.

00:38:27: Natürlich schon, aber wir haben uns immer vorgestellt wie schlimm das für unsere Tochter ist und da haben wir uns immer wieder gesagt dass wir einfach für sie hier sein wollen.

00:38:38: und weil uns durch die ganze Zeit megabegleitet hat und ist einfach unseren Glauben.

00:38:45: Wir haben uns so gedreht gefühlt von Gott Ja, ihm auch unsere Tochter kann er vertrauen können.

00:38:52: Weil er auch ihren Vater ist und weil wir fühlen uns so.

00:38:56: oder wenn ich es so hilflos gefühlt.

00:38:57: Wir haben das nicht in den Hand, wir haben da keine Kontrolle mehr.

00:39:02: Wenn dieses Kind kommt und die Mutter nicht mehr leben will...

00:39:06: Ja, mega schlimm!

00:39:07: Dann bist du einfach hilflose und einfach zu wissen dass Gott auf sie, auf uns schaut und der in der Hand hat Erhalte seine Versprechen und da gab es uns auch zur Gesicht.

00:39:24: Natürlich waren sie sehr hart in Zeiten, aber wir sind einfach mega froh, dass Gott sie in der Hand hat, unsere in der hand hat, wenn wir so dürfen... Auch wie bei Ganze mit dem Kanton, mit der Schule, mit dem Therapieplatz, mit den Abklärungen überall ... Wenn man seine Finger im Spiel kann, sehen wir es einfach.

00:39:50: Überall haben wir uns so dreit gefühlt.

00:39:52: Das war alles immer so wie vorbereitet für uns – den Therapieplatz.

00:39:58: Für die Abklärung warte ich ein Jahr und in einer halben von sechs Wochen können wir diese Abklärungen machen.

00:40:02: Es waren einfach so Dinge, wo wir mega gesehen sind, dass es dort gewesen ist auch wenn mir oder so herausfordernd war.

00:40:10: Also ist es das, wenn du merkst, so Sachen gehen wie auf, dass du das verbindest mit dem Treitfühlen?

00:40:16: Oder ist auch etwas, was du selber spürst.

00:40:20: Wie muss man sich das vorstellen in Beziehung zu Gott?

00:40:23: Es sind schon beides.

00:40:24: Das eine ist wirklich, dass man es sieht im Alltag und ins Leben durch, von Kindheit bis Jugend einfach ... Ja, die geht hier und treibt.

00:40:36: Und das andere ist aber auch ... Die persönliche Beziehung zu Gott, die uns immer wieder gestärkt hat und uns wieder zur Versicht geschenkt hat.

00:40:45: Im richtigen Moment kommt ein Bibelfersen, der einfach so gut tut, wo man merkt, dass er hier ist und er treibt.

00:40:54: Das ist mega!

00:40:54: Weisst

00:40:55: du auch so Gedanken manchmal?

00:40:57: Warum ist jetzt genau mein Kind von diesem Betroffen?

00:41:00: Warum muss sie so kämpfen?

00:41:02: Und andere laufen einfach durch diese Schulzeit durch?

00:41:06: Ich probiere mir die Frage, wieso nicht so viel zu stillen.

00:41:11: Wenn du nicht mehr die Frage zustillst.

00:41:14: Und ich muss ehrlich sagen, am Anfang habe ich mich, wo es ganz schwierige Zeiten waren, in denen sie wirklich drei bis vier Stunden lang Einschläge begleitet haben mussten machen und es einfach nur noch schlimm war.

00:41:28: Wir konnten sie nicht alleine lassen und sie mehrmals am Tag gesagt hat, dass sie nicht mehr leben wollen.

00:41:33: Da habe ich mir das vielleicht schon ab und zu gestellt.

00:41:38: Ich versuche mich darauf zu konzentrieren, wer das Positive ist oder wie man sich helfen kann.

00:41:45: Wie man sich unterstützen kann.

00:41:48: Das ist meine Aufgabe bei diesem.

00:41:53: Wenn ich mich über sie erzählen darf, und sie möchte meine Macht auch aufklären.

00:42:00: Ich finde das sehr wichtig!

00:42:01: Ja für den Podcast, gell?

00:42:03: Sie hat gesagt, dass du von ihr erzählst.

00:42:07: Genau.

00:42:07: Das finde ich mega berührend.

00:42:09: Wie geht es Ihnen denn jetzt oder wie geht's euch heute?

00:42:14: Natürlich, es ist nachher teilweise herausfordernd.

00:42:18: In gewissen Bereichen, die einfach schwierig sind zum Umsetzen im Leben.

00:42:22: Zum Beispiel für Ferien.

00:42:24: Andere gehen in die Ferie mit ihren Kindern.

00:42:27: Da gestalten sich bei uns ein bisschen schwieriger.

00:42:30: Weil es nicht grundsätzlich nur die Heise ist, also auch wohlfühlt.

00:42:34: Das Reden von Safe Places, das ist so... Ja, da sind sie einfach schwierigen anderen Orten genau.

00:42:41: Aber ich sage immer, was das Wichtigste ist oder etwas, was wichtig ist, dass ihr psychisch ... wie es gut geht oder besser geht.

