Laura Kellenberger fand immer einen Weg – bis ihre Tochter zerbrach
Shownotes
Was passiert, wenn das Leben immer wieder neu beginnt? Wenn man zweimal eine Lehre abbrechen muss, jung Mutter wird, gesundheitlich an Grenzen kommt – und später erkennt, dass die eigene Tochter im autistischen Burnout steckt und man plötzlich nur begrenzt helfen kann? In dieser Episode erzählt Laura Kellenberger ihre aussergewöhnliche Lebensgeschichte: eine Kindheit voller Geborgenheit, aber auch frühe Erfahrungen von Ausgrenzung und Unsicherheit. Während sie zuhause angenommen war, fühlte sie sich in der Schule nie wirklich gesehen. Lehrabbrüche, ADHS, eine ungeplante Schwangerschaft – immer wieder stand sie vor Neuanfängen, die sie jedoch mit beeindruckender Stärke meisterte. Am meisten mitgenommen hat Laura aber die grosse Krise ihrer Tochter: Ein Mädchen, das nach aussen angepasst wirkte, zuhause jedoch zunehmend zusammenbrach. Als Bauchschmerzen, Meltdowns und schliesslich suizidale Gedanken auftauchten, geriet die Familie an ihre Grenzen. Erst die Diagnose im Autismus-Spektrum brachte Verständnis für die Situation und eröffnete einen Weg zurück in einen geregelteren Alltag. Laura spricht offen über die Überforderung, die Hilflosigkeit und gleichzeitig über den tiefen Glauben, der sie und ihre Familie getragen hat. Schritt für Schritt fanden sie neue Lösungen, die ihrer Tochter Halt geben und ihr psychisches Wohlbefinden stabilisieren.
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Autorin & Host: Ruth Stutz
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