00:42:48: Und das ist definitiv der Fall.

00:42:49: Man suchte den Schulen nach Lösungen, und so kaum war der Schulstruck ein Weg.

00:42:57: Es waren auch die Suizidgedanken weg.

00:43:01: Für mich war es zähig, dass der Druck sehr ein grosser Schlüssel ist.

00:43:05: Darum probieren wir einfach auch... Natürlich gibt's vom Leben her, also jeder muss einen gewissen Druck auch stehenheben.

00:43:13: Aber wir versuchen schon ... aus der Welt.

00:43:16: Welcher Druck ist jetzt nötig und wo können wir sagen, du bist jetzt so?

00:43:20: Dann musst du nicht machen oder lass doch da zum Beispiel

00:43:22: sein.".

00:43:24: Genau.

00:43:24: Aber ja, ihr geht es wirklich besser.

00:43:27: Wir haben jetzt auch gute Aussichten darauf, dass sie dürfen dann... Also das ist eigentlich definitiv, dass Sie dürfen im Sommer in eine andere Privatscholl wechseln um ihr zu selber finanzieren.

00:43:38: aber ja, sie ist dem richtigen Ort heute immer auch stark vergottet einfach zu wissen, dass sie dort einen richtigen Ort sein darf.

00:43:48: Genau, wir haben jetzt auch von der Schulseite her, dass das dann klappen sollte.

00:43:54: Mega schön!

00:43:55: Schon recht viel erreicht in diesem Thema und die Risse ist ja mega wichtig, dass es mehr rausgeht.

00:44:01: Dass man weiss hat nicht jedes Kind... Im Post blöde gesagt in das Schulsystem.

00:44:06: Es ist schon etwas, was dir auf dem Herz brennt, dass es so Kinder einen Platz bekommen oder dass man mehr die Kindern sieht.

00:44:13: Kann man das so sagen?

00:44:14: Oder wie würdest du das formulieren, was du so spürst?

00:44:16: Das ist schon mega etwas in dir, das brennend für eine Veränderung eigentlich, oder?

00:44:21: Ja schon!

00:44:21: Da ist schon so... Also ich bin einfach auch... Ich sehe, wie das Familiensystem, meine Träbeutin sagt sie immer sehr schön, es ist ja das Schulystem.

00:44:30: Die Schule sieht sich als wichtig In Gesübselung sieht sich das wichtig.

00:44:35: Aber sie betrifft auch die Familiensysteme und sagt immer, es ist nicht traurbar für das Familiensystem.

00:44:40: Ich finde einfach diese Familie wie ein Mann zu sprechen, dass sie aber auch nicht alleine sind, weil man fühlt sich schon sehr allein.

00:44:50: Wir haben wie Gott sei Dank die Schulzauwesung der Schule wie er nicht so erlebt?

00:44:55: Aber ich weiss von anderen Fällen, wie man sich natürlich mit dem Thema einen Ansatz hat oder in vorn ist, dass sehr schnell die Anschuldigung kommt.

00:45:02: Weil ja das Kind nur zu Hause den Problem zeigt oder das Problem zeigt, was Kiat und die Meltdowns haben, weil in der Schule alles funktioniert.

00:45:12: also muss ein Problem zu Hause sein Und dann geht es mir dank nicht, aber man fühlt sich wie alleine.

00:45:18: Weil man in die Schlossen ist zu Hause und man fährt das ganze soziale privaten Leben runter.

00:45:24: Man macht nichts mehr, man ist nur noch für ein Kind.

00:45:27: Der Kind geht so schlecht, er macht auch etwas mit einem.

00:45:29: Man ist wie nicht allein.

00:45:33: Es gibt auch andere Familien, die das durchmachen.

00:45:35: Auch wenn man da vielleicht nicht so sieht oder ... Man hat es mir geholfen zum Beispiel auch im Autismusverein dabei zu sein.

00:45:41: Da waren wir jetzt schon ein, zwei Mal dabei, dass wir einfach so etwas verstanden haben irgendwie, einfach normal anders.

00:45:48: Ja, das ist mir mega wichtig und natürlich weiss ich mich auch, dass das Schulsystem nicht von heute auf morgen ändern kann.

00:45:53: Das Schulsystem entspricht sehr viel nicht, sehr vielen auch nicht!

00:45:58: Ich habe dort wie auch leider Keine Zauberlösung, aber es ist natürlich schon das Anliegen für mich, dass die Kinder ja einfach einen Platz finden in dieser Gesellschaft auch.

00:46:08: Es sind gerade Kinder, die massakrieren, keitsch halt schon oft zwischen Stuhlen und Banken, weil einfach die Sonderschule nicht unbedingt für viele nicht richtig Platz ist und in der Regelschule ... dass man das nicht mehr oder nicht funktioniert.

00:46:21: Und auch nicht zeigen, was in ihnen versteckt?

00:46:24: Wahrscheinlich so viel Potenzial, die dann irgendwie nicht gezeigt werden kann, weil es eben nicht gerade hier funktioniert wie andere Kinder.

00:46:33: Das ist ja verrückt.

00:46:35: Ja, der Potenziale empfaltet auch schon ... Wenn ich siehe jetzt bei unserer Tochter und sehe jetzt so ein grosses Potenzials in so vielen verschiedenen Bereichen Aber sie wird so in die Schubladen eingesteckt vom Schulsystem, wo sie einfach nur da und da können oder dort können.

00:46:54: Natürlich ist das Schulsystem sicher immer weiterentwickelt aber für Kinder wie unsere Tochter sind es noch nicht dort, wo man sein sollte.

00:47:07: Vielleicht auch nie kann sein, weiss ich's nicht...

00:47:10: Das ganze Thema hat dich aber auch bei dir noch einmal sehr viel ausgelöst, dass du wieder mal zurückgeguckt hast auf dein Leben und siehst wie ein Spiegel.

00:47:19: Ja genau!

00:47:21: Natürlich muss man sich mit dem Thema Neuerdivagenz, Autismus-Spektrum-Störung oder allgemein eben Neuer-Divagents anfangen zu nennen, dann ja, kommt man wissen über, wir merken hier ist es ein riesiges Spektrum, da sind verschiedene Facetten drin Und da ist mir natürlich meine eigene AD heisst Diagnose noch auf geblattet und hat mich schon bemerkt.

00:47:44: Okay, vielleicht ist es gleich mehr daran, dass ich die letzten Jahre einfach immer schön weggefallen habe gefunden.

00:47:51: Ja, und ich habe ja schon einmal gemerkt auch, dass mein Alltag mir sehr schwerfällt.

00:48:00: Sie gesetzt so ein bisschen alles hier unter einen Hut bringen.

00:48:03: Natürlich hatte ich viel gehabt nachdem ich in der Ausbildung war bei Familienhaushalt etc.

00:48:09: Und gleich habe ich gemerkt, dass der Alltag nicht so streng sein muss wie noch für mich ist und ich bin dann nochmal zu einem Psychiater angeschaut.

00:48:20: Ich bin jetzt eingestellt mit Adiheismedikamenten und es ist für mich eine große Erleichterung.

00:48:26: Teilweise finde ich, brauche ich das wirklich?

00:48:29: Respektiv ist es für mich auch krass, dass ich es

00:48:33: brauche.

00:48:34: dann mache ich mich immer wieder bewusst, dass es anders funktioniert.

00:48:39: Es tut sich bei meinen Hälften schneller abbauen.

00:48:42: Dann brauche ich die AD-Heismedikament dafür, falls mir das so viel leichter ist.

00:48:47: Und auch beim Thema Disperspektor habe ich gemerkt, vielleicht gibt es gleich noch Punkte, in denen ich mich auch wieder dringend sehe mit dieser Pappe, damit ich einfach den Zugang nehme.

00:48:59: zu den anderen Kindern gefunden hat, dass sie mich lustig und komisch gefunden haben.

00:49:03: Oder meine eigene Gefühlswelt ... Früher hat man immer gesagt, es gibt die Klassische Autistik, der fühlt nichts oder ist nicht empathisch.

00:49:12: Mittlerweile weiss man, das ist ein grosser Spektrum.

00:49:14: Und gerade Frauen meinten, sie haben eine grosse Gefühleswelt, eine grosse Empathie.

00:49:20: Gleich so musste ich merken, ja?

00:49:23: Der Psychiater sprach das Infosichus an, er musste etwas munzeln Und mir hat dann eine Vorabklärung gemacht und es ist jetzt einfach ein Verdachtssiagnose.

00:49:32: Ich lasse jetzt aber aktuell noch auf, ich weiss nicht ob ich dem Mal noch nachgehen werde.

00:49:37: Vielleicht brennt es mir irgendwann in der Nägel und findet mal... Für mich ist jetzt aktuelle so Stimmung genau.

00:49:44: Ja.

00:49:46: Ich danke dir vielmals fürs Verzellen!

00:49:48: Für deine Art ist es sehr schön, dir zuzulassen.

00:49:51: Echt und natürlich!

00:49:52: Danke dir vielmals und alles Gute in euch als Familie.

00:49:56: Vielen

00:49:59: Dank.

00:49:59: Laura Kellenberger hat uns mitgenommen ihre Geschichte und die Krise ihrer Tochter, bei der ihnen ein autistisches Burnout ist.

00:50:06: Wenn du Fragen zur Autismus-Spektrum hast, dann verlinke mir dir gerne eine Webseite, wo du mehr Informationen bekommst.

00:50:14: Danke dir fürs dabei sein.

00:50:15: Und danke dir auch für das Unterstützen!

00:50:18: Wir, also RF-Media, sind Spendenwerke und wir sind mega froh, wenn du uns finanziell mitreist.

00:50:24: Mehr zu spenden gibt es in unseren Shownotes.

00:50:27: Mein Name ist Ruth Stutz.

00:50:28: Bis bald wieder.

00:50:29: Wieso wie?

00:50:31: Bei uns erzählen die Menschen ihre Geschichte.

00:50:34: Ein Podcast von RF-Mediaschutz.

00:50:37: Herzlich echt und ungeniert.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.